معرفی کتاب «Philosophische Einübung in die Theologie: Band 2» نوشتهٔ Richard Schaeffler، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2004. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In diesem dreibändigen Werk unternimmt Richard Schaeffler den Versuch, den'Wechselbeziehungen zwischen Philosophie und Theologie'eine konkrete und für beide Seiten förderliche Gestalt zu geben. Dabei orientiert er sich an den vier klassischen'Traktaten'der Fundamentaltheologie: der theologischen Erkenntnislehre (1. Band), der Gotteslehre (2. Band), der Lehre von Christus und von der Kirche (3. Band). Der Dritte Band stellt die Christologie in den Zusammenhang einer Analyse der Aufgaben religiöser Überlieferungsgemeinschaften hinein: Überlieferungsgemeinschaften und die sie sichernden Institutionen sind'Schulen der Erfahrung'und haben sich an dieser Aufgabe zu bewähren. Nur so werden die Hörer des Wortes dazu befähigt, zu eigenverantwortlichen Zeugen seiner Wahrheit zu werden. Dabei zeigt sich: Jene Überlieferung, die die spezifische Erfahrung der Glaubenden möglich macht, umfasst die Geschichte der'Ekklesia'beider Testamente. Das'Christus-Ereignis'läßt sich als jene Krise und Wende in der Geschichte Israels verstehen, aus der, im Sinne einer'eschatologischen Zeitansage', ein neues Verständnis der Zeit hervorgegangen ist, die in Christus'in ihre Fülle gelangt ist'. Wird das Christusereignis auf solche Weise in seiner Beziehung zur Geschichte der'Ekklesia Israel'gesehen, dann können auch die Aussagen der klassischen Christologie, einschließlich der Rede von den zwei Naturen in der einen Person des Christus, neu verstanden werden. Inhalt I. Fragestellung und Methode 1. Zum Thema einer »Philosophischen Einübung in die Gotteslehre« 2. Die »philosophische Gottesfrage« – ihre Eigenart und Aufgabenstellung 3. Zur Methode einer Philosophischen Einübung in die Gotteslehre: Die »allgemeine« und die »spezielle Transzendentalphilosophie Erstes Teilergebnis II. Eine Aufgabe der allgemeinen Transzendentalphilosophie: Die Möglichkeitsbedingungen der Erfahrung überhaupt, und die Freile 1. Die Erfahrung und ihre Bedingungen – traditionelle Funktionsbestimmung 2. Erste Schritte einer Weiterentwicklung 3. Eine neue Anforderung an die transzendentale Methode a) Der interreligiöse Dialog als Anlaß zu einer kritischen Reflexion auf die Bedingungen gelingender Gegenstandskonstitution b) Ein noch uneingelöstes Programm: Die Erklärung von Fehlformen der Erfahrung 4. Eine neue Aufgabe der allgemeinen Transzendentalphilosophie: die Freilegung der Gründe, aus denen Fehlformen der Gegenstands a) Der mögliche Ausfall des »allegorischen« Bedeutungsmoments b) Der mögliche Ausfall des »historischen« Bedeutungsmoments c) Der mögliche Ausfall des »anagogischen« Bedeutungsmoments d) Der mögliche Ausfall des »tropologischen« Bedeutungsmoments e) Ein Rückblick auf die verschiedenen Formen fehlgeleiteter Weisen der Erfahrung Zweites Teilergebnis III. Die Eigenart der religiösen Erfahrung, ihre Bedingungen und Bedeutungsmomente, oder: Religionsphilosophische Aufgaben der 1. Die religiöse Erfahrung und ihre Bedingungen 2. Der dialogische Charakter der religiösen Erfahrung und die Folgen, die sich aus seinem Ausfall ergeben a) Das religiöse Selbstgespräch und die »Gottesfiktion« b) Das Verstummen des Verbum Mentis und das Phänomen des Dämonischen 3. Die vier Bedeutungsmomente der religiösen Erfahrung und die Folgen ihres möglichen Ausfalls a) Das »allegorische« Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und