Philosophie der Epochenschwelle. Augustin zwischen Antike und Mittelalter (Quellen und Studien zur Philosophie - Band 80)
معرفی کتاب «Philosophie der Epochenschwelle. Augustin zwischen Antike und Mittelalter (Quellen und Studien zur Philosophie - Band 80)» نوشتهٔ von Peter Seele، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Buch behandelt und konstruiert die Epochenschwelle Antike-Mittelalter exemplarisch anhand Augustins geistiger Entwicklung als Funktion seiner historischen Situiertheit zu Beginn des 5. Jahrhunderts. Zu Beginn wird grundsätzlich die Frage nach dem Sinn von Epochenschwellen gestellt. Diese werden in vorliegender Arbeit in Anlehnung an Hans Blumenbergs Untersuchung zur Epochenschwelle Mittelalter-Neuzeit und gegen die „nominalistische Skepsis”(Flasch) als ex post konstruierte Einteilungen der Vergangenheit verstanden. Das Ziel dieser historiographischen Navigationshilfe ist die Orientierung im Rückgriff auf die eigenen Traditionen in einer ansonsten unzugänglichen Vergangenheit. Augustin als Repräsentant der Epochenschwelle bietet sich (neben anderen, plausiblen Kandidaten) insofern an, als sich bei ihm „innerer und äußerer Wandel berühren” (Peter Brown) und er neuen Umweltbedingungen begegnen musste, die in dem umfangreichen Œvre Augustins ihren Niederschlag gefunden haben. Diesem Diktum Browns entsprechend folgt der Hauptteil der Arbeit folgender Systematik: 1. Augustin auf der Schwelle 1: ‚Äußerer Wandel'von der Spätantike zum frühen Mittelalter2. Augustin auf der Schwelle 2: Die Bekehrung(en) als ‚innerer Wandel'3. Augustin auf der Schwelle 3: Augustinrezeption zwischen Philosophie und Theologie im Spiegel der Epochen Philosophie der Epochenschwelle (2008) ......Page 1 Quellen und Studien zur Philosophie - Band 80......Page 3 ISBN: 9783110194753......Page 5 Augustinus als Philosoph einer Epochenschwelle......Page 6 Danksagungen......Page 10 --> Inhaltsverzeichnis......Page 12 Abkürzungsverzeichnis der zitierten Werke Augustins......Page 16 1.1 Wozu Epochenschwellen und warum Augustin als Schlüsselfigur der Epochenschwelle Antike-Mittelalter?......Page 20 1.2 Augustinforschung im Rückblick......Page 27 1.2.1 Forschungsgeschichte und ihre nationalen Variationen......Page 29 1.2.2 Augustin und die Bedeutung des „zum ersten Mal“......Page 32 1.3.1 „Augustinismus“ als interdisziplinäres Forschungsprogramm......Page 44 1.3.2 Übergänge, Dialektik, Paradigmen und Neuheit......Page 47 2.1.1 „Epoche“ als punktueller und zeitrumlicher Begriff......Page 55 2.1.2 „Mittelalter“ als exemplarischer Epochenbegriff......Page 58 2.1.3 Was ist zwischen den Epochen?......Page 61 2.2 Modelle der Beschreibung von Wandel, Transformation und Neuheit......Page 63 2.2.1 Über den „Übergang zwischen inkommensurablen Dingen“ (Kuhn)......Page 64 2.2.2 Impulse aus der Transformations- und Transitionsforschung......Page 66 2.2.2.1 Wandel als „Wettbewerbsverfahren“......Page 70 2.2.2.2 Überlappung und „Fuzzyness“ whrend des Wandels......Page 72 2.2.2.3 Transformationsarten: Gradualismus und Big Bang-Ansatz......Page 77 3.1 Hans Blumenberg als Historiograph......Page 80 3.2.1 Untersuchung und Bestimmung des Begriffs „Epochenschwelle“ bei Blumenberg......Page 83 3.2.2 Kritik des Begriffs „Epochenschwelle“: