معرفی کتاب «Postdramatik : Transformationen des epischen Theaters bei Peter Handke, Heiner Müller, Elfriede Jelinek und Rainald Goetz» نوشتهٔ Klessinger, Hanna، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This study investigates the history of post-dramatic literature between 1966 and 1995. It reveals the ways that post-dramatic writing styles lent themselves productively to international modern theater, continued to develop dynamically, and came to form a tradition of its own. Extensive reviews of post-dramatic trends and forms are interspersed with close textual analyses, including examples from the theatrical stage. -- From publisher's website Inhalt Einleitung 1 Mutter und Väter der Postdramatik 1.1 Bertolt Brecht: Wiederentdeckung und Transformation 1.1.1 Die postdramatische Brecht-Rezeption: Forschungslage und offene Fragen 1.1.2 Selektive Rezeption des Theoretikers und Theaterpraktikers 1.1.3 Der ‚reimportierte‘ Brecht 1.1.4 Abgrenzungen und Bekenntnisse 1.1.5 Die Straßenszene (1938): Episches und postdramatisches Modell 1.1.6 Wirkung des Modells: Postdramatische Projektionen und Transformationen 1.2 Gertrude Stein: Die berühmte Unbekannte 1.2.1 Die Theorie des Landscape-Play 1.2.2 Formalistisches Bewusstseinstheater: Four Saints in Three Acts (1927/1934) 1.2.3 Wirkung: Postdramatische Textlandschaften 1.3 Samuel Beckett: Vorbild und Zeitgenosse 1.3.1 Reines Spiel: Der Theaterpraktiker Beckett als Postdramatiker avant la lettre 1.3.2 Wirkung von Becketts ‚Zustandstheater‘ am Beispiel von En attendant Godot 1.3.3 Die späten minimalistisch-abstrakten Shorter Plays 2 Politische oder ästhetische Revolution? Die Gründungsphase der Postdramatik (1965–1984) 2.1 Anregungen/Tendenzen: Theater im Zeichen der Studentenrevolte 2.2 Intermediale Prägungen: Die internationale Happening-Bewegung 2.2.1 Happening – Fluxus – Pop Art: Neue Notationsformen 2.2.2 Wolf Vostell und Bazon Brock zwischen Performance und Theater 2.2.3 Die österreichische Neoavantgarde: Wiener Gruppe und Wiener Aktionismus 2.2.3.1 Pioniere der Postdramatik: Die literarischen Cabarets der Wiener Gruppe 2.2.3.2 Aktion und Text: Hermann Nitschs Partituren 2.3 Theateravantgarde der USA: Eine vernachlässigte Traditionslinie der Postdramatik 2.3.1 Kreativer Protest und ‚Theater der Erfahrung‘ 2.3.2 Vorreiter: Das ekstatische Living Theatre 2.3.3 Politisches Straßentheater im Stil der Commedia dell’Arte: Die San Francisco Mime Troupe 2.3.4 Das auratische Bread and Puppet Theatre 2.3.5 Richard Foreman und Robert Wilson als Klassiker der internationalen postdramatischen Avantgarde 2.4 Zwischen Politik und Pop: Postdramatische Gründungstexte 2.4.1 Peter Handkes Publikumsbeschimpfung (1965): Provokation aus dem Elfenbeinturm 2.4.1.1 Metatheater 2.4.1.2 Camp-Theater 2.4.1.3 Einbruch des Politischen 2.4.1.4 Inszenierung des reinen Spiels 2.4.2 Heiner Müllers Hamletmaschine (1977): Umsturz der Textinstanzen 2.4.2.1 Wiederholungen: Die intertextuelle Struktur 2.4.2.2 Die ‚Warhol-Maschine‘ 2.4.2.3 Warhol trifft Brecht 2.4.3 Elfriede Jelineks Burgtheater (1982): Metadramatisches Trash-Theater 2.4.3.1 Ein Schauspielerstück 2.4.3.2 Trash-Elemente 2.4.3.3 Diskurstheater – Keimzelle von Jelineks Sprachflächen 3 Der Kopf als Bühne. Subjektives Erzähltheater (1985–1994) 3.1 Beschreiben: Heiner Müllers Bildbeschreibung (1985) im Vergleich mit Peter Handkes Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1992) 3.1.1 Zuschauerdramen und Präsenserzählungen 