معرفی کتاب «Philosophie und Frage: Band 2: Untersuchungen über die Formen der Mathesis» نوشتهٔ Fausto Fraisopi، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das grundsätzliche Fragen liegt immer und ständig dem Wissen zugrunde. Ein grundsätzliches Fragen ist notwendig, wenn man die Komplexität unserer Zeit und unserer Welt verstehen will. Was uns aber heutzutage fehlt, ist die Verbindung zwischen der elementaren Situation jedes grundsätzlichen Fragens und der inflationären Vervielfachung von Wissensformen und partiellen Theorien. Damit einhergehend verliert die Philosophie den Sinn der Form eines ersten Wissens (prôtê epistêmê) als vorrangige Form eines Denkens, das den Wissensformen Einheit geben und den Sinn des Wissens für den Menschen erschließen könnte. Das Buch zielt darauf ab, im Dialog mit der phänomenologischen sowie mit der analytischen Tradition eine neue Schau zu entwickeln, welche die elementare Situation der Frage nach dem Sinn und die Komplexität des Realen wieder miteinander in Verbindung bringt. Ausgehend von der Frage nach dem Sinn kommen Grundfragen in den Blick, welche, jede auf ihre Art und Weise, einen Horizont öffnen, in dem das Denken eine Erweiterung seines Verstehens erreicht: der Horizont der Metaegologie, der Metatheorie, der Metaontologie und zuletzt der Metametaphysik. Durch die Entwicklung der Korrespondenz zwischen Grundfragen und Horizonten des Denkens öffnet sich nicht nur die Perspektive einer Archäologie, sondern die Perspektive der Zukunft des Wissens. Inhalt Vorwort zum zweiten Band Erster Teil: META-EGOLOGIE Kapitel I: Das Feld der Erfahrung § 1. Die Deklinationen des phänomenologischen Ethos § 2. Die Bedeutung der Prinzipien § 3. Das Prinzip der Phänomenologie § 4. Die Verbindung zwischen der Reduktion und dem Ich-(das ist)-Horizont § 5. Die Verbindung zwischen der Reduktion und der Phänomenalität § 6. Die Verbindung zwischen dem Ich-Horizont und der Phänomenalität § 7. Die typischen Setzungscharaktere der Sach-Erfahrung Kapitel II: Logik und Phänomenologie des Fragens § 8. Die Frage als Sach-Erfahrung § 9. Die Frage (als Nachfrage) und ihr Ereignis § 10. Passivität und Kontextualität der Frage § 11. Topographie des Gebiets der Frage § 12. Über die Abstufung der Phänomene in der Polarität »leere/gesättigte Gegebenheit« § 13. Über das Extrem gesättigter Gegebenheit als »Moment des radikalem Empirismus« § 14. In Richtung des Extrems der »armen« Gegebenheit als Frage § 15. Metatheoretische, metaphysische Fragen und die Frage nach dem »Ich« Kapitel III: Theoretische Strukturen § 16. Die Frage als »transzendental-ursprüngliches Phänomen« § 17. Das Ich und die Deixis § 18. Das »Ich« und die gegenstandslose Vorstellung § 19. Die Zweideutigkeit der Frage § 20. Die Frage als Ereignis § 21. Die intentio intellectus § 22. Das intentum: »mein-Ich-in-der-Frage-›Was/wer bin ich?‹« § 23. Die Frage, die sich neutralisiert § 24. Die neutralisierte Frage, die Schau, die Selbstaffektion § 25. Selbstaffektion und Zweideutigkeit der Noese § 26. Die wesentliche Trennung § 27. An-Egoität und Sinnesmangel § 28. Das Ich als Distanz § 29. Die spekulative Situation und das Multiversum Kapitel IV: Spekulative Strukturen § 30. Ich-Horizont § 31. Die verlorene Subjektivität und die Öffnung der ontologischen Analysen § 32. Die spekulative Situation § 33. Der »Ich-Horizont« jenseits des Seins § 34. Der »Ich-Horizont« und das »Selbst« § 35. Das dezentralisierte Ich und die Modularität der Selbstbeziehung § 36. Spekulative Situation und Modularität § 37. »Ich-Horizont« und egologische Relativität § 