Begriffsbestimmung des Schwellencharakteristikums......Page 89 4 Augustin und die Epochenschwelle Antike-Mittelalter......Page 97 4.1 Augustin auf der Schwelle 1: „Äußerer Wandel“ von der Spätantike zum frühen Mittelalter......Page 99 4.1.1 Augustin als Repräsentant der Spätantike......Page 105 4.1.2 Augustin als Repräsentant des Frühmittelalters......Page 114 4.1.3 Die Eigenständigkeit der Epochenschwelle und der Fall der Semi-Barbaren......Page 124 4.2 Augustin auf der Schwelle 2: Die Bekehrung(en) als „Innerer Wandel“......Page 134 4.2.1 Augustins Konversion: Aporien der Forschung......Page 136 4.2.2 Dekonstruktion der Konversion: Über das zweifache Analysedesign der Gartenszene......Page 144 4.2.3 Metabole oder der Big Bang-Ansatz: Die Gartenszene aus Conf. VIII 8 f. als literarische Inszenierung......Page 148 4.2.3.1 Trennungsphase......Page 150 4.2.3.2 Schwellenphase......Page 159 4.2.3.3 Angliederungsphase......Page 171 4.2.4 Metabasis oder der Gradualismus-Ansatz: Augustins „peregrinatio“ und „cor inquietum“......Page 179 4.2.4.1 Herkunft und Disposition:......Page 184 4.2.4.2 Die Hortensiuslektüre als „erste religiöse Konversion“......Page 186 4.2.4.3 Augustin als Hörer bei den Manichäern: „The hidden years“......Page 190 4.2.4.4 Neoplatonismus und die „Schwelle zur Kirche“......Page 197 4.2.4.5 Ambrosius und die christlichen Neoplatoniker......Page 202 4.2.4.6 Paulus „lag in der Luft“......Page 207 4.2.4.7 Mailand im Sommer 386: Konsolidierung statt Bekehrung......Page 209 4.2.4.8 Cassiciacum: ein philosophischer Weg zum Glauben......Page 213 4.2.4.9 Taufe durch Ambrosius in Mailand......Page 218 4.2.5.1 Epochenschwelle und Biographie......Page 221 4.2.5.2 Begriffliche Reformulierung von „Bekehrung“......Page 224 4.3 Augustin auf der Schwelle 3: Augustinrezeption in Philosophie und Theologie im Spiegel der Epochen......Page 229 4.3.1 Der Philosoph Augustin......Page 231 4.3.2 Der Theologe, Bischof und Kirchenvater Augustin......Page 240 4.3.3 Augustinismus: „Intellige ut credas, crede ut intelligas“......Page 249 5.1 Historiographisches Fazit: Augustin und die Epochenschwelle Antike-Mittelalter......Page 262 5.2 Fazit zur Augustinforschung: Augustin als „liminal entity“......Page 269 5.3 Ausblick......Page 277 6.1 Verwendete Werke Augustins......Page 280 6.2 Forschungsliteratur......Page 281 Register......Page 302 Was musste geschehen, damit das Mittelalter passieren konnte? Das Buch vollzieht anhand der geistigen Entwicklung Augustinus' den Ãbergang von der Antike zum Mittelalter. Die Wandlung des Philosophen und Rhetors zum Priester, Bischof und schlieÃlich zum Kirchenvater gibt der historischen Umwälzung und dem Niedergang der römischen Antike ein Gesicht und eine Geschichte anschaulicher und lebensweltlicher Philosophie. Was musste geschehen, damit das Mittelalter passieren konnte? Das Buch vollzieht anhand der geistigen Entwicklung Augustinus den Übergang von der Antike zum Mittelalter. Die Bekehrung des Philosophen und Rhetors zum Priester, Bischof und schließlich zum Kirchenvater gibt der historischen Umwälzung und dem Niedergang der römischen Antike ein Gesicht und eine Geschichte anschaulicher und lebensweltlicher Philosophie
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