3.1.2 Unzuverlässiges Erzählen in Heiner Müllers Bildbeschreibung 3.1.3 Das ‚Drama des Erzählens‘ bei Handke 3.1.4 Subjektivierung: Traum-Spiele auf der ‚inneren Bühne‘ 3.1.5 Der Erzähler auf der Bühne: Inszenierungsbeispiele 3.2 Zitieren: Elfriede Jelineks Wolken.Heim. (1988) 3.2.1 Eine Heiner-Müller-Hommage 3.2.2 Dialoge und Konflikte 3.2.3 Subjektivierung: Eine „Reise durch Jelineks Kopf“ 3.2.4 Jelinek inszenieren 3.3 Agieren: Rainald Goetz’ Krieg (1986) 3.3.1 Neue Aktionskunst: Rainald Goetz als Punk-Autor 3.3.2 Transformationen postdramatischer Mittel 3.3.3 Aporien des politischen Theaters: Rainald Goetz und Heiner Müller 4 Transformationen des epischen Theaters nach der Jahrtausendwende 4.1 Das Postdrama zitiert sich selbst 4.2 Rückkehr zu Brecht in ‚jungen Stücken‘: Ewald Palmetshofers faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete (2009) 4.2.1 Ein postdramatisches Coverdrama 4.2.2 Sprachflächen 4.2.3 Intermedialität 4.2.4 Multiperspektivische Rollenspiele als neues Modell epischen Theaters Literatur Quellen Forschungsliteratur Personenregister Dank
Die Studie unternimmt eine Historisierung der literarischen Postdramatik zwischen 1966 und 1995. Sie zeichnet nach, wie postdramatische Schreibweisen produktiv an die internationale Theatermoderne anknüpfen, sich dynamisch weiterentwickeln und eine eigene Traditionslinie ausbilden. Extensive Überblicke über postdramatische Tendenzen und Formen wechseln mit intensiven Textanalysen, die auch Inszenierungsbeispiele einbeziehen. Gertrude Stein, Bertolt Brecht und Samuel Beckett werden eingehend als Vorläufer des Postdramas gewürdigt; außerdem wird der Einfluss der amerikanischen Theateravantgarde der 1950er und 60er Jahre untersucht. Ausführlich behandelt wird auch die bisher vernachlässigte Gründungsphase der Postdramatik im Kontext von politischer Aktion, politisiertem Theater, Happening, Aktionskunst und Pop-Art. Chronologische Textanalysen zu Peter Handke, Heiner Müller, Elfriede Jelinek und Rainald Goetz bilden das breite Spektrum postdramatischer Muster ab: Es reicht vom politischen Poptheater bis zu subjektiven Bewusstseinsspielen. Dabei zeigt die Studie, wie sich die scheinbar so heterogenen Mittel als Transformationen spezifischer Traditionen lesen lassen.
Die Studie unternimmt eine Historisierung der literarischen Postdramatik zwischen 1966 und 1995. Sie zeichnet nach, wie postdramatische Schreibweisen produktiv an die internationale Theatermoderne anknüpfen, sich dynamisch weiterentwickeln und eine eigene Traditionslinie ausbilden. Extensive Überblicke über postdramatische Tendenzen und Formen wechseln mit intensiven Textanalysen, die auch Inszenierungsbeispiele einbeziehen. Gertrude Stein, Bertolt Brecht und Samuel Beckett werden eingehend als Vorläufer des Postdramas gewürdigt; außerdem wird der Einfluss der amerikanischen Theateravantgarde der 1950er und 60er Jahre untersucht. Ausführlich behandelt wird auch die bisher vernachlässigte Gründungsphase der Postdramatik im Kontext von politischer Aktion, politisiertem Theater, Happening, Aktionskunst und Pop-Art. Chronologische Textanalysen zu Peter Handke, Heiner Müller, Elfriede Jelinek und Rainald Goetz bilden das breite Spektrum postdramatischer Muster ab: Es reicht vom politischen Poptheater bis zu subjektiven Bewusstseinsspielen. Dabei zeigt die Studie, wie sich die scheinbar so heterogenen Mittel als Transformationen spezifischer Traditionen lesen lassen. -- From publisher's website