die Fehlformen der Idololatrie und des Fetischismus als sei #G_a_G#) Das »allegorische« Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und das religiöse Verständnis der »Veritas semper maior« #G_b_G#) Idololatrie und Fetischismus als Ausfallserscheinungen des allegorischen Bedeutungsmoments b) Das »anagogische« Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und die Vielgötterei als seine Ausfallserscheinung #G_a_G#) Das »anagogische« Moment der religiösen Erfahrung und das religiöse Verständnis von der »Einheit der numinosen Wirklic #G_b_G#) Vom Vertrauen in die Treue des Heiligen zur Überzeugung von der Einzigkeit Gottes #G_g_G#) Der Polytheismus als Ausfallserscheinung des anagogischen Bedeutungsmoments #G_d_G#) Die Kritik der Metaphysiker am Polytheismus c) Das »tropologische« Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und die Magie als seine Ausfallserscheinung #G_a_G#) Das »tropologische« Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und das religiöse Verständnis des Heiligen als »Maß und #G_b_G#) Die Magie als Ausfallserscheinung des tropologischen Bedeutungsmoments #G_g_G#) Die Kritik der Metaphysiker an der Magie d) Das »historische« Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und die Gnosis als seine Ausfallserscheinung #G_a_G#) Das historische Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und das religiöse Verständnis von Ewigkeit, Zeit und Geschic Exkurs: Religiöse Erfahrung und gottesdienstliche Anamnese #G_b_G#) Zurück zur allgemeinen Charakterisierung des religiösen Gedenkens #G_g_G#) Die Gnosis als Ausfallserscheinung des historischen Bedeutungsmoments Exkurs: Die religiöse Bedeutung der Weisheit und die ihr innewohnenden Gefahren #G_d_G#) Zurück zu den Gefahren der geschichtslosen Weisheit #G_e_G#) Der Streit der Metaphysiker um die »Personalität« oder »Apersonalität« Gottes Drittes Teilergebnis IV. Religiöse Erfahrung und »personales Verständnis des Heiligen« oder: Der religiöse Kontext des Sprechens von Gott 1. Die doppelte Frage: Wann sprechen Religionen von Gott? Wann ist ein Sprechen von Gott religiös? 2. Wie kommt Gott in die Religion? a) Der Begriff der »numinosen Entscheidungsmacht« als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines personalen Gottesverständnisses b) Das historische Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung als Impuls für ein personales Verständnis des Heiligen und für die 3. Die Eigenart des religiösen Erfahrungskontextes als Bedingung dafür, von Gott auf spezifisch religiöse Weise zu sprechen a) Das allegorische Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung, der Kontext der singularischen Rede von »dem Heiligen« und seine b) Das anagogische Moment der religiösen Erfahrung und der Kontext der Rede von der »Einheit des Heiligen« oder von »Gott als d c) Das tropologische Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung und der Kontext der Rede von Gottes »gutmachender Güte« Viertes Teilergebnis V. Religionsphilosophischer Begriff und religionshistorische Wirklichkeit 1. Erreichte Ergebnisse und kritische Rückfragen Der »Fromme Widerstand« gegen die Vorstellung vom transzendenten, einen, allgütigen und personalen Gott a) Die Erfahrung von der Gegenwart des Heiligen und der Widerstand gegen die Vorstellung von seiner Transzendenz b) Die Erfahrung von der »Coincidentia oppositorum« und der Widerstand gegen die Vorstellung von der Einheit des Heiligen c) Die Erfahrung des »heiligen Schreckens« und der Widerstand gegen die Vorstellung