معرفی کتاب «Peter Koller (1907 - 1996). Stadtplaner in Diktatur und Demokratie. Eine Biografie» نوشتهٔ Marcel Glaser; Wallstein-Verlag، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Eine Karriere in zwei Systemen: Leben und Wirken des Wolfsburg-Planers Peter Koller im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik. Der Architekt und Stadtplaner Peter Koller (1907-1996) ist eine der schillerndsten und umstrittensten Figuren der Wolfsburger Stadtgeschichte. Als Protegé Albert Speers erhielt er 1937 den Auftrag zur Planung der Volkswagenstadt. Im NS-Staat betreute Koller dank seiner Kontakte zu prominenten Nationalsozialisten wie Speer und DAF-Führer Robert Ley zahlreiche weitere Bauvorhaben, darunter die Neugestaltungsplanungen für die Gauhauptstädte Graz und Innsbruck. Trotz dieser Verbindung zur NS-Elite setzte er seine Karriere nach Kriegsende nahezu ungebrochen fort. Der Rat der Stadt Wolfsburg wählte ihn 1955 zum Stadtbaurat, im Jahr 1960 folgte seine Berufung auf den Lehrstuhl für Städtebau an der TU Berlin. Nach seiner Emeritierung nahm Koller als Zeitzeuge Einfluss auf die Erforschung der Architektur- und Stadtplanungsgeschichte während des Nationalsozialismus. In dieser ersten kritischen Biografie erkundet Marcel Glaser die Netzwerke, Handlungsspielräume und Wandlungsprozesse im Leben Peter Kollers. Zugleich zeigt er, wie die völkischen Neuordnungspläne des NS-Regimes Stadtplaner in Kontakt mit Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern brachten – dies führte zu einer methodologischen Erweiterung des Faches, die schließlich in der modernen Disziplin Stadtplanung mündete. Eine Karriere in zwei Systemen: Leben und Wirken des Wolfsburg-Planers Peter Koller im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.00Der Architekt und Stadtplaner Peter Koller (1907-1996) ist eine der schillerndsten und umstrittensten Figuren der Wolfsburger Stadtgeschichte. Als Protegé Albert Speers erhielt er 1937 den Auftrag zur Planung der Volkswagenstadt. Im NS-Staat betreute Koller dank seiner Kontakte zu prominenten Nationalsozialisten wie Speer und DAF-Führer Robert Ley zahlreiche weitere Bauvorhaben, darunter die Neugestaltungsplanungen für die Gauhauptstädte Graz und Innsbruck. Trotz dieser Verbindung zur NS-Elite setzte er seine Karriere nach Kriegsende nahezu ungebrochen fort. Der Rat der Stadt Wolfsburg wählte ihn 1955 zum Stadtbaurat, im Jahr 1960 folgte seine Berufung auf den Lehrstuhl für Städtebau an der TU Berlin. Nach seiner Emeritierung nahm Koller als Zeitzeuge Einfluss auf die Erforschung der Architektur- und Stadtplanungsgeschichte während des Nationalsozialismus.0In dieser ersten kritischen Biografie erkundet Marcel Glaser die Netzwerke, Handlungsspielräume und Wandlungsprozesse im Leben Peter Kollers. Zugleich zeigt er, wie die völkischen Neuordnungspläne des NS-Regimes Stadtplaner in Kontakt mit Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern brachten ? dies führte zu einer methodologischen Erweiterung des Faches, die schließlich in der modernen Disziplin Stadtplanung mündete
Eine Karriere in zwei Systemen: Leben und Wirken des Wolfsburg-Planers Peter Koller im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.Der Architekt und Stadtplaner Peter Koller (1907-1996) ist eine der schillerndsten und umstrittensten Figuren der Wolfsburger Stadtgeschichte. Als Protegé Albert Speers erhielt er 1937 den Auftrag zur Planung der Volkswagenstadt. Im NS-Staat betreute Koller dank seiner Kontakte zu prominenten Nationalsozialisten wie Speer und DAF-Führer Robert Ley zahlreiche weitere Bauvorhaben, darunter die Neugestaltungsplanungen für die Gauhauptstädte Graz und Innsbruck. Trotz dieser Verbindung zur NS-Elite setzte er seine Karriere nach Kriegsende nahezu ungebrochen fort. Der Rat der Stadt Wolfsburg wählte ihn 1955 zum Stadtbaurat, im Jahr 1960 folgte seine Berufung auf den Lehrstuhl für Städtebau an der TU Berlin. Nach seiner Emeritierung nahm Koller als Zeitzeuge Einfluss auf die Erforschung der Architektur- und Stadtplanungsgeschichte während des Nationalsozialismus.In dieser ersten kritischen Biografie erkundet Marcel Glaser die Netzwerke, Handlungsspielräume und Wandlungsprozesse im Leben Peter Kollers. Zugleich zeigt er, wie die völkischen Neuordnungspläne des NS-Regimes Stadtplaner in Kontakt mit Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern brachten – dies führte zu einer methodologischen Erweiterung des Faches, die schließlich in der modernen Disziplin Stadtplanung mündete.
Umschlag Titel Impressum Inhalt Einleitung 1. Herkunft und frühe Prägungen 1.1 Jugend und Weltkrieg 1.2 Thule-Kreis und Jugendbewegung 2. Studium und erste Berufserfahrungen 2.1 Im Kreis um Othmar Spann 2.2 Studium und Parteieintritt 2.3 Erfolge und Rückschläge 3. Enttäuschte Erwartungen 3.1 Misslungener Aufbruch 3.2 Landesplaner in Augsburg 4. Planer der NS-Musterstadt 4.1 Der städtebauliche Entwurf 4.2 Organisation und Kompetenzen 4.3 Stadtaufbau mit Hindernissen 4.4 Stadt ohne Kirchen? 5. Euphorie und Ernüchterung 5.1 Zwischenspiel in Linz 5.2 Die Neugestaltung der Gauhauptstadt Graz 5.3 »Monumentalität am falschen Objekt«? NS-Stadtplanung für Innsbruck 5.4 Drang nach Osten 5.5 Planungsrausch 5.6 Ernüchterung 6. Neuorientierung 6.1 Entnazifizierung 6.2 Absolution durch die Kirche 6.3 Der Architekt als Lokalhistoriker 6.4 Jugendbewegte Erinnerungsgemeinschaften 6.5 Stadtplaner in der Demokratie 6.6 Stadtbaurat von Wolfsburg 7. Rückzugsort Hochschule 7.1 Universität und Planerausbildung 7.2 Die Sanierung des Wedding 7.3 Stadtplanung zwischen Reform und Revolte 8. Vergangenheitsdeutungen 8.1 Die zweite Karriere: Peter Koller und die Erforschung der NS-Stadtplanung 8.2 Ein Denkmal seiner selbst Fazit Abbildungsverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Archivalische Quellen Gedruckte Quellen Literatur Danksagung