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Philologie als Wissensmodell / La philologie comme modèle de savoir (Pluralisierung & Autoritat, 20) (German and French Edition)

معرفی کتاب «Philologie als Wissensmodell / La philologie comme modèle de savoir (Pluralisierung & Autoritat, 20) (German and French Edition)» نوشتهٔ Denis Thouard (editor); Friedrich Vollhardt (editor); Fosca Mariani Zini (editor)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

While __philosophy__ even up until Newton described scientific effort, in the Early Modern Age __philology__ was understood in very different ways: as universal knowledge of all that is conveyed by language, but also as technical analysis of written documents or as collection of knowledge in the form of an encyclopedia. This book attempts to illuminate the different aspects in more detail. In order to understand the significance and consequences of the “philologization” of our cultural history, one should first focus on the intellectual gesture of which philology bears witness, such as the development of “critical activity”.

Während die Philosophie noch bis Newton die wissenschaftlichen Bemühungen bezeichnet, wurde in der Frühen Neuzeit die Philologie sehr unterschiedlich verstanden: Sie konnte als universelles Wissen von dem, was sprachlich vermittelt wird, gesehen werden, aber auch als technische Behandlung der schriftlichen Urkunden oder als Ansammlung von unterschiedlichen Wissensbeständen in Gestalt einer Enzyklopädie. Der Band versucht, diese verschiedenen Aspekte näher zu beleuchten.

Eigentlich widerspricht der formellen Ansicht der Philologie als ars critica ihre enzyklopädische Bestimmung nicht. Die Konstitution von ‚Datenbanken‘ wird oft als Bedingung der Behandlung von Texten betrachtet, die ihrerseits dazu beitragen, sie zu bereichern. Die philologische Tätigkeit ist meistens auf ein Wissen angewiesen, das ihre Bemühungen rechtfertigt und das sie ausnutzt. Aber neben der Anhäufung nicht immer verwendbaren Wissens hat die Entwicklung bestimmter Verfahren sicher eine breitere, wenn auch nicht immer gebührend wahrgenommene Auswirkung gehabt. Um die Tragweite der Philologisierung der kulturellen Vergangenheit zu verstehen, sollte man sich zunächst von der technischen Textarbeit entfernen und sich dann für den intellektuellen Gestus interessieren, von dem die Philologie zeugt, wie die Entstehung der ‚kritischen Tätigkeit‘.

Einleitung : die Folgen der Philologisierung / Denis Thouard Das Erbe der humanistischen Philologie / Fosca Mariani Zini Entre grammaire et philosophie, la philologie, science ou art? : sur l'emendatio la Renaissance et au-delà / Pierre Lardet Antike Grammatik und kritische Philologie : Johannes Wower über die Methode der Textverbesserung in der Tractatio de polymathia von 1603 / Klara Vanek Philologie et pratiques de lecture chez Isaac Casaubon / Hélène Parenty Philologische Methode und Naturwissenschaft / Eckhard Kessler Lucas Holstenius und die neue Astronomie am Hofe Papst Urbans VIII. Barberini / Ralph Häfner La preuve philologique comme argument : Gassendi et picure face la révolution scientifique (1624-1658) / Emanuel Bury Hermeneutik zwischen Theologie und Naturphilosophie : der sensus accommodatus am Beginn des 17. Jahrhunderts / Lutz Danneberg Du texte de l'origine l'origine du texte : la querelle entre Richard Simon et Jean Le Clerc / Nicolas Piqué Philologie und Universalismus ; Gabriel Naudés enzyklopädische Schriften und ihre Rezeption im deutschsprachigen Raum / Anette Syndikus Mikrogramme des Orients : Johann Christoph Wolfs Notizhefte und seine Cudworth Lektüre / Martin Mulsow. Frontmatter Inhalt Einleitung. Die Folgen der Philologisierung Das Erbe der humanistischen Philologie Entre grammaire et philosophie, la philologie, science ou art ? Sur l’emendatio à la Renaissance et au-delà Antike Grammatik und kritische Philologie: Johannes Wower über die Methode der Textverbesserung in der Tractatio de polymathia von 1603 Philologie et pratiques de lecture chez Isaac Casaubon Philologische Methode und Naturwissenschaft Lucas Holstenius und die neue Astronomie am Hofe Papst Urbans VIII. Barberini La preuve philologique comme argument : Gassendi et Épicure face à la révolution scientifique (1624– 1658) Hermeneutik zwischen Theologie und Naturphilosophie: der sensus accommodatus am Beginn des 17. Jahrhunderts Du texte de l’origine à l’origine du texte. La querelle entre Richard Simon et Jean Le Clerc Philologie und Universalismus. Gabriel Naudés enzyklopädische Schriften und ihre Rezeption im deutschsprachigen Raum Mikrogramme des Orients: Johann Christoph Wolfs Notizhefte und seine Cudworth-Lektüre Backmatter Whrend die Philosophie noch bis Newton die wissenschaftlichen Bemhungen bezeichnet, wurde in der Frhen Neuzeit die Philologie sehr unterschiedlich verstanden: als universelles Wissen von sprachlich Vermitteltem, aber auch als technische Behandlung der schriftlichen Urkunden oder als Ansammlung von Wissensbestnden in Gestalt einer Enzyklopdie. Es wird in diesem Band versucht, diese verschiedenen Aspekte nher zu beleuchten. Um die Tragweite der Philologisierung der kulturellen Vergangenheit zu verstehen, sollte man sich zunchst fr den intellektuellen Gestus interessieren, von dem die Phi Biographical note: Denis Thouard, CNRS, Paris, Frankreich; Friedrich Vollhardt, Universität München;Fosca Zini, Université de Lille, Frankreich
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