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Philosophie als Medizin für die Seele: Untersuchungen zu Ciceros Tusculanae Disputationes

معرفی کتاب «Philosophie als Medizin für die Seele: Untersuchungen zu Ciceros Tusculanae Disputationes» نوشتهٔ Bernhard Koch، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In den letzten beiden Jahrzehnten ist der therapeutische Aspekt des nachklassischen Philosophierens in der Antike zunehmend in den Vordergrund der Forschung gerückt. Doch blieb Cicero hier meist außen vor, da sein Werk als kompilatorisch und eklektisch galt. Dabei hat Cicero eine ausdrücklich als philosophische Seelentherapie angelegte Schrift verfasst: die Tusculanae Disputationes. In dieser Neuinterpretation der „Gespräche in Tusculum“ zeigt der Verfasser, wie das leitende Motiv – die Seele in Ordnung zu bringen, sie zu heilen – die gesamten fünf Bücher der Schrift durchzieht. Cicero lehnt sich dabei formal an seinen Lehrer Philon von Larisa an, der ein Schema entwickelt hat, wie der Philosoph als Arzt wirksam sein kann. Inhaltlich folgt Cicero weitgehend der Stoa. Der Band belegt zudem, wie Cicero dabei der akademischen Skepsis und der Redekunst verpflichtet ist und wo er die Grenzen einer an stoischen Prämissen orientierten Seelenheilung sieht. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Grundlegendes 1.1. Einleitung 1.2. Cicero als Klassiker 1.3. Die Interpretation der Tusculanae Disputationes 1.4. Textstreitigkeiten und neuere kommentierte Übersetzungen 1.5. Eloquentia und akademische Skepsis als methodische Säulen des Ciceronischen Philosophierens 1.6. Cicero und Philon von Larisa 1.7. Die Tusculanae Disputationes im biographischen Kontext 2. Protreptischer Logos - Die Proömien der fünf Bücher der Tusculanae Disputationes 2.1. Buch I 2.2. Buch II 2.3. Buch III 2.4. Buch IV 2.5. Buch V 2.6. Zusammenfassung 3. Therapeutischer Logos 3.1. Die stoische Basis 3.2. Die Systematik der Therapie 3.3. ‚Rudern und Segeln’ – Ratio und oratio 3.4. Das vierte Buch der Tusculanae Disputationes 3.5. Das dritte Buch 3.6. Das erste Buch 3.7. Das zweite Buch 3.8. Zusammenfassung 4. Bewahrender Logos – Das fünfte Buch 4.1. Die Aufgabe 4.2. Die Struktur 4.3. Die stoische Basis 4.4. Erfahrbares Glück? 4.5. Methodischer Imperativ: Berücksichtigung von Vernunft und Erfahrung 4.6. Das fünfte Buch der Tusculanen als Abgleich von Vernunft und Erfahrung 4.7. Bestätigung des bewahrenden Logos in der Erfahrung 4.8. Integration der verschiedenen philosophischen Ausgangspunkte (divisio Carneadea) 4.9. Ein letzter Erfahrungsabgleich: Die Schlussrede 4.10. Zusammenfassung Schlussbemerkungen Anhang Anhang 1 Anhang 2 English Summary Kurzinformationen zu erwähnten antiken Autoren und Persönlichkeiten Verwendete Abkürzungen Literatur Index Namensregister
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