38. Erfahrung und materiales Apriori § 39. Aktuelles materiales Apriori und Kontextualität § 40. Charaktere der HSB § 41. Gewinn und Verlust der Identität § 42. Das »philosophische Subjekt« Zweiter Teil: META-THEORIE Kapitel V: Der metatheoretische Horizont § 43. Das philosophische Subjekt und die Nicht-Sache der Philosophie § 44. Das »im Leeren« philosophierende Subjekt § 45. »Das im Leeren philosophierende Subjekt«, die Metaphysik und die metatheoretische Dimension § 46. Die Frage, der Akt und die spekulative Charakterisierung ihres Noemas § 47. Das Metatheoretische als Erscheinendes § 48. Das Metatheoretische als solches § 49. Die □metatheoretische Metamorphose der deiktischen Ausdrücke § 50. Der □metatheoretische Gegenstand (oder der Gegenstand der □metatheoretischen Anschauung) § 51. »□Eidos« und »□Logos« als Namen für eine komplexere Wirklichkeit § 52. Die Abschattungen und die Beziehungen zwischen den □MG Kapitel VI: Die metatheoretische Erfahrung § 53. Für eine Analyse des Metatheoretischen § 54. Das erste Abbild des Metatheoretischen § 55. Die Analyse des □MG vom Standpunkt der Erkenntnis- und der Wissenschaftstheorie § 56. Analyse des □MG gemäß dem Eidos § 57. Das □Eidos und die Modellierung § 58. Analyse des □MG gemäß seinem Logos § 59. Der Gegenstand und seine Modelle § 60. Das Eidos und das Werden des ßs1ßMG § 61. Der □Logos und die hermeneutische Perspektive des □MG Kapitel VII: Die metatheoretische Dimension § 62. Der □MG und seine Dynamik § 63. Strukturelle Modifikationen und semantische Variationen: Vom □MG und seiner Mereologie § 64. Für eine Mereotopologie des Metatheoretischen § 65. Mereologischer Atomismus und semantische Dimension § 66. Zustände, Eigenschaften und Kategorien der ßs1ßMG § 67. Der visuelle Status der metatheoretischen Erfahrung und die Morphologie der Eigenschaften § 68. Skizze der metatheoretischen Dimensionalität I: Die Beziehungen zwischen den Gegenständen § 69. Skizze der metatheoretischen Dimensionalität II: statische und dynamische Beziehungen § 70. Das ontologische Problem des Metatheoretischen Dritter Teil: META-ONTOLOGIE Kapitel VIII: Ontologie als Gegenstand § 71. Zirkularität, die sich auf die metatheoretische Dimension auswirkt § 72. Gegenstandstheorie als Theorie § 73. Gegenstandstheorie als ßs1ßMG § 74. Erschöpfung des Vorrangs: Die metatheoretische Relativität der Gegenstandstheorie § 75. Metatheoretische Analyse und Erschöpfung des Vorrangs § 76. Prôtê Epistêmê in der metaphysischen Hypothese § 77. Die Neutralisierung und die Erscheinung der Gegenstandsstruktur § 78. Die strukturelle und genetische Einheit der Ontologie und ihr »Vakuum« § 79. Die erste Form des Vakuums § 80. Die zweite Form des Vakuums § 81. Die dritte Form des Vakuums § 82. Analyse der Zirkularität § 83. Die »privative« Situation der Gegenstandstheorie als solche § 84. Die holistische Aporie und die privative Situation Kapitel IX: Die Metaontologie § 85. Die Vollständigkeit der ontologisch privativen Situation: Die Metaontologie § 86. Die meta-ontologische Situation oder die Metaontologie § 87. Die ontologische Frage als »Gegenstand« § 88. Frage und problematischer Gegenstand der Metaontologie § 89. Die Momente der Analyse der Frage »G1_t_2GG1_i0_2G G1_t_2GG1_o1_2G G1_o7_2GG1_n_2G« § 90. Analyse und Kritik des Götzen der Seinsfrage § 91. Die intentionale Analyse der Frage: Erste Abstraktion § 92. Metatheoretische Analyse der Frage: Zweite Abstraktion Kapitel X: Metaontologie und Individuation § 93. Metaontologie vs. Metaphysik § 94. Die meta-ontologische Schwelle und ihre Dimensionalität § 