vom »allgütigen Gott« d) Die Erfahrung von der »Gleichzeitigkeit mit dem Ursprung der Welt« und der Widerstand gegen die Vorstellung von einer Geschi e) Der Verlust des Sensus historicus als verborgener Grund für den Widerstand gegen die Vorstellung vom transzendenten, einen u 3.. Eine Bewährungsprobe der transzendentalphilosophischen Deutung religiöser Erfahrung Fünftes Teilergebnis VI. Zurück zur allgemeinen Transzendentalphilosophie: Die Postulate der reinen Vernunft und ihr Anspruch, als »Gottespostulate« 1. Notwendigkeit und Eigenart der Vernunftpostulate 2. Das Kernproblem: Philosophische »Prinzipienlehre« oder religiöse Begegnung mit einem in der Geschichte wirkenden und daher » 3. Die »Hermeneutik der Erfahrungswelt« als »Tertium Comparationis« der religiösen und der postulatorischen Rede von Gott a) Der hermeneutische Charakter der religiösen Erfahrung b) Der hermeneutische Charakter der Vernunftpostulate 4. Der Begriff des »persönlichen Gottes« – ein Thema der Philosophie? a) Annäherungen an eine philosophische Rede von Gottes Personalität b) Der Neuansatz der kantischen Transzendentalphilosophie und die Kontingenz der menschlichen Erfahrungsfähigkeit c) Eine weiterentwickelte Transzendentalphilosophie, die Geschichte der Anschauungs- und Denkformen und die Krisen dieser Gesch d) Der »postulierte Gott« – Grund einer transzendentalen Hoffnung e) Die Personalität des »postulierten Gottes« und der Sensus historicus der religiösen Erfahrung f) Eine Bewährungsprobe beider Weisen des Sprechens von Gott 5. Ein hermeneutisch-kritisches Wechselverhältnis a) Das gemeinsame Thema der Auslegung: Das »Aufgehen eines Lichts über einem Abgrund von Finsternis« b) Krisen in der Geschichte des religiösen Bewußtseins c) Hermeneutische Möglichkeiten einer weiterentwickelten Transzendentalphilosophie Sechstes Teilergebnis VII. Wiedergewinnung und Neugestaltung der metaphysischen Gottesprädikate im Rahmen einer weiterentwickelten Lehre von den Vern 1. Die transzendentale Bedeutung der Rede von Gottes »Transzendenz« a) Von der klassischen Metaphysik zu einer weiterentwickelten Transzendentalphilosophie b) Der Sensus fidei der religiösen Erfahrung und seine Auslegung durch eine weiterentwickelte Transzendentalphilosophie 2. Die transzendentale Bedeutung der Rede von Gottes »Einheit« a) Die Einheit Gottes in der klassischen Metaphysik b) Der Sensus spei der religiösen Erfahrung und die Einheit Gottes als Vernunftpostulat c) Religiöses und transzendentales Verständnis der göttlichen Einheit d) Eine Bewährungsprobe für den postulatorischen Begriff von Gottes Einheit 3. Die transzendentale Bedeutung der Rede von Gottes »höchster Vollkommenheit« a) Der Begriff des »allervollkommensten Wesens« in der klassischen Metaphysik b) Der religiöse Sinn der Rede von Gottes »Vollkommenheit«:�Gottes »gutmachende Güte« c) Der Sensus caritatis der religiösen Erfahrung und das »allervollkommenste Wesen« als Idee und als Postulat #G_a_G#) Das allervollkommenste Wesen als Idee #G_b_G#) Das allervollkommenste Wesen als Postulat d) Eine weiterentwickelte Transzendentalphilosophie und die »gutmachende Güte« des postulierten Gottes #G_a_G#) Eine weiterentwickelte Lehre von der Vernunftdialektik #G_b_G#) Eine weiterentwickelte Lehre von den Vernunftpostulaten e) Der Sensus caritatis der religiösen Erfahrung und seine Auslegung durch den postulatorischen Gottesglauben Siebtes Teilergebnis VIII. Re-Interpretation der »Gottesbeweise« 1. Der »kosmologische Gottesbeweis« als Anleitung zum »Lesen im Buche