معرفی کتاب «Philosophische Bibliothek: Meditationen: Mit SäMtlichen EinwäNden und Erwiderungen» نوشتهٔ Rene Descartes; übersetzt und herausgeben von Christian Wohlers، منتشرشده توسط نشر Meiner Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In den Meditationes de prima philosophia (1641) erweist Descartes die Tauglichkeit der von ihm gefundenen erkenntnistheoretischen Methode für die Grundlegung gewisser Erkenntnis. Husserl über das Werk, das die Philosophie der Neuzeit begründete: "Die Cartesianischen Meditationes wollen nicht zufällige subjektive Besinnungen Descartes' sein oder gar eine literarische Kunstform für die Übermittlung der Gedanken des Autors. Vielmehr geben sie sich offenbar als die in der Art und Ordnung ihrer Motivation notwendigen Besinnungen, die das radikal philosophierende Subjekt als solches notwendig durchmachen muß [...] Darin also liegt die Ewigkeitsbedeutung der Cartesianischen Meditationes. Sie zeichnen [...] den notwendigen Stil des philosophischen Anfangens." Die vorliegende deutsche Übersetzung enthält neben dem Haupttext sämtliche Einwände von Caterus, Mersenne, Hobbes u.a. sowie Descartes' Erwiderungen nach der Maßgabe des Textbestandes der lateinischen Erstausgabe von 1641 und der erweiterten zweiten Auflage von 1642. Grundlage für die Übersetzung bildet der lateinische Text in der Standardausgabe von Adam und Tannery, Bd. VII. Vergleichend hinzugezogen wurde die von Descartes selbst durchgesehene französische Übertragung der "Meditations Metaphysiques" von C. Lerselie R. (Paris 1647). In den »Meditationes de prima philosophia« (1642) geht es Descartes um eine neue Grundlegung der Metaphysik. Dieser Neuanfang in der Philosophie, den Descartes wie wohl kaum ein anderer propagiert und durchführt, hat jedoch einen konservativen Zug: Gerade Descartes besteht darauf, dass seine Philosophie die älteste ist, die es überhaupt geben kann, und diese Aussage hat nur Sinn, wenn Metaphysik als Rekonstruktion der ursprünglichen Fragen verstanden wird, die anfänglich das philosophische und insbesondere metaphysische Geschäft ins Rollen gebracht hatten. Mit Descartes beginnt deshalb nicht etwa nur jenes systematische Philosophieren, dem es um die Beantwortung der Fragen selbst geht, sondern auch ein Philosophieren, das die Behandlung der Fragen selbst in der Auseinandersetzung und mit dem Material jener Positionen vollzieht, die es zu überwinden versucht. Die zentrale Innovation der Meditationen liegt also weder in der bloß scheinbaren Unabhängigkeit von aller vorherigen Metaphysik, noch in einer neuen Terminologie, sondern in einer völligen Neuordnung des vorhandenen Materials. Descartes agiert souverän in der Terminologie des Aristoteles und der scholastischen Metaphysik, greift nicht weniger souverän die Themen dieser Tradition auf und fügt sie zu einem völlig neuen Gebäude zusammen. Das Neue an Descartes' Metaphysik ist, dass er mit der hergebrachten Metaphysik agiert, nicht in ihr. Diese Ausgabe bietet - anders als die 2008 vorgelegte zweisprachige Ausgabe (PhB 597), die sich auf die Wiedergabe der sechs von Descartes verfassten Meditationen beschränkt - auch den Text der Einwände und Erwiderungen der Gelehrten seiner Zeit, die Descartes vor Drucklegung seines Werks eingeholt und der Erstausgabe von 1641 als Anhang beigefügt hatte.
In den Meditationes de prima philosophia (1641) erweist Descartes die Tauglichkeit der von ihm gefundenen erkenntnistheoretischen Methode für die Grundlegung gewisser Erkenntnis.Husserl über das Werk, das die Philosophie der Neuzeit begründete: "Die Cartesianischen Meditationes wollen nicht zufällige subjektive Besinnungen Descartes' sein oder gar eine literarische Kunstform für die Übermittlung der Gedanken des Autors. Vielmehr geben sie sich offenbar als die in der Art und Ordnung ihrer Motivation notwendigen Besinnungen, die das radikal philosophierende Subjekt als solches notwendig durchmachen muß [.] Darin also liegt die Ewigkeitsbedeutung der Cartesianischen Meditationes. Sie zeichnen [.] den notwendigen Stil des philosophischen Anfangens."Die vorliegende deutsche Übersetzung enthält neben dem Haupttext sämtliche Einwände von Caterus, Mersenne, Hobbes u.a. sowie Descartes' Erwiderungen nach der Maßgabe des Textbestandes der lateinischen Erstausgabe von 1641 und der erweiterten zweiten Auflage von 1642. Grundlage für die Übersetzung bildet der lateinische Text in der Standardausgabe von Adam und Tannery, Bd. VII. Vergleichend hinzugezogen wurde die von Descartes selbst durchgesehene französische Übertragung der "Meditations Metaphysiques" von C. Lerselie R. (Paris 1647).
Hauptbeschreibung In den Meditationes de prima philosophia (1641) erweist Descartes die Tauglichkeit der von ihm gefundenen erkenntnistheoretischen Methode für die Grundlegung gewisser Erkenntnis. Husserl über das Werk, das die Philosophie der Neuzeit begründete: ""Die Cartesianischen Meditationes wollen nicht zufällige subjektive Besinnungen Descartes' sein oder gar eine literarische Kunstform für die Übermittlung der Gedanken des Autors. Vielmehr geben sie sich offenbar als die in der Art und Ordnung ihrer Motivation notwendigen Besinnungen, die das radikal philosophierende Su