Pluralität als Herausforderung : Die Leuenberger Konkordie als Vermittlungsmodell reformatorischer Kirchen in Europa
معرفی کتاب «Pluralität als Herausforderung : Die Leuenberger Konkordie als Vermittlungsmodell reformatorischer Kirchen in Europa» نوشتهٔ Gross, Jan، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die vorliegende Arbeit entstandi nfolge meiner Eindrücke aus meiner ehrenamtlichen Mitarbeit als Delegierter des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes an der GEKE-Konsultation "ecclesia semper reformanda".D ie Zusammenarbeit innerhalb der Kirchengemeinschaftu nd zugleichd ie unterschiedlichen Zugängezur Leuenberger Konkordie motivierten mich, das für die versöhnte Verschiedenheit der evangelischen Kirchen in Europa grundlegende und für die Ökumene bedeutendeDokument näher zu untersuchen. Hierzu bot mir das interdisziplinäre Graduiertenkolleg1 575 "Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung ‚Europa'" einen hervorragendenRahmen. Das Ergebnis meiner Untersuchungen ist nichtz uletzt einer Vielzahl an Personen und Institutionen zu verdanken, die mich mit Rat und Tat, durch Stipendien sowie den Zugang zu Literatur unterstützten. Meiner Doktormutter, Prof. Dr. Christiane Tietz (Zürich), danke ich für die Betreuung dieser Arbeit, für alle anregenden Gespräche, die den Fortschritt der Arbeit förderten, und die Erstellung des Erstgutachtens. Prof. Dr. Irene Dingel (Mainz) danke ich für die Übernahme des Zweitgutachtens. Ich danke der Theologischen Fakultät in Mainz für die Annahme dieser Arbeit als Dissertationsschriftu nd für die Verleihung des theologischen Doktorgrades. Dem Graduiertenkolleg 1575 und der DFG danke ich für die Gewährung eines dreijährigen Promotionsstipendiumssowie die großzügige Förderung der Drucklegung. Für das sechsmonatige Forschungsstipendium im Anschluss daran danke ich dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Mein Dank gilt auch der EKHN und dem Zentrum Ökumene in Frankfurt für die finanzielle Unterstützung meiner Teilnahmeals Gast an der GEKE-Vollversammlung in Florenz 2012. Der GEKE Geschäftsstelle in Wien und insbesondere Prof. Dr. Martin Friedrich danke ich für die Gespräche, die Versorgung mit Unterlagen und die wertvollen Einblicke in die Arbeit der GEKE. Dem Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg danke ich für die Gelegenheit, in der dortigen Bibliothek zu arbeiten. Ebenso danke ich dem Konfessionskundlichen Institut in Bensheim für die Nutzung der Bibliothek und des Archivs. Dem Verlag Va ndenhoeck & Ru-2.3.3 Der Charakter der Übereinstimmung als "doppelschichtiger Grundkonsens" . Die Leuenberger Konkordie ist der für die evangelischen Kirchen in Europa aktuell wirkmächtigste Text und das bislang erfolgreichste Ökumenemodell. Sie beendet die seit der Reformationszeit währende Kirchentrennung zwischen Lutheranern und Reformierten in Europa und erklärt Kirchengemeinschaft zwischen Lutheranern, Reformierten und Unierten. Zugleich verpflichten sich die Signatarkirchen zum gemeinsamen Zeugnis und Dienst. Jan Gross legt einen Vorschlag zum Verständnis dieses Dokuments vor, der sich zugleich als dogmatischer Beitrag zu diesem theologischen Problem versteht. In einer Gesamtschau beleuchtet das Buch die weitere Entwicklung der Leuenberger Kirchengemeinschaft und analysiert den ökumenischen Diskurs systematisch. Jan Gross betrachtet auch die andauernden Kontroversen zum Verständnis und zur Leistung der Leuenberger Konkordie und das Verhältnis der Pluralität der Konfessionskirchen zur Einheit der Kirche. Das Buch bietet so eine Antwort auf eine Grundfrage der Kirchen in Europa: Wie verhält sich die in den Bekenntnissen bezeugte Einheit der Kirche zur Vielfalt der konfessionellen Identitäten? Wie ist die von der Leuenberger Konkordie begründete Kirchengemeinschaft evangelischer Kirchen folglich zu denken? Die Leuenberger Konkordie ist eines der wirkmächtigsten Dokumente der Ökumene. Sie bildet die Grundlage für einen fruchtbaren Prozess gelebter Kirchengemeinschaft reformatorischer Kirchen in Europa und besitzt Vorbildcharakter für andere ökumenische Bestrebungen. Jan Gross analysiert das evangelische Vermittlungsmodell der Leuenberger Konkordie und dessen nachträgliche Interpretation durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Darüber hinaus systematisiert er die theologischen Kontroversen, die über das ökumenische Modell gefürt werden. Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Leuenberger Kirchengemeinschaft/GEKE und den ökumenischen Diskurs bietet die Arbeit eine integrierende iInterpretation und Gessamtschau der unterschiedlichen Positionen zum Verhältnis von Pluralität und der bezeugten Einheit der Kirche. -- Publisher, page four of cover Leuenberg Agreement is one of the most influential ecumenical documents. It enables formerly separated reformed churches in Europe to declare church fellowship. This study focuses on the understanding, impact and controversies of the model proposed by the Leuenberg Agreement. Considering the further development und the ecumenical discussion Jan Gross gives an interpretation and an overview that allows integrating the different positions on the debated plurality of confessions and witnessed unity of church. Die Leuenberger Konkordie als eines der wirkmächtigsten Dokumente bietet ein Ökumenemodell. Jan Gross betrachtet den Umgang mit dem Modell und die Kontroversen, die zu diesem Dokument entstanden sind. Mit Blick auf die weitere Entwicklung und den ökumenischen Diskurs bietet die Arbeit eine integrierende Interpretation und Gesamtschau der unterschiedlichen Positionen zum Verhältnis von Pluralität und der bezeugten Einheit der Kirche Jan Gross untersucht die Verständnisweisen, die Relevanz und Kontroversen zur Leuenberger Konkordie als Basisdokument zur Ökumene und der Pluralität in Mitten der bezeugten Einheit der Kirche
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