Pflege-Report 2022: Spezielle Versorgungslagen in der Langzeitpflege (German Edition)
معرفی کتاب «Pflege-Report 2022: Spezielle Versorgungslagen in der Langzeitpflege (German Edition)» نوشتهٔ Klaus Jacobs (editor), Adelheid Kuhlmey (editor), Stefan Greß (editor), Jürgen Klauber (editor), Antje Schwinger (editor)، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin / Heidelberg در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Pflege-Report, der jährlich in Buchform und als Open-Access-Publikation erscheint, rückt im Schwerpunkt 2022 jene Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt, die nicht wie im „Normalfall“ aus altersassoziierten Gründen Unterstützungsbedarf aufweisen: Fast ein Fünftel der Pflegebedürftigen ist noch keine 60 Jahre alt. Neben Kindern und Jugendlichen zählen hierzu auch Erwachsene im erwerbsfähigen Alter oder Menschen mit speziellen Grunderkrankungen wie beispielsweise frühen Demenzen, Beatmungspflicht oder Menschen mit Behinderungen. Alle diese Betroffenen fallen letztlich mit ihren spezifischen Bedarfen durch das Raster der „Altenpflege“. Die 16 Fachbeiträge des Pflege-Reports widmen sich ihren konkreten Versorgungs- und weiteren Unterstützungsbedarfen und wie diese gezielt gedeckt werden können: in Bezug auf das geeignete häusliche oder außerhäusliche Pflegesetting sowie hinsichtlich der erforderlichen Qualifizierung und Unterstützung informeller wie professioneller Pflegekräfte. Vorwort und Einführung Inhaltsverzeichnis I Versorgung von pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen 1 Pflegerische Versorgungssituation (schwerst-)pflegebedürftiger Kinder 1.1 Zur Situation (schwerst-)pflegebedürftiger Kinder in Deutschland 1.2 Herausforderungen familialer Pflege 1.3 Zukünftige pflegerische Handlungsanforderungen Literatur 2 Familien mit pflegebedürftigen Kindern. Lebenslagen – Herausforderungen – Teilhabe 2.1 Einleitung 2.2 Daten zur gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen 2.3 Herausforderungen in der familiären Versorgung 2.4 Teilhabe ermöglichen 2.5 Fazit Literatur II Versorgung von Pflegebedürftigen am Lebensende 3 Infrastruktur der Palliativversorgung – Versorgungspfade von pflegebedürftigen Menschen in der palliativen Phase 3.1 Definition 3.2 Indikationen 3.3 Frühe Integration 3.4 Palliativphasen 3.5 Palliativversorgung von Pflegebedürftigen in Deutschland 3.6 Ebenen der Palliativversorgung von Pflegebedürftigen 3.7 Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung 3.8 Strukturelle und systemische Barrieren in der Versorgung 3.9 Verbesserungspotenziale Literatur 4 Krankenhausaufenthalte von Pflegeheimbewohnenden am Lebensende: Eine empirische Bestandsaufnahme 4.1 Hintergrund und Fragestellung 4.2 Stand des Wissens 4.3 Empirische Bestandsaufnahmen 4.4 Zusammenfassung und Ausblick Anhang Literatur 5 Palliativversorgung: Gerechtigkeit, Solidarität und Versorgungsbedarf – Sozialethische Perspektiven 5.1 Einleitung 5.2 Gerechtigkeit in solidarischen Gemeinschaften 5.3 Gerechte Ressourcenverteilung im solidarischen Gesundheitswesen in Deutschland 5.4 Palliativversorgung: Wie viel Ressourcen für das gute Sterben? 5.5 Fazit Literatur 6 Advance Care Planning: ein Konzept zur Stärkung der Autonomie pflegebedürftiger Menschen (nicht nur) am Lebensende 6.1 Chronisch-progrediente Pflegebedürftigkeit und Autonomie 6.2 Akutmedizinische Behandlung pflegebedürftiger Menschen in Unkenntnis des individuellen Patientenwillens als Beispiel einer systematischen Autonomieverletzung 6.3 Die bisherige Herangehensweise an Patientenverfügungen: Systemversagen infolge fortgesetzter impliziter Reichweitenbeschränkung und fehlender Befähigung 6.4 Advance Care Planning (Behandlung im Voraus Planen): Shared Decision Making (gemeinsame Entscheidungsfindung) für mögliche künftige Szenarien 6.5 Der neue § 132g SGB V: Advance Care Planning als mögliche Leistung der Krankenkassen für pflegebedürftige Menschen in Einrichtungen der stationären Seniorenpflege und der Eingliederungshilfe 6.6 Aktuelle Herausforderungen und Kontroversen bei der Umsetzung des § 132g SGB V 6.7 Regionale Implementierung