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Poema / Gedicht: Die epistemische Konfiguration der Literatur um 1750 (Hallesche Beiträge Zur Europäischen Aufklärung, 43) (German Edition)

معرفی کتاب «Poema / Gedicht: Die epistemische Konfiguration der Literatur um 1750 (Hallesche Beiträge Zur Europäischen Aufklärung, 43) (German Edition)» نوشتهٔ by Frauke Berndt، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"Between 1730 and 1770 the philosopher Alexander Gottlieb Baumgarten and the poet Friedrich Gottlieb Klopstock described in their writings the characteristic features of literary texts using examples of passages which were striking in a pictorial or descriptive, auditory and/or graphical way. Both drew attention to the ability of sensory signs and images with the aid of which man discovers his world. As a result, literature moved from the periphery to the central focus of epistemology and was re-evaluated in its abilities, actions, obligations and intentions."--Publisher's website

An den unbegrifflichen Stellen literarischer Texte werden Alexander Gottlieb Baumgarten und Friedrich Gottlieb Klopstock auf das ganz eigene, durch nichts anderes zu ersetzende Vermögen sinnlicher Zeichen und Bilder bei der menschlichen Selbst- und Welterschließung aufmerksam. Zwischen 1730 und 1770 entsteht dabei eine Position in der Wissensordnung, an der das Denken, Können, Handeln, Sollen und Wollen der Literatur epistemisch begründet wird. Indem sowohl Philosoph als auch Dichter die kognitive wie mediale Komplexität des so genannten Gedichts (poema) ausloten, rücken sie die Literatur von den unscharfen Rändern der Wissensordnung in deren zentrales Sichtfeld. Baumgarten hält das Gedicht für die Protoform der sinnlichen Erkenntnis, deren Systematik er medientheoretisch, metaphysisch und ethisch ausarbeitet. Für Klopstock wird das Gedicht zum exklusiven Medium immanenter Transzendenz. Dass Gott und Liebe - die beiden sinnstiftenden Systeme der Moderne - nur noch im Gedicht erfahren werden können, zeigen die exemplarischen Lektüren des religiösen Versepos Der Messias und der anakreontischen Ode Das Rosenband. Am Schluss der Studie steht ein Ausblick auf die Symboltheorien des 18. und 19. Jahrhunderts, die das Erbe der epistemischen Konfiguration ‚Poema/Gedicht‘ antreten.

I Die epistemische Konfiguration ‚Poema / Gedicht‘ II Alexander Gottlieb Baumgartens ästhetische Theorie 1 Die Struktur des Gedichts 1.1 Die Ambiguität der Ästhetik 1.2 Psychologische Versuchsanordnung 1.3 Rhetorische Übersetzung 1.4 Semiotische Übersetzung 1.5 Poetologische Übersetzung 1.5.1 Räumlichkeit 1.5.2 Unanschaulichkeit 1.5.3 Zeitlichkeit 2 Die Wahrscheinlichkeit des Gedichts 2.1 Die Metaphysik des Schönen 2.1.1 Vollkommenheit 2.1.2 Wahrheit 2.1.3 Zwielichtigkeit 2.2 Die Medialität des Schönen 3 Die Ethik des Gedichts 3.1 ‚Symbolica‘ 3.1.1 Kopf und Herz 3.1.2 Flamme und Feile 3.2 ‚Parrhesia‘ 3.2.1 Der Wille zum Ziel 3.2.2 Der Wille zur Wahrheit 4 Zusammenfassung III Friedrich Gottlieb Klopstocks poetische Praxis 1 Die Medialität des Gedichts 1.1 Gedanken-Stücke 1.2 Schreib-Szene 1.3 Schau-Platz 1.4 Körper 1.4.1 Komposition 1.4.2 Deklamation 2 Läppische Gedichte: Cidli 1752 2.1 Das anakreontische Format 2.2 Symbolische Konzentrik 2.2.1 Unanschaulichkeit 2.2.2 Räumlichkeit 2.2.3 Zeitlichkeit 3 Monströse Gedichte: Der Messias 3.1 Das enzyklopädische Format 3.2 Symbolische Exzentrik 3.2.1 Schreib-Szene 3.2.2 Schau-Platz 3.2.3 Körper 3.2.3.1 Komposition 3.2.3.2 Deklamation 4 Zusammenfassung IV Das epistemische Erbe V Literaturverzeichnis 1 Quellen 2 Literatur zu A. G. Baumgarten 3 Literatur zu F. G. Klopstock 4 Sonstige Literatur VI Abbildungsverzeichnis
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