Pionierinnen Der Empirischen Sozialforschung Im Wilhelminischen Kaiserreich (Wissenschaft, Politik Und Gesellschaft) (German Edition)
معرفی کتاب «Pionierinnen Der Empirischen Sozialforschung Im Wilhelminischen Kaiserreich (Wissenschaft, Politik Und Gesellschaft) (German Edition)» نوشتهٔ Marion Keller، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2017. این کتاب در 7 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Mit einer Vielzahl von Untersuchungen zur sozialen Lage der Arbeiterschaft wurde um 1900 eine Datenbasis zur Lösung der sozialen Frage geschaffen. Marion Keller kann zeigen, dass Frauen dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet haben – obwohl ihnen zu diesem Zeitpunkt der Zugang zu Universitäten noch weitgehend verwehrt und die Mitarbeit in politischen Vereinen und Parteien verboten war. Die empirischen Studien von Elisabeth Gnauck-Kühne, Gertrud Dyhrenfurth, Rosa Kempf und Marie Bernays waren aufwendig und methodisch innovativ. Sie vermittelten einen ersten Einblick in die bis dahin nicht erforschten prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen von Fabrikarbeiterinnen, Heimarbeiterinnen und Frauen in der Landwirtschaft. Keller verknüpft in dieser Arbeit Ansätze der Wissenschaftsgeschichte mit einer geschlechterhistorischen und wissenschaftssoziologischen Perspektive, um den Beitrag von Frauen zur empirischen Sozialforschung im Wilhelminischen Kaiserreich sichtbar zu machen. Sie beleuchtet, in welchen Kontexten und unter welchen Einflüssen die Forschungsarbeiten der Pionierinnen entstanden – und welche Rückwirkung ihre Studien auf Wissenschaft, Politik und Gesellschaft hatten. INHALT I EINLEITUNG 1 THEMA UND FORSCHUNGSSTAND 1.1 Thema 1.2 Forschungsstand 2 FORSCHUNGSFRAGE, FORSCHUNGSMETHODE, VORGEHENSWEISE, QUELLENLAGE UND AUFBAU DER ARBEIT 2.1 Forschungsfrage und Forschungsmethode 2.2 Vorgehensweise 2.3 Quellenlage 2.4 Aufbau der Arbeit II DIE AUTODIDAKTINNEN 1 EMPIRISCHE SOZIALFORSCHUNG VON FRAUEN UM 1900 1.1 Entstehungskontexte und Rahmenbedingungen 1.2 Methodische Bezugspunkte 1.3 Theoretische und politische Bezugspunkte 2 ELISABETH GNAUCK-KÜHNE (1850–1917) 2.1 Sozialwissenschaftlerin, Sozialpolitikerin und Pädagogin 2.2 Wissenschaftliches und publizistisches Werk 2.3 Zwischenresümee 3 GERTRUD DYHRENFURTH (1862–1946) 3.1 Sozialwissenschaftlerin, Sozialreformerin und Gutsfrau 3.2 Empirische Studien über Heimarbeiterinnen und Frauen in der Landwirtschaft 3.3 Zwischenresümee III DIE PROMOVENDINNEN 1 EMPIRISCHE SOZIALFORSCHUNG VON FRAUEN AM ENDE DES WILHELMINISCHEN KAISERREICHS 1.1 Rahmenbedingungen und Entstehungskontexte 1.2 Die Beteiligung von Frauen an den Auslese- und Anpassungsstudien des VfS 1.3 Der Werturteilsstreit und die Sozialforschung von Frauen 2 ROSA KEMPF (1874–1948) 2.1 Frauenrechtlerin, Sozialwissenschaftlerin und Pädagogin 2.2 Empirische Studien zu Fabrikarbeiterinnen und landwirtschaftlicher Frauenarbeit 2.3 Zwischenresümee 3 MARIE BERNAYS (1883–1939) 3.1 Max-Weber-Schülerin, Frauenrechtlerin, DVP-Politikerin und Gründungsdirektorin der Sozialen Frauenschule Mannheim 3.2 Erfolgreiche Umsetzung eines Forschungsprogramms 3.3 Zwischenresümee IV SCHLUSS V DANKSAGUNG VI ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VII QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS UNGEDRUCKTE QUELLEN GEDRUCKTE QUELLEN Schriften von Elisabeth Gnauck-Kühne Schriften von Gertrud Dyhrenfurth Schriften von Rosa Kempf Schriften von Marie Bernays LITERATUR VIII BILDANHANG Mit einer Vielzahl von Untersuchungen zur sozialen Lage der Arbeiterschaft wurde um 1900 eine Datenbasis zur Losung der sozialen Frage geschaffen. Marion Keller kann zeigen, dass Frauen dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet haben - obwohl ihnen zu diesem Zeitpunkt der Zugang zu Universitaten noch weitgehend verwehrt und die Mitarbeit in politischen Vereinen und Parteien verboten war. Die empirischen Studien von Elisabeth Gnauck-Kuhne, Gertrud Dyhrenfurth, Rosa Kempf und Marie Bernays waren aufwendig und methodisch innovativ. Sie vermittelten einen ersten Einblick in die bis dahin nicht erforschten prekaren Lebens- und Arbeitsbedingungen von Fabrikarbeiterinnen, Heimarbeiterinnen und Frauen in der Landwirtschaft. Keller verknupft in dieser Arbeit Ansatze der Wissenschaftsgeschichte mit einer geschlechterhistorischen und wissenschaftssoziologischen Perspektive, um den Beitrag von Frauen zur empirischen Sozialforschung im Wilhelminischen Kaiserreich sichtbar zu machen. Sie beleuchtet, in welchen Kontexten und unter welchen Einflussen die Forschungsarbeiten der Pionierinnen entstanden - und welche Ruckwirkung ihre Studien auf Wissenschaft, Politik und Gesellschaft hatten. -- Provided by publisher Mit einer Vielzahl von Untersuchungen zur sozialen Lage der Arbeiterschaft wurde um 1900 eine Datenbasis zur Lösung der sozialen Frage geschaffen. Marion Keller kann zeigen, dass Frauen dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet haben - obwohl ihnen zu diesem Zeitpunkt der Zugang zu Universitäten noch weitgehend verwehrt und die Mitarbeit in politischen Vereinen und Parteien verboten war. Die empirischen Studien von Elisabeth Gnauck-Kühne, Gertrud Dyhrenfurth, Rosa Kempf und Marie Bernays waren aufwendig und methodisch innovativ. Sie vermittelten einen ersten Einblick in die bis dahin nicht erforschten prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen von Fabrikarbeiterinnen, Heimarbeiterinnen und Frauen in der Landwirtschaft. Keller verknüpft in dieser Arbeit Ansätze der Wissenschaftsgeschichte mit einer geschlechterhistorischen und wissenschaftssoziologischen Perspektive, um den Beitrag von Frauen zur empirischen Sozialforschung im Wilhelminischen Kaiserreich sichtbar zu machen. Sie beleuchtet, in welchen Kontexten und unter welchen Einflüssen die Forschungsarbeiten der Pionierinnen entstanden - und welche Rückwirkung ihre Studien auf Wissenschaft, Politik und Gesellschaft hatten.--Backcover
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