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Phonotaktisches Wissen : zur prä-attentiven Verarbeitung phonotaktischer Illegalität

معرفی کتاب «Phonotaktisches Wissen : zur prä-attentiven Verarbeitung phonotaktischer Illegalität» نوشتهٔ Steinberg, Johanna، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Mouton در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The mental organization of phonotactic knowledge and its role in language comprehension has not been adequately explained to date. Drawing on experimental physiological methods, the author offers evidence for the cognitive reality of phonotactic restrictions, thereby contributing to our understanding of how speech is processed. The book’s interdisciplinary approach will also be of interest to scholars in phonology and psycholinguistics. Inhaltsverzeichnis I Theoretischer Teil 1 Gegenstand der Untersuchung 1.1 Interdisziplinärer Ansatz 1.2 Sublexikalische Sprachverarbeitung 1.2.1 Sublexikalische Verarbeitung und Worterkennung 1.2.2 Sublexikalische Verarbeitungsprozesse und Repräsentationsebenen 1.2.3 Phonologisches Wissen 1.3 Phonotaktisches Wissen 1.3.1 Phonotaktik als Grammatik: kategoriale und graduelle Constraints 1.3.2 Phonotaktik als Erfahrung: Gebrauchsfrequenz und Lexikon 1.3.3 Kategoriale Legalität und graduelle phonotaktische Wohlgeformtheit 1.4 Behaviorale Verarbeitungseffekte phonotaktischer Illegalität 1.4.1 Segmentation, Rekonstruktion und Kompensation 1.4.2 Phonotaktische Reparaturen 1.4.3 Phonotaktische Verletzungen 1.5 Probleme beim Nachweis kategorialen phonotaktischen Wissens 1.6 Dorsalfrikativ-Assimilation (DFA) 1.6.1 Allophonie von /ç/ und /x/ im Deutschen 1.6.2 Phonologische Analyse 1.6.3 Implikationen für diese Arbeit 2 Methodologischer Zugang 2.1 Ereigniskorrelierte Hirnpotentiale (EKP) 2.2 Mismatch Negativity (MMN) 2.3 MMN als Indikator für sprachliches Wissen im Langzeitgedächtnis 2.4 EKP-Korrelate phonotaktischer Illegalität 3 Forschungsziel II Experimenteller Teil 4 Methodologische Herausforderungen 4.1 Kontrolle exogener Effekte durch physikalische Unterschiede 4.2 Kontrolle exogener Effekte durch die Stimulusrate 4.3 Manipulation des Stimulusmaterials 4.4 Phonotaktische Illegalität und phonetische Natürlichkeit 4.5 Aufmerksamkeitskontrolle 5 Übergreifende Methoden 5.1 Versuchsteilnehmer 5.2 Stimulusmaterial 5.3 Stimulationstechnik und Messplatzaufbau 5.4 Versuchsablauf 5.5 Aufzeichnung des Elektroenzephalogramms 5.6 Datenanalyse 5.7 Statistische Analyse 6 Experiment 1. Phonotaktische Verletzung DFA Typ *IX synchron zum Wechsel eines Phonems 6.1 Einleitung 6.2 Methoden 6.2.1 Versuchsteilnehmer 6.2.2 Stimuli 6.2.3 Design und Ablauf 6.2.4 Datenanalyse 6.3 Ergebnisse 6.3.1 MMN 6.3.1 Kontrollen 6.4 Diskussion 7 Experiment 2. Phonotaktische Verletzung DFA Typ *IX nach dem Wechsel eines Phonems 7.1 Einleitung 7.2 Methoden 7.2.1 Versuchsteilnehmer 7.2.2 Stimuli 7.2.3 Design und Ablauf 7.2.4 Datenanalyse 7.3 Ergebnisse 7.3.1 Effekte durch den Vokalwechsel 7.3.2 PN 7.3.3 Kontrollen 7.4 Diskussion 8 Experiment 3. Phonotaktische Verletzung DFA Typ *AÇ nach dem Wechsel eines Phonems 8.1 Einleitung 8.2 Methoden 8.2.1 Versuchsteilnehmer 8.2.2 Stimuli 8.2.3 Design und Ablauf 8.2.4 Datenanalyse 8.3 Ergebnisse 8.3.1 Effekte durch den Vokalwechsel 8.3.2 PN 8.3.3 Kontrollen 8.4 Diskussion 9 Experiment 4a. Phonotaktische Verletzung DFA Typ *IC und *AÇ unabhängig von lautkategorialer Devianz 9.1 Einleitung 9.2 Methoden 9.2.1 Versuchsteilnehmer 9.2.2 Stimuli 9.2.3 Design und Ablauf 9.2.4 Datenanalyse 9.3 Ergebnisse 9.4 Diskussion 10 Experiment 4b. Wechselwirkung phonetischer und phonotaktischer Verletzungen DFA Typ *IC und *AÇ in gesplicten Stimuli 10.1 Einleitung 10.2 Methoden 10.2.1 Versuchsteilnehmer 10.2.2 Stimuli 10.2.3 Design und Ablauf 10.2.4 Datenanalyse 10.3 Ergebnisse 10.3.1 PN 10.3.2 N2 (nur Standards) 10.4 Diskussion 10.4.1 Keine PN bei gesplicten Stimuli 10.4.2 N2-Effekt durch fehlgeleitete F2-Transitionen 10.4.3 Interaktion von N2-Effekt und PN 10.4.4 Splicing als Methode zur Stimulusmanipulation III Übergreifende Diskussion 11 Überblick über die Ergebnisse 12 Die phonotaktische Negativierung im Kontext der automatischen Regelverletzungserkennung 12.1 Verarbeitung illegaler Deviants 12.2 Verarbeitung illegaler Standards 12.3 Regelverletzungsdetektion und phonotaktische Evaluierung 13 Die phonotaktische Negativierung als Indikator für die Verletzung kategorialer phonotaktischer Beschränkungen 14 Phonetisches Wissen und die Bedeutung perzeptueller Kohärenz 15 Schluss und Desiderata IV Zusammenfassung V Summary VI Anhang Experiment 1 Experiment 2 Experiment 3 Experiment 4a Experiment 4b Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Sachregister

