Philosophieren in einer globalisierten Welt : Wege zu einer transformativen Phänomenologie
معرفی کتاب «Philosophieren in einer globalisierten Welt : Wege zu einer transformativen Phänomenologie» نوشتهٔ Rolf Elberfeld; Verlag Karl Alber، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die allumfassende globale Vernetzung bestimmt heute nicht nur unser Bild von der gegenwärtigen Welt, die Erfahrung dieser Vernetzung verändert seit gut 30 Jahren zunehmend auch unsere Auffassung von der Geschichte: durch Forschungsinteressen, die sich von einfachen nationalen Geschichtsschreibungen verabschieden und Vernetzung und Verflechtung ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen. Auch das Philosophieren hat längst auf diesen Prozess reagiert. Das Buch will eine verflechtungsgeschichtliche Perspektive auf verschiedene Weisen des Philosophierens eröffnen. Es reflektiert die methodischen Reaktionen auf die Globalisierungsprozesse in der Philosophie und den Geisteswissenschaften im 20. Jahrhundert. Schließlich zeigt es systematische Perspektiven auf, wie Philosophieren in einer globalisierten Welt heute entfaltet werden kann. Cover Inhalt Einleitung I. Verflechtungsgeschichten des Denkens in »Afroeurasien« und darüber hinaus 1. Asien und das antike Griechenland 2. Plotin und Indien 3. Buddhismus und das antike Griechenland: Das Milindapanha und die ersten Bildnisse Buddhas 4. Verflechtungen des Buddhismus mit chinesischem Denken 5. Verflechtungen zwischen Griechenland und Rom 6. Griechisches Denken in arabischer Sprache 7. Verflechtungen jüdischer, christlicher und muslimischer Philosophien im europäischen Mittelalter 8. Die europäische Expansion als Eroberungs- und Verflechtungsgeschichte 9. Verflechtungen Chinas mit Europa seit dem 17. Jahrhundert 10. Verflechtungen Indiens mit Europa seit dem 19. Jahrhundert II. Globalisierung philosophischer Perspektiven im 20. Jahrhundert 1. Globale Wege der Philosophie im 20. Jahrhundert. Die Weltkongresse für Philosophie 1900–2018 2. »Comparative Philosophy« – methodische Reaktionen auf globale Verflechtungen 2.1. Zur hermeneutischen Situation »komparativer Philosophie« 2.1.1. Die Frage nach dem Philosophiebegriff in europäischen und außereuropäischen Kontexten 2.1.2. Sprache und Sprachen 2.1.3. Zwischen den Wirkungsgeschichten 2.2. Begriffe des Vergleichs in der europäischen Philosophie 2.3. Komparative Philosophie als »techne maieutike« im globalen Kontext des Denkens 3. »Intercultural«, »Multicultural«, »Transcultural«: Zur Methodischen Transformation der Wissensordnungen im 20. Jahrhundert 3.1. Bausteine für eine Diskursanalyse interkultureller, multikultureller und transkultureller Diskurse 3.1.1. Die Entstehung »interkultureller« Diskurse bis 1980 3.1.2. Die Entstehung »multikultureller« Diskurse bis 1980 3.1.3. Die Entstehung »transkultureller« Diskurse bis 1980 3.2. »Interkulturalität« als Methodenbegriff in verschiedenen Wissenschaften 3.2.1. Medizin interkulturell 3.2.2. Recht interkulturell 3.2.3. Geschichtswissenschaft interkulturell 3.2.4. Ästhetik interkulturell 3.2.5. Philosophie interkulturell 4. Von den »Kulturen« zu den »Modernen« – Ein Beschreibungsparadigma für globale Differenzierung und Verflechtung 