Pina Bausch und das Tanztheater : Die Kunst des Übersetzens
معرفی کتاب «Pina Bausch und das Tanztheater : Die Kunst des Übersetzens» نوشتهٔ Gabriele Klein، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Gabriele Klein präsentiert eine neue Sichtweise auf die Arbeit des Tanztheaters Wuppertal: Die Entwicklung und Aufführung der Stücke, die Weitergabe von choreografischem Material und die Reaktionen der Öffentlichkeit werden als komplexe, voneinander abhängige und wechselseitige Übersetzungsprozesse dargestellt. Das Buch rückt zum ersten Mal die künstlerische Forschung vor allem bei den internationalen Koproduktionen des weltweit bekannten Ensembles in den Fokus und bietet umfangreiches empirisches Material in Form von Interviews mit Tänzer*innen, Mitarbeiter*innen und Publikum sowie ethnografische Studien an den koproduzierenden Orten. Eine Praxeologie des kulturellen und ästhetischen Übersetzens wird als tragfähiges Schlüsselkonzept für die Erforschung von Tanz und Kunst eingeführt. Einleitung "Pina" : Pionierin, Ikone, Mythos, Marke -- Pina Bausch und das Tanztheater : Die Tanzproduktionen -- Mein Forschungsprozess -- Praxeologie des Übersetzens : ein tanzwissenschaftlicher Ansatz -- Bucharchitektur -- Dank -- Stücke -- 1967-1973 Demokratischer Aufbruch und ästhetischer Umbruch -- 1973-1979 Die Entwicklung des Bühnen- und Choreografiekonzeptes -- 1980-1986 Internationalisierung und Stabilisierung der ästhetischen Sprache -- 1986-2000 Interkulturelle künstlerische Produktion und das Wiederentdecken des Tanzes -- 2001-2009 Die Liebe zum Tanz und zur Natur -- Compagnie -- Das Ahnen übersetzen : künstlerische Mit-und Zusammenarbeit -- Die Choreografin : Pina Bausch -- Der Kostüm- und Bühnenbildner : Rolf Borzik -- Die Kostümbildnerin : Marion Cito -- Der Bühnenbildner : Peter Pabst -- Die musikalischen Mitarbeiter : Matthias Burkert und Andreas Eisenschneider -- Die Tänzer*innen : das Erlebte übersetzen -- Die Wahlfamilie-"Wir sind das Stück" -- Arbeitsprozess -- Stücke entwickeln -- Research-Reisen : Künstlerische Forschung -- Künstlerische Praktiken des Ver(un)sicherns -- Stückentwicklung als Übersetzung -- Choreografien weitergeben -- Praktiken des Einstudierens -- Weitergeben und erben -- Solotänze -- Körper, Tanz : Schrift, Text : Tanzwissenschaftliche Positionen -- Übersetzungsmanual : die Feldpartitur -- Solotänze von Anne Martin, Beatrice Libonati und Dominique Mercy -- Tanz in Schrift übersetzen : Methodische Reflexionen -- Rezeption -- Die tanzkritik -- Praxis als Kritik Tanzkritik als Praxis -- Das Tanztheater Wuppertal und die Tanzkritik -- Übersetzungen zwischen Aufführung, Wahrnehmung, Schrift -- Das Publikum -- Publikumswahrnehmung erforschen : Methodische Ansätze -- Publikumsroutinen -- Erwartungshaltungen und Wissen -- Das Wahrgenommene erinnern -- Affiziert-Sein und Betroffen-Sprechen -- Publikumsforschung als eine Praxeologie des Übersetzens -- Theorie & Methodologie -- Übersetzen als tanz- und kunsttheoretisches konzept : Zu einer Praxeologie des Übersetzens -- Übersetzung : Medien-, sozial und kulturwissenschaftliche Ausgangspunkte -- Übersetzen als Praxis : Praxeologische Grundannahmen -- Tanzen als Übersetzen : Praxistheoretische Überlegungen -- Übersetzen als methodisches verfahren : Praxeologische Produktionsanalyse -- Übersetzen als methodologisches Grundprinzip -- Methodologische Zugänge zur