Beim Sprachverstehen wird auf phonologisches Wissen zugegriffen. Dieses umfasst nicht nur die Lautkategorien, sondern – als phonotaktisches Wissen – auch Prinzipien und Grenzen der sprachlautlichen Kombinatorik. Die kognitive Realität phonotaktischer Constraints ist in der empirischen Forschung jedoch umstritten und ihre Rolle im Sprachverstehen bisher nicht erschöpfend untersucht. Ziel diesesBuches ist es, mit elektrophysiologischen Verfahren Evidenz für einen automatischen Zugriff auf phonotaktisches Wissen in der Sprachverarbeitung beizusteuern. Hierzu werden theoretische Konstrukte der Phonologie innovativ mit methodologischen Paradigmen der Wahrnehmungspsychologie in Beziehung gebracht. In fünf Experimenten sind deutsche Probanden mit verschiedenen phonotaktisch legalen und illegalen Silben stimuliert worden, während ihre hirnelektrische Aktivität aufgezeichnet wurde. Die Ergebnisse bestätigen, dass phonotaktisches Wissen automatisch in den sublexikalischen Sprachverarbeitungsprozess involviert ist, und ermöglichen darüber hinaus eine kritische Evaluation der angewendeten Methodologie. Mitseinem interdisziplinären Ansatz richtet sichdasWerkzugleich an Vertreter aus Phonologie, Phonetik und Psycholinguistik.

Beim Sprachverstehen wird auf phonologisches Wissen zugegriffen. Dieses umfasst nicht nur die Lautkategorien, sondern – als phonotaktisches Wissen – auch Prinzipien und Grenzen der sprachlautlichen Kombinatorik. Die kognitive Realität phonotaktischer Constraints ist in der empirischen Forschung jedoch umstritten und ihre Rolle im Sprachverstehen bisher nicht erschöpfend untersucht. Ziel dieses Buches ist es, mit elektrophysiologischen Verfahren Evidenz für einen automatischen Zugriff auf phonotaktisches Wissen in der Sprachverarbeitung beizusteuern. Hierzu werden theoretische Konstrukte der Phonologie innovativ mit methodologischen Paradigmen der Wahrnehmungspsychologie in Beziehung gebracht. In fünf Experimenten sind deutsche Probanden mit verschiedenen phonotaktisch legalen und illegalen Silben stimuliert worden, während ihre hirnelektrische Aktivität aufgezeichnet wurde. Die Ergebnisse bestätigen, dass phonotaktisches Wissen automatisch in den sublexikalischen Sprachverarbeitungsprozess involviert ist, und ermöglichen darüber hinaus eine kritische Evaluation der angewendeten Methodologie. Mit seinem interdisziplinären Ansatz richtet sich das Werk zugleich an Vertreter aus Phonologie, Phonetik und Psycholinguistik. The goal of this book is to contribute to phonotactic knowledge in speech processing with an electrophysiological evidence method for automatic access. For this purpose, theoretical constructs of phonology have been considered with methodological paradigms of cognitive psychology. In five experiments German subjects were stimulated with various phonotactically legal and illegal syllables, while their brain electrical activity was recorded. The results confirm that phonotactic knowledge is automatically involved in the sublexical language processing process.
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