4.1. »Kultur« und »Kulturen« 4.2. »Modernity« und »Modernities« 4.3. »Vielfalt der Modernen« – Ein heuristischer Versuch 4.3.1. Globalisierung und Modernen im Horizont der europäischen Expansion 4.3.2. Japanische Moderne 4.3.3. Chinesische Moderne 4.3.4. Südamerikanische Modernen 4.3.5. Afrikanische Modernen 4.3.6. Islamische Modernen 4.3.7. Europa: Vielheit der Modernen und eine Moderne unter anderen 4.3.8. Wechselseitige Kritik in einer Vielfalt von Modernen 4.3.9. Philosophieren in verschiedenen Modernen III. Philosophieren zwischen Asien und Europa A. Resonanz, Zwischenmenschlichkeit, hybride Identitäten 1. Resonanz als Grundmotiv ostasiatischer Ethik 1.1. Musik und Tugend bei den alten Griechen 1.2. Tugend und Musik im antiken China 1.3. Resonanz im Buddhismus 1.4. Resonanz bei Nishida 1.5. In-Resonanz-Stehen und Antworten – europäische Perspektiven 2. »Zwischen« Mensch und Mensch. Ostasiatische Perspektiven des Selbstseins 2.1. Ausgewählte Bedeutungen des Personenbegriffs in Europa 2.2. »Nicht-Ich« (anātman) im Buddhismus 2.3. »Zwischensein« in japanischen Diskursen des 20. Jahrhunderts 2.4. Der Gebrauch der Personalpronomen in der japanischen Sprache 3. »Das Ich ist kein Ding, sondern ein Ort«. Identität im Zwischen 3.1. Lachenmann und Nishida 3.2. »Polyphonie« bei Nietzsche 3.3. Identität und Pluralitätserfahrung im 20. Jahrhundert 3.4. »Ich« als Einheit in Vielheit im Zhuangzi B. »Mediale« Handlungsformen 1. Handeln jenseits von Aktiv und Passiv – Kreativität und das Phänomen des »Nichts« 1.1. Das Auftauchen des »Nichts« in kreativen Prozessen 1.2. Vergessen und Absichtslosigkeit als Phänomene des »Nichts« 1.3. Ein Beispiel aus Europa: Sextus Empiricus 1.4. Absichtslosigkeit im Huainanzi 1.5. Vergessen und Absichtslosigkeit als Gelingensbedingung für Kreativität 2. »Sich selbst erlernen heißt, sich selbst vergessen«. Japanisch-buddhistische Perspektiven der Selbstzurücknahme 2.1. Zwei Richtungen der Selbstzurücknahme 2.2. Selbstzurücknahme bei Dōgen 2.3. Subjektlosigkeit, Leere, Medium – Der Akt des Schreibens bei Kenkō Yoshida (1283–1350) 2.4. Selbstzurücknahme in den Zen-Künsten 3. »Handelnde Anschauung« bei Kitarō Nishida 3.1. Ein europäischer Weg zur Philosophie Nishidas 3.2. »Reine Erfahrung« bei Nishida 3.3. Handelnde Anschauung 3.4. Denken als »handelnde Anschauung« und die grammatische Form des Mediums C. Transformative Phänomenologie und das Philosophieren in einer globalisierten Welt 1. Die Wendung »Philosophie als Therapie« 2. Die Wendung »transformative Philosophie« 3. Phänomenologie und Transformation 4. Die Wendung »transformative Phänomenologie« 5. Grundlinien einer transformativen Phänomenologie 5.1. Phänomenologische Beschreibung und die Vielfalt der Sprachen 5.2. Phänomenologische Arbeit im Kontext der Interdisziplinarität 5.3. Phänomenologische Beschreibung und ästhetische Praxis 5.4. Körperliche Übungspraxis und transformative »Phänopraxie« 5.5. Phänomenologische Erfahrungserweiterung durch Psychoanalyse bzw. Psychotherapie 5.6. Transformative Phänomenologie und Alltäglichkeit 5.7. Transformative Phänomenologie als Weg der Übung und Arbeit am Tabu Textnachweise Bibliographie
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