Tanz-'Praxis' -- Tanzwissenschaftliche Verfahren der Aufführungs- und Bewegungsanalyse -- Die Logik der künstlerischen und wissenschaftlichen Praxis -- Die Wissenschaftlerin als Übersetzerin : Das eigene Tun reflektieren ---- Schluss (In die) Gegenwart übersetzen : Die zukunftsoffene Zeitgenossenschaft-- Verzeichnisse-- Anmerkungen-- Literatur-- Abbildungen-- Chronologie der Stücke. »Man kann [das Buch] selektiv nach Interesse in kurzen Passagen lesen - mindestens mit ›Erkenntnisgewinn‹, teilweise auch mit Unterrichtsanregungen.«Sven Asmus, Schultheater, 43 (2020)»Ein umfangreiches und absolut lesenswertes Buch.«Jan Kuhlbrodt, Signaturen, 9 (2020) »[Die Lektüre] wird nur von einem übertroffen: vom Besuch eines Tanzabends von Pina Bausch.«Thomas Rothschild, Kultura-Extra, 31.07.2020»Gabriele Klein [...] bietet eine phantastische Fülle an Informationen, sie arbeitet die charakteristischen Aspekte des künstlerischen Schaffens heraus und bettet die Stücke in ihren jeweiligen historischen, gesellschaftlichen und politischen Zeitkontext ein.«Karen Nölle, TraLaLit, 29.07.2020O-Ton: »Das Erbe der Tanzpionierin« - Gabriele Klein im Interview bei SWR2 am 27.07.2020.»Viele ausführliche Werke über eines der bekanntesten Tanzensembles der Welt gibt es nicht. Das Buch bietet neue Perspektiven auf den Arbeitsprozess, die Mitglieder und die Rezeption des Tanztheaters Wuppertal und die Arbeit von Pina Bausch.«Michael Lausberg, www.scharf-links.de, 08.07.2020»Dieses Buch [ist] so angelegt, dass es sich gut dafür eignet, alle Kulturinteressierten in Bauschs Kosmos einzuführen, und trotzdem Abschnitte enthält, die informative Nahrung auch für ausgefuchste Spezialisten bieten.«Helmut Ploebst, DerStandard, 27.03.2020»Ein informatives und persönliches wie auch gesellschaftlich relevantes Lesevergnügen, nicht nur für ein Fachpublikum, sondern für eine breite Leserschaft.«Miriam Althammer, www.tanznetz.de, 26.02.2020»Klein [bettet] das künstlerische Schaffen und Wirken der gesamten Kompanie in komplexe kulturelle, soziologische, aber auch intertextuelle Zusammenhänge ein.Das Ergebnis trägt entschieden dazu bei, zehn Jahre nach dem Tod der Künstlerin deren Langzeitwirkung in neuem Licht betrachten zu können.«Rico Stehfest, tanz, 1 (2020)»Eine Arbeit [...], die den Charakter eines Standardwerkes zur Legende und zum Phänomen Pina Bausch darstellt und viele der bisherigen Veröffentlichungen aus zweiter Hand [...] widerlegt, unterstützt und auch für die interessierte Nachwelt dokumentiert.«Peter Dahms, Tanzinfo Berlin, 07.10.2019Besprochen in:hr2 Kulturcafe, 27.07.2020NDR - Kulturnachrichten, 27.07.2020 Gabriele Klein entwickelt eine neue Sichtweise auf die künstlerische Arbeit des Tanztheaters Wuppertal. Die Erarbeitung der Stücke, ihre Aufführung, Weitergabe und Rezeption werden als ein reziproker, durch komplexe Übersetzungsprozesse gestalteter Zusammenhang charakterisiert. Erstmals rücken die internationalen Ko-Produktionen und die mit ihnen verbundene künstlerische Forschung in den Fokus. Umfangreiche Interviews mit Tänzer*innen, Mitarbeiter*innen und Publikum sowie ethnografische Studien an den ko-produzierenden Orten stützen die Untersuchung empirisch. Den theoretischen Rahmen bildet eine Praxeologie der kulturellen und ästhetischen Übersetzung, die hier als ein zentrales Konzept der Tanz- und Kunstforschung vorgestellt wird
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