95. Die Vieldeutigkeit der Frage § 96. Vieldeutigkeit und Metaphysik § 97. Die Doppeldeutigkeit jenseits der Metaphysik: »On what there is« § 98. Die beiden Sinne der Doppeldeutigkeit und die Bedeutungen der Metaphysik § 99. Ontologische Relativität und metaontologischer Raum § 100. Metaontologie und Anschauung § 101. Anschauung und Singularität § 102. Die Brechung des metaontologischen Gleichgewichts Vierter Teil: DER RAUM DER MATHESIS Kapitel XI: Protothesen und Immanenz § 103. Die Frage nach dem Realen § 104. Die meta-metaphysische Situation § 105. Die Metaphysik als protokollarische Disziplin: Die Individuation § 106. Die Öffnung des Horizonts der Mathesis § 107. Protothese-(G) und radikaler Empirismus § 108. Protothese-(p) und Individuationsprotokolle § 109. Protothese-(p) und Regionalisierung der Anschauung § 110. Die Mereologie in der meta-metaphysischen Regionalisierung § 111. Die Mereologie und ihre topologische Integration Kapitel XII: Die Dimension der Modelle und die Mathesis § 112. Metaphysisches Modell vs. ßs1ßmetaontologische Modelle § 113. Was ist ein &s_operator;MOM? § 114. Metaontologische Topographie und der »Myth of the given« § 115. Der Erfahrungsboden als epistemische Chora § 116. Metaontologische Modelle (&s_operator;MOM) § 117. Die Komplexität und die &s_operatorb;MO Modellierung § 118. Der naive Charakter der dreidimensionalen Voraussetzung und der Übergang zur Modellierung § 119. Grundlinien der &s_operatorb;MO Modellierung § 120. Die &s_operatorb;MO topoi und das Spekulativ § 121. Die Existenzfrage in den &s_operatorb;MO-Topoi und die Idee der Physis Kapitel XIII: Mathesis und Struktur der Dekonstruktion § 122. Der Horizont der Mathesis § 123. Dekonstruktion und Mathesis § 124. Die spekulative Reduktion § 125. Metaphysische Frage und Theologie § 126. Metaphysische Frage und Kosmologie § 127. Metaphysische Frage und Anthropologie § 128. Dekonstruktion und ßs1ßMO Modellierung § 129. Dekonstruktion und Öffnung der Formen der Mathesis a) Das Menschliche als Mehrdeutigkeit b) Mehrdeutigkeit des Weltlichen und Faserung des Realen c) Das Heilige und seine Mehrdeutigkeit § 130. Die Formen der Mathesis § 131. Die Form der Mathesis Literaturverzeichnis Personenregister
Das grundsätzliche Fragen liegt immer und ständig dem Wissen zugrunde. Ein grundsätzliches Fragen ist notwendig, wenn man die Komplexität unserer Zeit und unserer Welt verstehen will. Was uns aber heutzutage fehlt, ist die Verbindung zwischen der elementaren Situation jedes grundsätzlichen Fragens und der inflationären Vervielfachung von Wissensformen und partiellen Theorien. Damit einhergehend verliert die Philosophie den Sinn der Form eines ersten Wissens (prôtê epistêmê) als vorrangige Form eines Denkens, das den Wissensformen Einheit geben und den Sinn des Wissens für den Menschen erschließen könnte.Das Buch zielt darauf ab, im Dialog mit der phänomenologischen sowie mit der analytischen Tradition eine neue Schau zu entwickeln, welche die elementare Situation der Frage nach dem Sinn und die Komplexität des Realen wieder miteinander in Verbindung bringt. Ausgehend von der Frage nach dem Sinn kommen Grundfragen in den Blick, welche, jede auf ihre Art und Weise, einen Horizont öffnen, in dem das Denken eine Erweiterung seines Verstehens erreicht: der Horizont der Metaegologie, der Metatheorie, der Metaontologie und zuletzt der Metametaphysik. Durch die Entwicklung der Korrespondenz zwischen Grundfragen und Horizonten des Denkens öffnet sich nicht nur die Perspektive einer Archäologie, sondern die Perspektive der Zukunft des Wissens.