Politiken der Generativität : reproduktive Gesundheit, Bevölkerung und Geschlecht : das Beispiel der Weltgesundheitsorganisation
معرفی کتاب «Politiken der Generativität : reproduktive Gesundheit, Bevölkerung und Geschlecht : das Beispiel der Weltgesundheitsorganisation» نوشتهٔ Franziska Schutzbach; Swiss National Science Foundation (SNSF)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Bevölkerungspolitik hat sich seit der UN-Bevölkerungs-Konferenz in Kairo 1994 grundlegend verändert. Geburtensteuernde Zwangsmaßnahmen wurden offiziell abgeschafft und selbstbestimmte Fortpflanzung auf die Grundlage von Menschenrechten gestellt. Allerdings sind auch die hier zugrunde liegenden Konzepte nicht frei von normativen Prämissen in Bezug auf Geschlecht, Sexualität, Ethnie und Gesundheit. Franziska Schutzbach stellt in ihrer Untersuchung - in deren Zentrum die Adaption der UN-Agenda im europäischen Kontext steht - heraus, dass die gegenwärtige Essenzialisierung der Generativität im Rahmen einer heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit zentral für die Reproduktion der herrschenden Gesellschafts- und Geschlechterverhältnisse ist. Cover Inhalt Dank 1. Einleitung: Politiken der Generativität 1.1 Reproduktive Gesundheit und Rechte: Die Konferenz von Kairound bevölkerungspolitische Kontinuitäten 1.2 Reproduktive Gesundheit und Rechte im europäischen Raum:Forschungsdesiderate und Fragestellung 1.3 Begriffsbestimmungen:Reproduktion, Fortpflanzung, Generativität? 1.4 Aufbau der Arbeit 2. Die Verabschiedung der Reproduktiven Gesundheit und Rechte 1994 (UN-Aktionsprogramm von Kairo): Paradigmenwechsel und Abschaffung der Bevölkerungspolitik 2.1 Katastrophische Bevölkerungsprognosen:The Population Bomb 2.2 Gesundheitsförderung und unsichtbarer Antinatalismus 2.3 Reproduktive Gesundheit und Rechte im europäischen Raum:Die Rolle der WHO und der Prozess der Vergesundheitlichung 2.4 Die WHO nach Kairo 3. Genealogien und theoretische Bezüge 3.1 Gouvernementalität und Biopolitik:Neue Regierungsweisen 3.1.1 Bevölkerung als neue Kategorie 3.1.2 Der Begriff der Regierung 3.1.3 Empirische und historische Konkretisierung Foucaultsund die Rolle von Gesundheitspolitik 3.1.4 Die historische Bedeutung von Public Health 3.1.5 Die Globalität biopolitischer Gouvernementalität 3.2 Gegenwartsbezogene Gouvernementalitätsstudien und Biopolitik.Das Beispiel Gesundheit: Risikotechnologien und Epidemiologie 3.2.1 Gouvernementale Regierung und Gesundheit 3.2.2 Reproduktive Gesundheit und Gouvernementalität 3.2.3 Thomas Robert Malthus: Biopolitik, Ökonomie unddie Hierarchisierung des Lebens 3.3 Biopolitische Gouvernementalität, Geschlechtund Arbeitsteilung 3.3.1 Malthus und Geschlecht 3.3.2 Schnittstelle Gesundheit – Bevölkerung – Geschlecht 3.3.3 Biopolitik und feministischer Materialismus 3.3.4 Aufteilung von produktiver und reproduktiver Arbeit 4. Methode: Kritische Diskursanalyse 4.1 Was ist Diskurs? 4.2 Diskurs und Materialität 4.3 Kritische Diskursanalyse, Machtanalytikund Gesellschaftskritik 4.4 Materialkorpus 4.5 Vorgehen 5. Close Reading: Die Programme der Reproduktiven Gesundheit(WHO Europe) 5.1 Das Gesundheitssubjekt: Wie Generativität zum Themainternationaler Gesundheitsakteure wird 5.1.1 Vom Rechtssubjekt zum Gesundheitssubjekt:Vergesundheitlichung der Generativitätin den WHO-Programmen 5.2 Das Choice-Subjekt 5.2.1 Rational planen und entscheiden 5.2.2 Choice: Hintergründe und feministische Auseinandersetzungen 5.3 Ausdifferenzierungen: Wer reproduziert Europa? 