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Phänomenologie Als Platonismus: Zu Den Platonischen Wesensmomenten Der Philosophie Edmund Husserls (Quellen Und Studien Zur Philosophie) (German Edition) (Quellen Und Studien Zur Philosophie, 133)

معرفی کتاب «Phänomenologie Als Platonismus: Zu Den Platonischen Wesensmomenten Der Philosophie Edmund Husserls (Quellen Und Studien Zur Philosophie) (German Edition) (Quellen Und Studien Zur Philosophie, 133)» نوشتهٔ [9783110528053 - Phänomenologie als Platonismus] Phänomenologie als Platonismus.pdf، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Husserl repeatedly invokes Plato as the founder of European philosophy, but never systematically elaborates phenomenology’s connections to Platonism. This study examines these connections, and shows that Husserl rightly views phenomenology as the ultimate inheritor of the original Platonic gift of philosophy. Many elements of phenomenology take on new meanings against the backdrop of their Platonic origins. "[...]ein wertvoller Beitrag zur Husserl-Forschung." __Rochus Sowa in: Husserl Studien 34 (2018), 287-296__ Inhalt 7 Vorwort 11 Einleitung 13 § 1. Motivation und Exposition 13 a) (K)Ein Kind der Neuzeit 13 b) Platonismus als Grundkonfiguration der Phänomenologie 18 § 2. Lektüren 25 a) Platons Schriftkritik 25 b) Husserl als Platonleser 30 Teil I: Programmatik 45 Abschnitt A Philosophie als Wissenschaft 47 § 3. Epistemische Technik 47 a) Platon: Träume vom Sein 47 b) Husserl: Fabriken nützlicher Sätze 50 § 4. Fundiertheit 57 a) Platon: Zum Ursprung selbst 57 b) Husserl: Absolute Rechtfertigung 59 § 5. Reflexive Schließung 66 a) Platon: Die königliche Kunst 66 b) Husserl: Erste Philosophie 75 § 6. Kritik: Übergriffigkeit und Dogmatismus. 84 Abschnitt B Philosophie als Ethik 94 § 7. Telos und Krisis 94 a) Platon: Die Herrschaft des inneren Menschen 94 b) Husserl: Erneuerung 100 § 8. Pharmakon 111 a) Platon: Pädagogischer Optimismus 111 b) Husserl: Funktionäre der Menschheit 115 § 9. Kritik: Teleologie und Selbstverleugnung 124 Abschnitt C Philosophie als Polemik 132 § 10. Der Traditionalismus 134 a) Platon: Reflexionskontamination 134 b) Husserl: Vorurteil und Rechtfertigung 138 § 11. Der Naturalismus 144 a) Platon: Wider die Erdgeborenen 144 b) Husserl: Ein ontologisches Missverständnis 148 § 12. Der Skeptizismus 152 a) Platon: Vorsokratische Verschanzungen 152 b) Husserl: Antiphilosophie und transzendentaler Impuls 158 § 13. Kritik: Metaphysische Fehlschlüsse 166 Teil II: Systematik 171 Abschnitt D Philosophie und das Ende der Lebenswelt 173 § 14. Die Überwindung der natürlichen Einstellung 173 a) Platon: Entfesselung, Lähmung und Tod 173 b) Husserl: Epochê 180 § 15. Himmel und Feld 185 a) Platon: Aufstieg 185 b) Husserl: Reduktion 192 § 16. Verantwortung und Unverfügbarkeit 202 a) Platon: Das Befreiungswerk der Erkenntnis 202 b) Husserl: Der andere Anfang 205 § 17. Kritik: Flucht und Hervorgang aus der Lebenswelt 212 Abschnitt E Philosophie und das Eigenrecht des Eidetischen 219 § 18. Wesentliches 219 a) Platon: Ideenannahme und Ideenlehre 219 b) Husserl: Ideen, Wesen, Eidê 224 § 19. Wesensschau 237 a) Platon: Eidetische Evidenz 238 b) Husserl: Wesensschau als Sachnähe 244 § 20. Anamnesis 253 a) Platon: Präexistenz oder Apriori 253 b) Husserl: Philosophie als Artikulation 258 § 21. Eidetische Variation 268 a) Platon: Vom Symbol zum Urbild 268 b) Husserl: Verlassen der Nahsphäre 272 § 22. Kritik: Zu wenig Dialektik 277 Abschnitt F Philosophie und das Absolute 288 23. Grenzprobleme 288 a) Platon: Das Eine 288 b) Husserl: Der Urstand 293 24. Das Materialitätsprinzip 310 a) Platon: Das Andere 310 b) Husserl: Die Hylê 313 25. Kritik: Ein eklatanter Mangel an Absolutheit 317 Bibliographie 330 Primärliteratur & Siglen 330 a) Platon 330 b) Husserl 330 Weitere Literatur 332 Personenregister 341 Sachregister 344

Husserl beruft sich immer wieder programmatisch auf Platon als den Gründervater der europäischen Philosophie, arbeitet jedoch die Bezüge der Phänomenologie zum Platonismus nie auf – obwohl er die „historische Rückbesinnung“ auf die Urstiftung seines Denkens als wesentlichen Bestandteil der „Selbstbesinnung auf ein Selbstverständnis dessen hin, worauf man eigentlich hinaus will, als der man ist, als historisches Wesen“ (Hua VI, S. 73) charakterisiert. Die vorliegende Arbeit will diese Reflexion leisten.

Ihr Gegenstand ist mithin die Transformation Platonischer Gedanken in Husserls Phänomenologie. Dabei werden sechs Problemgebiete thematisiert: A) Philosophie als Wissenschaft, B) Philosophie als Ethik, C) Philosophie als Polemik, D) Philosophie und das Ende der Lebenswelt, E) Philosophie und das Eigenrecht des Eidetischen, F) Philosophie und das Absolute. Den Abschnitten folgen jeweils kritische Erwägungen zu den Spannungen, die vor dem Platonischen Hintergrund innerhalb der Phänomenologie sichtbar werden.

Die Arbeit zeigt, dass die Phänomenologie tatsächlich als eine eigenwillige Endstiftung des Platonismus betrachtet werden kann, wodurch sich eine neue Perspektive auf ihre programmatische und systematische Grundkonfiguration ergibt.

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