der Welt« a) Beweisziel und Argumentationsweg des »kosmologischen Gottesbeweises« b) Die »kosmologische« Intention des Vernunftpostulats: die Benennung der Bedingung, die die Interferenz der »Welten« möglich m c) Das »Lesen im Buche der Welt« – eine hilfreiche Metapher, aber mehr als ein bloßes poetisches Bild d) Eine alte Verstandesregel – neu gedolmetscht 2. Der »moralische Gottesbeweis« als Anleitung, beim »Lesen im Buche der Welt« Alternativen des sittlich Guten und Bösen zu ent a) Das Beweisziel des »moralischen Gottesbeweises« b) Die moralische Intention der Vernunftpostulate: die Benennung der Bedingung dafür, auch »als Sünder in einer sündhaften Welt #G_a_G#) Die moralische Intention der kantischen Postulate #G_b_G#) Die moralische Intention einer weiterentwickelten Lehre von den Vernunftpostulaten #G_g_G#) Ein biblisches Beispiel – und die Dialektik der praktischen Vernunft als sittlicher Skandal c) Eine alte Verstandesregel – neu gedolmetscht 3. Der »teleologische Gottesbeweis« als Anleitung, beim »Lesen im Buche der Welt« den Grund des Zutrauens zur Wirklichkeit zu e a) Die Intention des »teleologischen Gottesbeweises« b) Die teleologische Intention des Gottespostulats: die Benennung derjenigen Bedingung, die »unsere Schritte zum Weg verknüpft« c) Eine alte Verstandesregel – neu gedolmetscht 4. Der »ontologische Gottesbeweis« als Anleitung, in allem, was ist, eine Gegenwartsgestalt der Zuwendung Gottes zu erkennen a) Argumentationsweg und Beweisziel des »ontologischen Gottesbeweises« b) Die ontologische Intention des Vernunftpostulats: die Benennung der Bedingung dafür, in jedem Anspruch des Wirklichen die Er c) Eine alte Verstandesregel – neu gedolmetscht Achtes Teilergebnis Rückblick: Die Theorie der religiösen Erfahrung und die Aufgabe einer »philosophischen Einübung in die Gotteslehre« Ausblick: Das Programmwort »Credere Deum Deo et in Deum« als Bewährungsprobe eines personalen Gottesverständnisses Verwendete Abkürzungen Verzeichnis der zitierten oder erwähnten Literatur Stichwortregister zum zweiten Band
In diesem dreibändigen Werk unternimmt Richard Schaeffler den Versuch, den "Wechselbeziehungen zwischen Philosophie und Theologie" eine konkrete und für beide Seiten förderliche Gestalt zu geben. Dabei orientiert er sich an den vier klassischen "Traktaten" der Fundamentaltheologie: der theologischen Erkenntnislehre (1. Band), der Gotteslehre (2. Band), der Lehre von Christus und von der Kirche (3. Band).Der Dritte Band stellt die Christologie in den Zusammenhang einer Analyse der Aufgaben religiöser Überlieferungsgemeinschaften hinein: Überlieferungsgemeinschaften und die sie sichernden Institutionen sind "Schulen der Erfahrung" und haben sich an dieser Aufgabe zu bewähren. Nur so werden die Hörer des Wortes dazu befähigt, zu eigenverantwortlichen Zeugen seiner Wahrheit zu werden. Dabei zeigt sich: Jene Überlieferung, die die spezifische Erfahrung der Glaubenden möglich macht, umfasst die Geschichte der "Ekklesia" beider Testamente. Das "Christus-Ereignis" läßt sich als jene Krise und Wende in der Geschichte Israels verstehen, aus der, im Sinne einer "eschatologischen Zeitansage", ein neues Verständnis der Zeit hervorgegangen ist, die in Christus "in ihre Fülle gelangt ist". Wird das Christusereignis auf solche Weise in seiner Beziehung zur Geschichte der "Ekklesia Israel" gesehen, dann können auch die Aussagen der klassischen Christologie, einschließlich der Rede von den zwei Naturen in der einen Person des Christus, neu verstanden werden.