PHILOSOPHIEN DER PLURALISIERUNG : begegnungen des politischen zwischen gilles deleuze und jean... -luc nancy
معرفی کتاب «PHILOSOPHIEN DER PLURALISIERUNG : begegnungen des politischen zwischen gilles deleuze und jean... -luc nancy» نوشتهٔ Gisinger, Ralf ;Amt der Vorarlberger Landesregierun,، منتشرشده توسط نشر Wilhelm Fink Verlag در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Verhältnis von Einheit und Vielheit als ein Grundproblem der Philosophiegeschichte erfährt in den Werken von zwei der gegenwärtig einflussreichsten französischen Denker, Gilles Deleuze und Jean-Luc Nancy, eine je spezifische Reformulierung mit weitreichenden ontologischen sowie politischen Konsequenzen. Durch einen innovativen, aber dennoch einführenden Vergleich kontrastiert und verschränkt Ralf Gisinger erstmalig Ansätze beider Philosophen, indem er sein originäres Konzept der »Pluralisierung« entwickelt. In einem Feld zwischen Allgemeinheit und Partikularität lassen sich so insbesondere klassische Kategorien der politischen Philosophie wie Identität, Subjekt oder Gesellschaft radikal neu begreifen. Gilles Deleuze and Jean-Luc Nancy, two of the most influential thinkers of our time, both engage with the classic philosophical problem of the one and the many. Ralf Gisinger develops his original concept of ‘pluralization’ by contrasting and intersecting these two philosophers, while shedding a light on the consequences of these pluralizations on an ontological as well as political level regarding notions like identity, subject or society. Inhalt Einleitung Kapitel 1 Eine noch zu begründende Beziehung: „Zwischen“ Gilles Deleuze und Jean-Luc Nancy 1.1 Bi(bli)ographische Verortungen 1.1.1 Jean-Luc Nancy (1940*) – Praxis des Sinns und der Gemeinschaft 1.1.2 Gilles Deleuze (1925–1995) – Philosophie an ihren Rändern 1.2 Berührungen. Deleuze|Nancy oder „eine fremdartige Nähe“ 1.3 Auf dem Weg der Pluralisierung – Prämissen, Programm und Methoden 1.3.1 Prozeduren und Topoi und eines Denkens der Pluralisierung 1.3.2 Eine Frage der Methode: Sprache im Spannungsfeld von Geschichtlichkeit, Stil, Vereinheitlichung und Übersetzung 1.3.3 Erste politische Kontexte zwischen Deleuze und Nancy: Mai 1968 und Marxismus Kapitel 2 Philosophien der Pluralisierung? 2.1 Einheit und Vielheit. Bestimmung eines strukturbildenden Verhältnisses 2.1.1 Ideengeschichtlicher Abriss: Von Platon bis Hegel 2.1.2 Pluralismus, Pluralität, Pluralisierung – eine Begriffsunterscheidung 2.2 Pluralisierung I: Mannigfaltigkeit – Gilles Deleuze 2.2.1 Entfaltung der Mannigfaltigkeit 2.2.1.1 Verortung des Begriffs und seine Verwendung in der Philosophie 2.2.1.2 Von Riemann zu Bergson (und zurück) 2.2.2 Vervielfältigung. Pluralisierung des Dualismus 2.2.2.1 Überwindung der Dualismen durch die Mannigfaltigkeit. Die Zwei bei Deleuze 2.2.2.2 Kartographie der Mannigfaltigkeiten 2.2.3 Deleuzes Mannigfaltigkeiten und seine Ontologie der Immanenz 2.2.3.1 Univozität und Immanenz oder: Wie sich das Sein aussagt 2.2.3.2 Auf der Immanenzebene. Die Immanenz als Kriterium der Philosophie 2.2.3.3 Variationen der Immanenzebene – Einzug der Mannigfaltigkeit 2.3 Pluralisierung II: Singulär plural sein – Jean-Luc Nancy. Eine plurale Ontologie 2.3.1 Heidegger und die Auslegung des Mit-seins 2.3.2 Singularität und ihre Pluralität 2.3.2.1 Die Abgrenzung der Singularität von der Individualität 2.3.2.2 Warum ist die Singularität plural? 2.3.2.3 Konsequenzen: singulär-plurales Sein 2.3.3 Mit-sein als fundamentale ontologische Kategorie oder: Die Zurückholung des Mit aus seiner Mit-seinsvergessenheit Kapitel 3 Grundlegung für ein Denken des Politischen bei Nancy und Deleuze 3.1 Ouverture: Figurationen des Politischen 3.1.1 Das Politische und die Politik. Versuch einer Differenzierung 3.1.1.1 Warum vom Politischen sprechen? 