Phänomenologie der absoluten Subjektivität : Eine Untersuchung zur präreflexiven Bewusstseinsstruktur im Ausgang von Edmund Husserl, Jean-Paul Sartre, Michel Henry und Jean-Luc Marion
معرفی کتاب «Phänomenologie der absoluten Subjektivität : Eine Untersuchung zur präreflexiven Bewusstseinsstruktur im Ausgang von Edmund Husserl, Jean-Paul Sartre, Michel Henry und Jean-Luc Marion» نوشتهٔ Ulrich Dopatka، منتشرشده توسط نشر Brill | Fink. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der transzendentalen Subjektivität als sinngebender Instanz liegt in der Husserlschen Phänomenologie ein fundamentaler, der Reflexion nicht zugänglicher Bewusstseinsbereich zugrunde: die absolute Subjektivität.Das basale Defizit der epistemisch ausgerichteten Phänomenologie Husserls ist die Unmöglichkeit einer unmittelbaren Selbstreferenzialität in Bezug auf das eigene Selbst-Bewusstsein. Ausgehend von einem ersten Zugang zur Präreflexivität bei Sartre wird auf Grundlage eines radikalisierten phänomenologischen Designs Michel Henrys und Jean-Luc Marions die Struktur dieser basalen Bewusstseinssphäre systematisch entwickelt. Inhaltsverzeichnis Vorwort Anmerkung zur Textgestaltung Kapitel 1 Einleitung Teil I Die absolute Subjektivität als Problem der klassischen Phänomenologie Kapitel 2 Husserl – Das zeitkonstituierende Bewusstsein und das Problem seiner Erkenntnis 2.1 Die transzendentale Phänomenologie 2.1.1 Husserls Konzeption einer transzendental-phänomenologischen Erkenntnistheorie 2.1.2 Transzendentale und eidetische Reduktion 2.1.3 Immanente Wahrnehmung 2.2 Phänomenologie der Zeit und die absolute Subjektivität als epistemisches Problem 2.2.1 Die Unterscheidung verschiedener Zeitschichten 2.2.2 Das originäre Zeitfeld und die objektive immanente Zeit 2.2.3 Das absolute zeitkonstituierende Bewusstsein Kapitel 3 Sartre – Philosophie des präreflexiven Selbstbewusstseins 3.1 Konkrete Philosophie und Philosophie der Freiheit 3.1.1 Die Grundmotive im Denken Sartres im Kontext der geistigen Einflüsse Hegels, Husserls und Heideggers 3.1.2 Methodische Vorüberlegungen zur Philosophie Sartres: Phänomenologie und Dialektik 3.2 Die Genese der ontologischen Grundstruktur 3.2.1 Ontologischer Dualismus: Für-sich-sein und An-sich-sein 3.2.2 Das An-sich 3.2.3 Das Nichts 3.3 Das präreflexive Bewusstsein 3.3.1 Präreflexivität 3.3.2 Die immanente Struktur des präreflexiven Bewusstseins 3.3.3 Die Selbsttranszendenz des präreflexiven Bewusstseins 3.4 Abschließende Bemerkungen zu Sartres Konzeption des präreflexiven Bewusstseins Teil II Phänomenologie der absoluten Subjektivität in der neuen französischen Phänomenologie Kapitel 4 Zugänge zu einer unlimitierten Phänomenologie 4.1 Bemerkungen zur phänomenologischen Methode 4.1.1 „Erben, die wir sind“ 4.1.2 Ist die transzendentale Reduktion eine Methode? 4.1.3 Die Radikalisierung der Reduktion durch Marion und Henry 4.2 Marion – Phänomenologie der Gegebenheit 4.2.1 Primat der Gegebenheit 4.2.2 Die Paradoxien der Gabe und die Phänomenalität des Gegebenen 4.2.3 Das hingegebene Selbst 4.2.4 Epistemische Konsequenz: what-it-is-like Kapitel 5 Henry I – Ursprüngliche Selbstaffektivität 5.1 Die materielle Phänomenologie Henrys 5.1.1 Urimpression und Intentionalität 5.1.2 Urimpression und Retention 5.1.3 Endogene und exogene Empfindungen 5.2 Fremd- und Selbstaffektivität 5.2.1 Fremdaffektivität in der genetischen Phänomenologie Husserls 5.2.2 Leiden und Lust als ursprüngliche Selbstaffektion bei Henry 5.3 Husserls Begriff der „sinnlichen Gefühle“ (Interpretation von § 15 der V. Logischen Untersuchung) Kapitel 6 Stimmungen als Manifestationen ursprünglicher Affektivität 6.1 Wesensmerkmale von Stimmungen 6.1.1 Permanenz und Urpassivität 6.1.2 Die Parusie des Selbsterscheinens 6.2 Stimmung als nicht-intentionales Bewusstsein 6.2.1 Brentano und Hamilton 6.2.2 Beispiel Schmerz: Tye und Crane 6.2.3 Erkenntnistheoretischer Exkurs 6.2.4 Nicht-intentionale Bewusstseinszustände (Searle vs. Tye und Crane) 6.3 Exemplarische Betrachtungen einzelner Stimmungen 6.3.1 Lassen sich Stimmungen systematisieren? 6.3.2 Angst (Heidegger, Kierkegaard, Waldenfels) 6.3.3 Tiefe Langeweile (Heidegger) 6.3.4 Glück (Bollnow) 6.3.5 Reiner Schmerz und Orgasmus als Grenzbegriffe ursprünglicher Selbstaffektivität Kapitel 7 Henry II – Das Fleisch und sein Bewegungsvermögen („Ich-kann“) 7.1 Diesseits von Körper und Leib: das Fleisch 7.1.1 Körper und Leib 7.1.2 Der Leib als komplexes Wahrnehmungs- und Bewegungssystem 7.1.3 Das Fleisch 7.2 Ich-kann 7.2.1 Das urpassive Vermögen des Fleisches, Bewegungen ausführen zukönnen 7.2.2 Propriozeption 7.2.3 Verwirklichung des Könnens Kapitel 8 Schluss – Der phänomenologische Status der absoluten Subjektivität Literaturverzeichnis Personenregister
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