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Populärmedizinische Vermittlungstexte: Studien zur Geschichte und Gegenwart fachexterner Vermittlungsvarietäten

معرفی کتاب «Populärmedizinische Vermittlungstexte: Studien zur Geschichte und Gegenwart fachexterner Vermittlungsvarietäten» نوشتهٔ Becker, Andrea، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Popular medical texts from the early modern age to the present are drawn upon to show how an intermediary communicative world has developed between science and everyday life and how the transfer between specialist language and the scientific world on the one hand and everyday language and the everyday world on the other is managed in such texts. It transpires that non-specialist communication is oriented both to science __and__ the world of the everyday, albeit in different ways. With a view to clarifying their theoretical status, the varieties thus identified are related to the system of varieties in German. Non-specialist communication is defined and distinguished from other forms of knowledge transfer. Vorwort I. Theoretische Studien 1. Einleitung 2. Forschungsstand 2.1 Fachexterne Vermittlung 2.2 Sprachgeschichte 3. Varietätenlinguistische Aspekte 3.1 Fachsprachen und Alltagssprache in der Binnengliederung des Deutschen - Theoretische Konzepte der Fachsprachenforschung 3.2 Zur Varietätenkonzeption 3.3 Fachsprachen und Alltagssprache als funktionale Varietäten des Deutschen - Ansätze zu einer Theorie der Fachsprachen 4. Zum Status der Vermittlungsvarietäten 4.1 Sozialphänomenologische und wissenssoziologische Grundlagen: Alltagswelt und theoretische Welten 4.2 Vermittlungsvarietäten 4.3 Fachexterne Vermittlung und andere Formen des Wissenstransfers 4.4 Historische Aspekte des fachexternen Vermittlungsprozesses 5. Mentale Modelle und metaphorische Konzepte 5.1 Die Theorie der mentalen Modelle 5.2 Metapherntheorie 5.3 Zusammenfassung und Ausblick 5.4 Weiterführende linguistische Untersuchungen II. Historische Studien 6. Kriterien der Quellenauswahl 6.1 Quellenlage und Forschungsstand 6.2 Zeitlicher Rahmen 6.3 Anforderungsprofil und Auswahlkriterien 7. Medizinhistorischer Exkurs 7.1 Die Erforschung der Anatomie und Physiologie des Herzens und des Blutkreislaufs 7.2 Körperkonzeptionen im kulturhistorischen Wandel: Vom „offenen Leib“ zum Körper als Container und als selbstlaufende Maschine 8. Das Verhältnis von Medizin und Öffentlichkeit von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert: Die Entstehung einer kommunikativen Zwischenwelt 8.1 Die Popularisierung medizinischen Wissens in der Neuzeit 8.2 Zur Transferbereitschaft der Experten 8.3 Zur Rezeption durch die Laien 9. Empirische Ergebnisse 9.1 Vermittlung von medizinischem Grundlagenwissen in informierenden populärmedizinischen Textsorten 9.2 Einbeziehung der alltäglichen Perspektive in die Darstellung 9.3 Explizite Thematisierungen der wissenschaftlichen Welt 9.4 Thematisch-inhaltliche Auswahl und Fokussierung 9.5 Einführung von Fachtermini und Bedeutungserklärungen 9.6 Metaphorische Konzepte im Vermittlungsprozeß 9.7 Charakteristika fachexterner Vermittlungstexte 10. Zusammenfassung Quellenverzeichnis Literatur

Die Arbeit ist theoretisch und empirisch angelegt. Im ersten Teil wird der theoretische Status der populärwissenschaftlichen Vermittlung diskutiert: Vermittlungsvarietäten werden auf das Varietätensystem des Deutschen bezogen; sie stehen als funktionale Varietäten zwischen den Fachsprachen und der Alltagssprache. Auf der Basis der Sozialphänomenologie und der Neueren Wissenssoziologie wird die fachexterne Vermittlung definiert und von anderen Formen des Wissenstransfers unterschieden. Dem zweiten, empirischen Teil liegen populärmedizinische Texte von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart zugrunde; den zeitlichen Schwerpunkt bilden das 18. und 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Humanmedizin wird gezeigt, wie sich seit der frühen Neuzeit eine kommunikative Zwischenwelt zwischen Wissenschaft und Alltag entfaltet hat und wie der Transfer zwischen Fachsprache bzw. wissenschaftlicher Welt und Alltagssprache bzw. Alltagswelt geleistet wird. Im Zentrum steht dabei die Rolle metaphorischer Konzepte im Vermittlungsprozeß.

