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Postkoloniale Literatur in Italien : Raum und Bewegung in Erzählungen des Widerständigen

معرفی کتاب «Postkoloniale Literatur in Italien : Raum und Bewegung in Erzählungen des Widerständigen» نوشتهٔ Maria Kirchmair; ÖFG; Vizerektorat der Universität Innsbruck; Dekanat der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Seit 2005 bildet sich in Italien verstärkt eine postkoloniale Erzählliteratur heraus, die mit Namen wie Gabriella Ghermandi, Garane Garane, Cristina Ubax Ali Farah, Igiaba Scego, Mario Domenichelli oder Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola verbunden ist. Die Autor\_innen schreiben an einer Literatur der Fluchtlinien, die zum einen die koloniale und postkoloniale Geschichte Italiens ins Bewusstsein ruft und neu perspektiviert, zum anderen existenzielle Grenzerfahrungen von Individuen in Bewegung zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Zusammenhang mit Diaspora und Exil, Migration und globaler Mobilität reflektiert. Maria Kirchmair liefert nun die erste deutschsprachige Studie zur postkolonialen Erzählliteratur Italiens. Über eine sowohl thematische als auch ästhetische Analyse befasst sie sich speziell mit der narrativen Darstellung von »Raum« und Raumwahrnehmung, Bewegung und Transformationsprozessen von »Identität« in kolonialen und postkolonialen Kontexten.

Seit 2005 bildet sich in Italien verstärkt eine postkoloniale Erzählliteratur heraus, die mit Namen wie Gabriella Ghermandi, Garane Garane, Cristina Ubax Ali Farah, Igiaba Scego, Mario Domenichelli oder Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola verbunden ist. Die Autor_innen schreiben an einer Literatur der Fluchtlinien, die zum einen die koloniale und postkoloniale Geschichte Italiens ins Bewusstsein ruft und neu perspektiviert, zum anderen existenzielle Grenzerfahrungen von Individuen in Bewegung zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Zusammenhang mit Diaspora und Exil, Migration und globaler Mobilität reflektiert.Maria Kirchmair liefert nun die erste deutschsprachige Studie zur postkolonialen Erzählliteratur Italiens. Über eine sowohl thematische als auch ästhetische Analyse befasst sie sich speziell mit der narrativen Darstellung von »Raum« und Raumwahrnehmung, Bewegung und Transformationsprozessen von »Identität« in kolonialen und postkolonialen Kontexten.

Inhalt I. Intro II. »[...] solo quando accetti di specchiarti in altri occhi puoi vedere e misurare te stesso« – Erzählen als kulturelle Raumpraktik in Gabriella Ghermandis Regina di fiori e di perle III. »Bleiben ist nirgends. Restare è senza dove.«1 Stationen einer italosomalischen Odyssee: Timira von Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola IV. »Vivere in mezzo a tutto«1: Existenzielle Grenzerfahrungen in Garane Garanes Il latte è buono V. Fluchtort Mogadishu. Überleben zwischen inneren und äußeren Abgründen in Mario Domenichellis Lugemalé VI. Selbstverortung im diasporischen ›Raum‹ der Relationen: Madre piccola von Cristina Ubax Ali Farah VII. Figuration eines Farbverlusts. Oltre Babilonia von Igiaba Scego als Überlebenserzählung zwischen Italien, Somalia und Argentinien VIII. Resümee IX. Bibliografie Ringraziamenti Contemporary Italian literature beyond the canon - Maria Kirchmair considers representations of 'space' and movement in the Italy's postcolonial fiction.
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