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Poetischer Sinn : Essay über den Geist der Sprache und die Sinngeltungsfunktion des Todes

معرفی کتاب «Poetischer Sinn : Essay über den Geist der Sprache und die Sinngeltungsfunktion des Todes» نوشتهٔ Richard Breun، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Jede Verkörperung enthält den Gegenzug der Entkörperung. Jede Erfüllung von Bedeutung und Sinn riskiert ihre eigene Entleerung, jede Leerform bietet sich für eine neue Sinnschöpfung an. Zwischen diesen beiden Polen entfaltet sich der Geist der Sprache. Das Buch schließt an die Monographien des Autors "Scham und Würde" sowie "Entkörperungen" an. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis zwischen Poesie (als sprachlicher Sinnerfüllung) und Tod (als Inbegriff der Sinnentleerung). Die Funktion des Todes für die Geltung von Sinn lässt sich vor dem Hintergrund der sprachlich-geistigen Sphäre näher bestimmen. Das Buch richtet sich an jeden philosophisch Interessierten und lässt sich dem Feld der philosophischen Anthropologie sowie der Sprachphilosophie zuordnen. Cover Prolog: Zwischen Sinnerfüllung und Sinnentleerung 1. Lebendigkeit und Sprache (animal symbolicum) 2. Welt und Umwelt (homo absconditus) 3. Mitwelt und Sprache 4. Streben nach Vollendung 5. Sprache als System 6. Übergestalthafte Ganzheit und Laut 7. Laut und Bedeutung – Artikulation und Geltung 8. Sprechen (Verkörpern) und Hören (Entkörpern): Person 9. Sinndruck und Gesamtsinn – Sinnerwartung 10. Sich einen Reim machen können: Poesie 11. Menschliche Lebensform: Verbindung von Lebendigkeit und Gesamtsinn 12. Sinnvorwegnahme und Sinnbestimmung: das schöpferische Moment 13. Der Doppelprozess von Verkörperung und Entkörperung in der Sprache: die Metapher 14. Der Sinn-Überschuss der Metapher 15. Die Lebendigkeit von Laut und Klang 16. Sprecher und Hörer 17. Reziprozität und Gegenständlichkeit 18. Einheit von Klang und Bedeutung 19. Wissenschaftliche Sprache 20. Sprache lässt sehen 21. Die Funktion des Klanggesichts 22. Wortmagie 23. Das Lyrische, Epische, Dramatische 24. Deutung der poetischen Sprache 25. Evozierende Rede ergreift Übergegenständliches 26. Chiffren: Entleerung von gegenständlicher Anschauung 27. Sprache als Grenzgebiet 28. Zwischen Sprachvertrauen und Sprachskepsis 29. Hermeneutische Beziehung zwischen Sprache und Gesamtsinn 30. Sprachkritik und Wahrheit 31. Verhüllung des Sinns und Sinnvorwegnahme 32. Rekapitulation des Bisherigen – Korrelation von Leib und Gesamtsinn 33. Die Funktion des dualen Modus der Verkörperung von Sinn 34. Leib, Gesamtsinn und die Akkordanzen der Sprache 35. Sprache und Gespräch 36. Verkörperung des Gesamtsinns im Leib der Sprache 37. Verkörperung des Übergegenständlichen: Entkörperung 38. Der Gesamtsinn entzieht sich und ‚erscheint‘ als Moral 39. Expressivität und Gegenstandsbezug 40. Sachlichkeit der poetischen Sprache 41. Die Struktur der Dauer beim Sprechen 42. Das Werden und die Form 43. Sprache und Sprechen – Werden und Gewordenes 44. Die Sinngeltung der Würde 45. Zwei Bedeutungen von Würde 46. Sich verlieren, um sich zu gewinnen – Einheit des Sinns und Einheit des Selbst 47. Hermeneutische Bewegung 48. Die beiden Seiten der hermeneutischen Bewegung 49. Die Geistigkeit des Leibes 50. Drei Arten des (theatralischen) Rollenspiels 51. Der Schauspieler verkörpert und entkörpert zugleich 52. Sphäre der Geltung 53. Eine Analogie 54. Haltung als Angelegenheit des dualen Modus 55. Die Funktion von Klang, Rhythmus und Takt 56. Der Stellenwert von Poesie und Theater für die Selbstverständigung des Menschen 57. Der Quellgrund des Schöpferischen 58. Die übergestalthafte Ganzheit der Form von Sinn und Sprache 59. Die analoge (synthetische) Funktion von Klang und Tod 60. Das Nichts und die Freiheit des Anfangenkönnens 61. Sein und Geltung 62. Zur Analogie von Klang und Tod: Rhythmisierung der Zeit 63. Zeit, Raum und Haltung 64. Die Einheit des Selbst 65. Expressiver Stil zwischen Verdunkelung und Erhellung 66. Beispiel 1: aus Kleists Marquise von O... 67. Beispiel 2: aus Dickens‘ Oliver Twist 68. Beispiel 3: Chor aus Sophokles‘ Antigone 69. Gegen Missverständnisse 1: Humor und der Ernst des Lebens 70. Gegen Missverständnisse 2: Sprache zwischen Zweck und Sinn 71. Gegen Missverständnisse 3: Moral des Taktes versus Moralisieren 72. Entkörperte Form und reine Dauer 73. Die Rhythmik der sprachlichen und biologischen Syntax – Sinn und Moral 74. Unabschließbarkeit der hermeneutischen Bewegung 75. Haltung und Atmosphäre 76. Das Verhältnis von Leben und Tod 77. Die Syntax des Lebens 78. Das übergegenständliche Erfassen in der Poesie 79. Poesie schafft Freiraum für das ‚Erscheinen‘ des Sinns 80. ‚Einfache Formen‘ und ‚ innere Sprachform‘ 81. Verborgener Sinn und moralische Entwicklung 82. Verkörperung durch ‚Selbstentzug‘ im Entkörpern des Selbst 83. Sprache und Sinn 84. Poesie wirkt befreiend 85. Sprache, Moral, Sinn und der Vorgang des Sichabhebens 86. Abhebungen in der Sprache 87. Sinn hebt sich ab vom Zweck – die Rolle der Poesie 88. Poetischer Sinn – die Einheit der Sinne und die Einheit des Sinns 89. Sinn verdichtet sich im Wort 90. Freier Anfang versus Sprachzwang 91. Das treffende Wort 92. Durch das Wort hindurch 93. Die Funktion der Leerformen 94. Leib und Sprache als Grenzübergänge 95. Die Funktion der Zeit als Dauer 96. Zeit verbindet Leben und Tod 97. Freiheit als Sinn menschlicher Lebendigkeit – Selbstentzug und Selbstoffenbarung 98. Sinnverständnishorizont und Norm der Wahrheit 99. Das Erleben der Dauer und die Funktion des Taktes 100. Technisierung des Lebens und Poetisierung seiner Selbstartikulation – der Geist der Sprache Epilog: Das Beispiel Kafkas Anmerkungen
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