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Poetogenesis: Funktionalisierung von Wissen zur Konstruktion und Verhandlung von 'Leben' in der deutschsprachigen Literatur (1996-2007) (spectrum Literaturwissenschaft ... / spectrum Literature 36) (German Edition)

معرفی کتاب «Poetogenesis: Funktionalisierung von Wissen zur Konstruktion und Verhandlung von 'Leben' in der deutschsprachigen Literatur (1996-2007) (spectrum Literaturwissenschaft ... / spectrum Literature 36) (German Edition)» نوشتهٔ Stefan Halft، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This study furnishes literary anthropological research with a number of fruitful routes for approaching the issue of “literature and knowledge.” It elaborates the ways that knowledge is represented in contemporary German narrative texts (1996–2007), and how it functions as a tool for constructing life concepts.

Ausgehend von einer konstatierten ‚Krise des Wissens‌‛ macht diese interdisziplinäre Studie unter anderem literatur- und kultursemiotische Zugangsweisen zum Komplex ‚Literatur und Wissen‛ für eine mentalitätsgeschichtliche und literaturanthropologische Forschung fruchtbar. Sie arbeitet heraus, wie Wissenselemente heterogener Herkunft, insbesondere aus den sogenannten Lebenswissenschaften, in deutschsprachigen Erzähltexten aus  den Jahren 1996–2007 repräsentiert, textspezifisch gestaltet und für die Konstruktion von Lebenskonzeptionen im Spannungsfeld von allgemein biologischem, genuin menschlichem und möglichem emphatischen Leben funktionalisiert werden. Vor diesem Hintergrund ist die Studie durch ihre deutliche theoretisch-methodische Ausrichtung bestimmt, da sie einen textanalytisch operationalisierbaren Wissensbegriff vorschlägt und zur Anwendung bringt. Sie benennt zentrale Parameter und Paradigmen der Verhandlung von Leben als ‚Wissensobjekt‛ und erlaubt dadurch Rückschlüsse auf das gegenwärtige kulturelle Normen-, Werte- und Denksystem. Sie leistet damit einen Beitrag zum mentalitätsgeschichtlichen Umgang mit ‚Leben‛ und zur Repräsentation und Prozessierung von Wissen in Literatur gleichermaßen.

1 Einleitung 10 2 Theoretische Grundlagen 17 2.1 Vorbemerkungen 17 2.2 Wissen 18 2.2.1 Abgrenzung: Information vs. Wissen 19 2.2.2 Wissensbegriffe 20 2.2.3 Von Wissensbegriffen zu Wissensarten 39 2.2.4 Zusammenfassung 41 2.3 Literatur und Wissen 44 2.3.1 Forschungsfeld Literatur und Wissen(schaften) 45 2.3.2 LiterarischesWissen als Wissen in Literatur 49 2.3.3 LiterarischesWissen als Wissen durch Literatur 79 2.3.4 Metaphern und Wissen 81 2.3.5 Zusammenfassung 85 3 Methodischer Zugang 87 4 Textanalytischer Teil 91 4.1 Kriterien der Textauswahl 92 4.1.1 Formale Kriterien 92 4.1.2 Inhaltliche Kriterien 93 4.1.3 Problemkategorie Genre 94 4.1.4 Konkrete Umsetzung 96 4.2 Wissen 97 4.2.1 Wissenssystem: Differenzierung von Wissensmengen 97 4.2.2 Formen der textuellen Wissensrepräsentation 112 4.2.3 Formen der textuellen Wissensgestaltung 167 4.2.4 Denkstrukturen 188 4.3 Leben 202 4.3.1 ‹Leben› in der literarischen Anthropologie 203 4.3.2 Strukturierung des Lebenslaufs: Altersklassen 206 4.3.3 Lebens(phasen)modelle 211 4.3.4 Parameter eines sich wandelnden Lebensbegriffs 235 4.3.5 Leben = Materie + x: Verhandlungen des Lebensbegriffs 250 4.4 Wissen und Leben 260 5 Zusammenfassung und Ausblick 266 Bibliographie 272 Abbildungsverzeichnis 302 Tabellenverzeichnis 302 Personen- und Textregister 304 Ausgehend von einer konstatierten ‚Krise des Wissens‌‛ macht diese interdisziplinäre Studie unter anderem literatur- und kultursemiotische Zugangsweisen zum Komplex ‚Literatur und Wissen‛ für eine mentalitätsgeschichtliche und literaturanthropologische Forschung fruchtbar. Sie arbeitet heraus, wie Wissenselemente heterogener Herkunft, insbesondere aus den sogenannten Lebenswissenschaften, in deutschsprachigen Erzähltexten aus den Jahren 1996–2007 repräsentiert, textspezifisch gestaltet und für die Konstruktion von Lebenskonzeptionen im Spannungsfeld von allgemein biologischem, genuin menschlichem und möglichem emphatischen Leben funktionalisiert werden. Vor diesem Hintergrund ist die Studie durch ihre deutliche theoretisch-methodische Ausrichtung bestimmt, da sie einen textanalytisch operationalisierbaren Wissensbegriff vorschlägt und zur Anwendung bringt. Sie benennt zentrale Parameter und Paradigmen der Verhandlung von Leben als ‚Wissensobjekt‛ und erlaubt dadurch Rückschlüsse auf das gegenwärtige kulturelle Normen-, Werte- und Denksystem. Sie leistet damit einen Beitrag zum mentalitätsgeschichtlichen Umgang mit ‚Leben‛ und zur Repräsentation und Prozessierung von Wissen in Literatur gleichermaßen. DieseStudie macht verschiedene Zugänge zum Komplex 'Literatur und Wissen' für die literaturanthropologische Forschung fruchtbar. Sie arbeitet heraus, wie Wissen in deutschsprachigen Erzähltexten (1996-2007) repräsentiert und für die Konstruktion von Lebenskonzeptionen funktionalisiert wird Biographical note: Stefan Halft, Universität Passau, Germany
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