Die fachexterne Vermittlung ist an Wissenschaft und Alltag orientiert, allerdings in unterschiedlicher Weise. Ausgangspunkt ist die Wissenschaft: Wissenschaftliche Konzeptualisierungen werden in Ausschnitten übernommen, Erkenntnismethoden punktuell offengelegt, Fachtermini eingeführt, Teilbedeutungen erklärt. Gleichzeitig sind die Darstellungen an den Wissensstand und den Erkenntnisstil von Laien angepaßt. Metaphorische Konzepte bieten Anknüpfungsmöglichkeiten an alltäglich Bekanntes. Die thematisch-inhaltliche Auswahl und Fokussierung, Bedeutungserklärungen und der Einbezug der alltäglichen Perspektive sind Formen der Adressatenorientierung in der fachexternen Vermittlung.

Die Arbeit ist theoretisch und empirisch angelegt. Im ersten Teil wird der theoretische Status der popul�arwissenschaftlichen Vermittlung diskutiert: Vermittlungsvariet�aten werden auf das Variet�atensystem des Deutschen bezogen; sie stehen als funktionale Variet�aten zwischen den Fachsprachen und der Alltagssprache. Auf der Basis der Sozialph�anomenologie und der Neueren Wissenssoziologie wird die fachexterne Vermittlung definiert und von anderen Formen des Wissenstransfers unterschieden. Dem zweiten, empirischen Teil liegen popul�armedizinische Texte von der fr�uhen Neuzeit bis zur Gegenwart zugrunde; den zeitlichen Schwerpunkt bilden das 18. und 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Humanmedizin wird gezeigt, wie sich seit der fr�uhen Neuzeit eine kommunikative Zwischenwelt zwischen Wissenschaft und Alltag entfaltet hat und wie der Transfer zwischen Fachsprache bzw. wissenschaftlicher Welt und Alltagssprache bzw. Alltagswelt geleistet wird. Im Zentrum steht dabei die Rolle metaphorischer Konzepte im Vermittlungsproze�. Die fachexterne Vermittlung ist an Wissenschaft und Alltag orientiert, allerdings in unterschiedlicher Weise. Ausgangspunkt ist die Wissenschaft: Wissenschaftliche Konzeptualisierungen werden in Ausschnitten �ubernommen, Erkenntnismethoden punktuell offengelegt, Fachtermini eingef�uhrt, Teilbedeutungen erkl�art. Gleichzeitig sind die Darstellungen an den Wissensstand und den Erkenntnisstil von Laien angepa�t. Metaphorische Konzepte bieten Ankn�upfungsm�oglichkeiten an allt�aglich Bekanntes. Die thematisch-inhaltliche Auswahl und Fokussierung, Bedeutungserkl�arungen und der Einbezug der allt�aglichen Perspektive sind Formen der Adressatenorientierung in der fachexternen Vermittlung Die Arbeit ist theoretisch und empirisch angelegt. Im ersten Teil wird der theoretische Status der populärwissenschaftlichen Vermittlung diskutiert: Vermittlungsvarietäten werden auf das Varietätensystem des Deutschen bezogen; sie stehen als funktionale Varietäten zwischen den Fachsprachen und der Alltagssprache. Auf der Basis der Sozialphänomenologie und der Neueren Wissenssoziologie wird die fachexterne Vermittlung definiert und von anderen Formen des Wissenstransfers unterschieden. Dem zweiten, empirischen Teil liegen populärmedizinische Texte von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart zugrunde; den zeitlichen Schwerpunkt bilden das 18. und 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Humanmedizin wird gezeigt, wie sich seit der frühen Neuzeit eine kommunikative Zwischenwelt zwischen Wissenschaft und Alltag entfaltet hat und wie der Transfer zwischen Fachsprache bzw. wissenschaftlicher Welt und Alltagssprache bzw. Alltagswelt geleistet wird. Im Zentrum steht dabei die Rolle metaphorischer Konzepte im Vermittlungsprozeß. Die fachexterne Vermittlung ist an Wissenschaft und Alltag orientiert, allerdings in unterschiedlicher Weise. Ausgangspunkt ist die Wissenschaft: Wissenschaftliche Konzeptualisierungen werden in Ausschnitten übernommen, Erkenntnismethoden punktuell offengelegt, Fachtermini eingeführt, Teilbedeutungen erklärt. Gleichzeitig sind die Darstellungen an den Wissensstand und den Erkenntnisstil von Laien angepaßt. Metaphorische Konzepte bieten Anknüpfungsmöglichkeiten an alltäglich Bekanntes. Die thematisch-inhaltliche Auswahl und Fokussierung, Bedeutungserklärungen und der Einbezug der alltäglichen Perspektive sind Formen der Adressatenorientierung in der fachexternen Vermittlung. Main description: Popular medical texts from the early modern age to the present are drawn upon to show how an intermediary communicative world has developed between science and everyday life and how the transfer between specialist language and the scientific world on the one hand and everyday language and the everyday world on the other is managed in such texts. It transpires that non-specialist communication is oriented both to science and the world of the everyday, albeit in different ways. With a view to clarifying their theoretical status, the varieties thus identified are related to the system of varieties in German. Non-specialist communication is defined and distinguished from other forms of knowledge transfer
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