5.3.1 Infertility Healthcare 5.3.2 Heterosexualisierung und Zweigeschlechtlichkeit 5.3.3 Exkurs: Reproduktionsmedizin im Fokus 5.3.4 Demografische Formationen 5.3.5 Ethnisierung und koloniale Kontinuitäten 5.4 Vergeschlechtlichung 5.4.1 Geschlecht und koloniale Kontinuitäten 5.4.2 Demografisierung und Geschlecht 5.4.3 Safe Motherhood 5.5 Biopolitische Gouvernementalität und Materialismus 6. Schlussworte und Ausblicke 6.1 Resümee 6.1.1 Die Politik der Weltgesundheitsorganisation:Erweiterte Staatlichkeit und globale Gouvernementalität 6.1.2 Vergesundheitlichung der Generativität 6.1.3 Eingeschränkte Selbstbestimmung 6.1.4 Hierarchische Abstufungen 6.1.5 Die Feminisierung der Generativität:Gesundheitspolitik und kapitalistische Produktionsweise 6.2 Generativität und Geschlecht – gesellschaftstheoretisch revisited 6.2.1 Ein anderer Umgang mit vergeschlechtlichtenKörperprozessen 6.2.2 Leibliche Differenz als soziale Praxis Quellen- und Literaturverzeichnis Quellen Historische Quellen Policy Papers Literatur Zeitschriften- und Zeitungsartikel Verzeichnis der Abkürzungen Bevölkerungspolitik hat sich seit der UN-Bevölkerungs-Konferenz in Kairo 1994 grundlegend verändert. Geburtensteuernde Zwangsmaßnahmen wurden offiziell abgeschafft und selbstbestimmte Fortpflanzung auf die Grundlage von Menschenrechten gestellt. Allerdings sind auch die hier zugrunde liegenden Konzepte nicht frei von normativen Prämissen in Bezug auf Geschlecht, Sexualität, Ethnie und Gesundheit. Franziska Schutzbach stellt in ihrer Untersuchung - in deren Zentrum die Adaption der UN-Agenda im europäischen Kontext steht - heraus, dass die gegenwärtige Essenzialisierung der Generativität im Rahmen einer heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit zentral für die Reproduktion der herrschenden Gesellschafts- und Geschlechterverhältnisse ist. Biopolitik,Fortpflanzung,Generativität,Gesundheitspolitik,Geschlecht,Vereinte Nationen,Europa,Weltgesundheitsorganisation,Heteronormativität,Sexualität,Menschenrechte,Medizin,Gender Studies,Bevölkerung,Soziologie,Biopolitics,Biological Reproduction,Generativity,Health Policy,Gender,United Nations,Europe,Global Health Organization,Heteronormativity,Sexuality,Human Rights,Medicine,Population,Sociology Long description: Bevölkerungspolitik hat sich seit der UN-Bevölkerungs-Konferenz in Kairo 1994 grundlegend verändert. Geburtensteuernde Zwangsmaßnahmen wurden offiziell abgeschafft und selbstbestimmte Fortpflanzung auf die Grundlage von Menschenrechten gestellt. Allerdings sind auch die hier zugrunde liegenden Konzepte nicht frei von normativen Prämissen in Bezug auf Geschlecht, Sexualität, Ethnie und Gesundheit. Franziska Schutzbach stellt in ihrer Untersuchung - in deren Zentrum die Adaption der UN-Agenda im europäischen Kontext steht - heraus, dass die gegenwärtige Essenzialisierung der Generativität im Rahmen einer heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit zentral für die Reproduktion der herrschenden Gesellschafts- und Geschlechterverhältnisse ist
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