معرفی کتاب «Platons Schauspiel der Ideen : Das »geistige Auge« im Medien-Streit zwischen Schrift und Theater» نوشتهٔ Ulf Schmidt، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag Roswitha Gost در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Als Platon das Theater aus seinem idealen Philosophenstaat ausweisen wollte, verurteilte er nicht einfach eine bestimmte Kunstform. Vielmehr wollte er eine an die Augen gebundene Wissensformation verbannen und durch eine neue, schrift- und logos-gebundene ersetzen. Allerdings zeigt sich nicht nur am Fortbestehen des Theaters, dass sich diese ältere Formation nicht verbannen lässt. In Platons Schriften selbst ist das phantasmatische Nachbild dieser Wissensformation aktiv: als die Schauspiele des un-toten Sokrates. Die Studie geht dem Verhältnis dieser Wissensformationen nach und analysiert dabei insbesondere die vielfältigen Funktionen des Sehens. Theater,Medientheorie,Philosophie,Platon,Wahrnehmung,Theaterwissenschaft,Antike Philosophie,Philosophiegeschichte,Theatre,Media Theory,Philosophy,Theatre Studies,Ancient Philosophy,History of Philosophy Inhalt Vorwort Einleitung Platons Gesichter Sehen und Wissen Da-Sehen: Platons Theorie des Gesichts Die Funktion der opsis Die logoi in der opsis Die ent-setzende Logoskopie: skopeô Sagen und Zeigen: deixis Der suchende Ausblick: blepô Das ver-rückte Sehen: theoreô Analogien – sehen: nous Arbeiten am Phantasma Theatralität, Schrift, „Theatralität“ Theatralität der Schrift Aristoteles: Wahrnehmung, Phantasma, Intellekt Politisches Theater Zeit-Imagination-Stimme Exkurs I: Phonographologien Laut-Bilder und Laut-Lese Schizophonien: Die abwesend-anwesende Stimme Teichographie: Absenz-Metaphysik und Vergegenwärtigung Exkurs II: Geister-Metaphysik Somatographie: Totenschrift Kenographie: Lesen als anamnêsis und Inszenierung Bibliographie
Als Platon das Theater aus seinem idealen Philosophenstaat ausweisen wollte, verurteilte er nicht einfach eine bestimmte Kunstform. Vielmehr wollte er eine an die Augen gebundene Wissensformation verbannen und durch eine neue, schrift- und logos-gebundene ersetzen. Allerdings zeigt sich nicht nur am Fortbestehen des Theaters, dass sich diese ältere Formation nicht verbannen lässt. In Platons Schriften selbst ist das phantasmatische Nachbild dieser Wissensformation aktiv: als die Schauspiele des un-toten Sokrates.Die Studie geht dem Verhältnis dieser Wissensformationen nach und analysiert dabei insbesondere die vielfältigen Funktionen des Sehens.