von Advance Care Planning als Angebot für alle pflegebedürftigen Personen: Anregungen für die Weiterentwicklung der gesetzlichen und regionalen Rahmenbedingungen Literatur III Weitere spezielle Versorgungslagen 7 Lebensqualität im Mittelpunkt der Langzeitpflege von Menschen mit Körperbehinderungen 7.1 Einleitung und Zielsetzung 7.2 Status quo der Versorgungssituation von Menschen mit Körperbehinderungen 7.3 Methodik 7.4 Ergebnisse 7.5 Diskussion der Ergebnisse und Lösungsansätze Literatur 8 Außerklinische Intensivpflege nach dem IPReG – eine Standortbestimmung anhand von AOK-Abrechnungsdaten 8.1 Einleitung 8.2 Gesetzlicher Rahmen der außerklinischen Intensivpflege 8.3 Epidemiologie, Angebotsstrukturen und Erkrankungsspektren der außerklinischen Intensivpflege 8.4 Beschreibung von Versicherten mit außerklinischer Intensivpflege 8.5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang Literatur 9 Herausforderungen in der Versorgung schwer psychisch kranker Menschen 9.1 Zur Definition schwerer psychischer Erkrankungen 9.2 Die besondere Lebenssituation schwer psychisch kranker Menschen 9.3 Die besondere Versorgungssituation schwer psychisch kranker Menschen 9.4 Professionelle Pflegeleistungen 9.5 Die besondere Situation der An- und Zugehörigen 9.6 Fazit Literatur 10 Menschen mit Frontotemporaler Demenz: Versorgungsbedarfe und Interventionen 10.1 Hintergrund und Problemdarstellung 10.2 Das Forschungsprojekt AMEO-FTD 10.3 Resümee und Schlussfolgerungen Literatur 11 Menschen mit einer geistigen Behinderung und altersassoziierter Pflegebedürftigkeit – Ausgewählte Aspekte für die professionelle Pflege und Begleitung 11.1 Einleitung 11.2 Datenlage 11.3 Zugänglichkeit der gesundheitlichen Versorgung 11.4 Der Alternsprozess von Menschen mit geistiger Behinderung 11.5 Anerkennung der Personalität 11.6 Teilhabe und Inklusion 11.7 Zielgruppenspezifische Kompetenzen 11.8 Fazit Literatur IV Kinder die Pflegen 12 Kinder und Jugendliche mit Pflegeverantwortung in Deutschland: ein Überblick 12.1 Einleitung und Hintergrund 12.2 Alltag 12.3 Unterstützungsbedarfe 12.4 Unterstützungsangebote 12.5 Fazit und Ausblick Literatur 13 Neue Wohnformen – ein Königsweg für die „Junge Pflege“? 13.1 Junge Pflege – eine vergessene Adressatengruppe? 13.2 Zwischen Heim und Häuslichkeit: Neue Wohnformen 13.3 Praxisbeispiele junger Pflege in neuen Wohnformen 13.4 Elemente für ein zukunftsfähiges Wohnkonzept bei junger Pflege 13.5 Fazit Literatur 14 Pflegebedürftige mit speziellen Versorgungsbedarfen: Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung 14.1 Ausbildung und Weiterbildung im Pflegeberuf 14.2 Zentrale Innovationen der pflegeberuflichen Erstausbildung 14.3 Allgemeine Pflege und Spezialisierung – Aus- oder Weiterbildung 14.4 Fazit Literatur 15 „Aus dem Schatten ins Rampenlicht“: Versorgungssettings und Unterstützungsbedarfe in der häuslichen Pflege durch Angehörige sind vielfältig 15.1 Einleitung 15.2 Pflege altersübergreifend: junge Menschen mit Pflegebedarf 15.3 Pflege interkulturell: Menschen mit Migrationsgeschichte und Pflegebedarf 15.4 Pflege in Vielfalt: LSBTI* mit Pflegebedarf 15.5 Pflege in jungen Jahren: Young Carers 15.6 Fazit Literatur 16 Pflegeberatungsstrukturen für pflegebedürftige Menschen mit speziellen Versorgungsbedarfen 16.1 Ausgangslage und Hintergrund 16.2 Datengrundlage und Methodik 16.3 Ergebnisse 16.4 Zusammenfassung und Diskussion 16.5 Fazit Literatur V Daten und Analysen 17 Pflegebedürftigkeit in Deutschland 17.1 Datengrundlage und Methodik 17.2 Pflegeprävalenzen und Versorgungsformen bei Pflegebedürftigkeit 17.3 Kennzahlen zur medizinisch therapeutischen Versorgung von Pflegebedürftigen Literatur Serviceteil Die Autorinnen und Autoren Stichwortverzeichnis Der Pflege-Report, der jahrlich in Buchform und als Open-Access-Publikation erscheint, ruckt im Schwerpunkt 2022 jene Pflegebedurftigen in den Mittelpunkt, die nicht wie im "Normalfall" aus altersassoziierten Grunden Unterstutzungsbedarf aufweisen: Fast ein Funftel der Pflegebedurftigen ist noch keine 60 Jahre alt.
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