3.1.1.2 Die Konstruktion der politischen Differenz 3.1.2 Das Politische im Fokus von Jean-Luc Nancy. Der Weg zum gemeinsamen Sein 3.1.2.1 Das „Centre de Recherches Philosophiques sur le politique“ – Einflüsse von Derrida, Lacoue-Labarthe und Lefort 3.1.2.2 Der Rückzug des Politischen im Angesicht des gemeinsamen Seins 3.2 Gemeinschaft ohne Grund? Nancys Ontologie des Mit-seins 3.2.1 Eröffnung des gemeinsamen Seins 3.2.2 Die Verortung von Nancys dekonstruierendem Gemeinschaftsdenken in Abgrenzung zu individuums-basierten und kommunitaristischen Positionen 3.2.3 „Wir“ erscheinen: Die ontologischen Bedingungen eines neuen Bilds der Gemeinschaft 3.2.3.1 Ko-Existenz und die Teilung des Seins 3.2.3.2 Zusammen-Sein als ontologische Grundstruktur 3.2.4 Nancys Sozialontologie im Widerhall: Zwischen Ethik und Ontologie, Politik und Philosophie 3.2.4.1 Das Verhältnis von Ontologie und Ethik im Gespräch mit Levinas: Mit-sein als Opposition zum Denken des Anderen 3.2.4.2 Tendenzen der Entpolitisierung bei Nancy? 3.3 Deleuziansches Werden des Politischen. Zwischen Mikropolitik und Makropolitik 3.3.1 Politik, Philosophie, Nicht-Philosophie 3.3.1.1 Die Bedingungen im Inneren der Philosophie: Vor- und Nicht-Philosophisches 3.3.1.2 Was ist das Politische bei Deleuze? 3.3.2 Mikropolitik als Paradigma des Politischen 3.3.2.1 Majoritär/Minoritär und Minoritär-Werden 3.3.2.2 Dimensionen des Politischen: Molar-Molekular sowie Linien und Segmente 3.3.2.3 Fluchtlinien der politischen Ökonomie: Kapitalismus. Marxismus.Revolution. Kapitel 4 Politische Pluralisierungen als geteilte Differenzen. Deleuze mit Nancy 4.1 Die Pluralisierung von Subjekten und Individuen. Individuierung und Subjektivierung als neue Parameter 4.1.1 Problemstellung und Übergang zu Fragen der Subjektivität und Identität 4.1.2 (Ent-)Subjektivierungen. Was ist noch Subjekt? 4.1.3 Individuierung: Haecceïtas und „ein Leben ...“ 4.1.4 Teilungen: Von Gruppensubjekten und der Dividualität 4.2 Welche Politik? Konsequenzen der Pluralisierung 4.2.1 Pluralisierung und Mikropolitik – Vervielfältigung und Verschiebung 4.2.2 Das Politische im Spannungsfeld von Macht und Subjektivierung 4.2.3 Topologische Verräumlichung: Affekte, Körper, Verteilung 4.3 Beziehung als Paradigma der Pluralisierung: Über die Relationalität mit Nancy und Deleuze 4.3.1 In der Mitte beginnen 4.3.2 Zwischen beziehungsweise UND. Verkettende Konnexionen 4.4 Schlussbemerkung: Zusammenfassung und Perspektiven 4.4.1 Wiederholungen als Wiederaufrufen und Zurückholen der Fragen: Ein Resümee 4.4.2 Minoritär-Werden. Politische Praxis zwischen Identitätspolitik und Universalismus? Kapitel 5 Literaturverzeichnis 5.1 Siglenverzeichnis der Monographien 5.1.1 Deleuze et al. 5.1.2 Nancy et al. 5.2 Sonstige Literatur von Deleuze und Nancy: Aufsätze, Artikel, Vorträge, Gespräche, Essays ... 5.2.1 Deleuze 5.2.2 Nancy 5.3 Sekundärliteratur "Das Verhältnis von Einheit und Vielheit als ein Grundproblem der Philosophiegeschichte erfährt in den Werken von zwei der gegenwärtig einflussreichsten französischen Denker, Gilles Deleuze und Jean-Luc Nancy, eine je spezifische Reformulierung mit weitreichenden ontologischen sowie politischen Konsequenzen. 0Durch einen innovativen, aber dennoch einführenden Vergleich kontrastiert und verschränkt Ralf Gisinger erstmalig Ansätze beider Philosophen, indem er sein originäres Konzept der 'Pluralisierung' entwickelt. In einem Feld zwischen Allgemeinheit und Partikularität lassen sich so insbesondere klassische Kategorien der politischen Philosophie wie Identität, Subjekt oder Gesellschaft radikal neu begreifen"--Back cover
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