معرفی کتاب «Persönlichkeit im Zeitalter der Neurowissenschaften : Eine kritische Analyse neurowissenschaftlicher Eingriffe in die Persönlichkeit» نوشتهٔ Orsolya Friedrich، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welche Aspekte von Persönlichkeit können durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden verändert werden? Und wie sind solche Veränderungen zu bewerten? Orsolya Friedrich setzt erstmals unterschiedliche Auffassungen von Persönlichkeit in philosophischen und psychologisch-psychiatrischen Kontexten umfassend miteinander in Beziehung - mit dem Ziel, neurowissenschaftliche Methodik (wie etwa »Enhancement«) einer fundierten normativen Bewertung zu unterziehen. Ergänzend zur philosophischen Debatte werden in der Studie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen des Komplexes Persönlichkeit/Neurowissenschaften skizziert. "Leben,Ethik,Körper" Persönlichkeit,Philosophie,Psychiatrie,Person,Neurowissenschaften,Enhancement,Leben,Ethik,Bioethik,Medizinethik,Life Sciences,Philosophy,Life,Ethics,Bioethics,Medical Ethics INHALT Vorwort I Einleitung II Denkstil III Persönlichkeit und Autonomie: Ein Bezugspunkt IV Denkstilabhängige Bestimmung von Persönlichkeit 1 Philosophische Debatte über personale Identität 1.1 Physisches Kriterium 1.2 Psychisches Kriterium 1.3 Erste-Person-Perspektive 1.4 Denkstilcharakteristika der Debatte über personale Identität 2 Neurowissenschaften und Psychologie 2.1 Terminologische Bestimmung in den Neurowissenschaften 2.2 Persönlichkeit in der Psychologie 2.3 Zusammenfassung der terminologischen Überlegungen 2.4 Wissensgewinnung 2.5 Krankheitsbestimmung V Ethische Überlegungen zu Denkstilen der Persönlichkeit 1 Verschiedene Formen von Eingriffen in die Persönlichkeit 1.1 Veränderung »psychischer Funktionen« 1.2 Ansatz am Körper 2 Abwägungsmöglichkeit mithilfe der Vier-Prinzipien-Ethik 3 Autonomie als Argumentationsgrundlage 3.1 Verbesserung der Autonomiefähigkeit 3.2 Einwilligung und Autonomieverzicht 4 Wohltun und Nichtschaden als Argumente 4.1 Verlust personaler Identität und körperliche Unversehrtheit 4.2 Künstliche Natürlichkeit? 4.3 Moralische Erziehung und Nutzenerwägungen 5 Ein deontologischer Versuch 5.1 Vollkommene und unvollkommene Pflichten gegen sich selbst 5.2 Verstümmelung 5.3 Verantwortung 6 Macht-Wissens-Verhältnisse VI Pflicht zur Aufklärung über Denkstile der Neurowissenschaften Literaturverzeichnis Long description: Licht-Effekte, Sound- und Klang-Effekte, digitale Effekte, Raum- und Interaktions-Effekte - tricktechnischer Zauber, aber auch unableitbare Magie gehören zum strategischen Inventar der Szenografen. Stets verbergen oder präsentieren Effekte sich als Differenzen im Indifferenten. Als Augenblicke des Unerwarteten machen sie Welt, Raum oder Atmosphären allererst wahrnehmbar. Sie dienen als Orientierungsmarken im Orientierungslosen und werden als Kompetenzen der Rhythmisierung, Manipulation und Subversion von Erwartungen, Ereignissen und Emotionen eingesetzt. Komplexe Konzepte der Beeinflussung von Affekten, Wahrnehmungen und Urteilen im Spannungsfeld zwischen rationaler Erklärung (making of) und sozialer Magie (Emotionalisierung) werden in diesem Band unter design-, kunst- und kulturwissenschaftlichen Gesichtspunkten dargestellt. Die Beiträge präzisieren die Frage nach einer ökonomischen Effektsetzung und damit der (nachträglichen) Interpretations- und Ableitungsangebote von dramaturgischen Effekten sowohl im theoretischen Zusammenhang als auch im konkreten szenografischen Produkt.; Review quote: Besprochen in: INFORM, 4-5 (2013) Spielbein Standbein, 96/8 (2013)
Welche Aspekte von Persönlichkeit können durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden verändert werden? Und wie sind solche Veränderungen zu bewerten?Orsolya Friedrich setzt erstmals unterschiedliche Auffassungen von Persönlichkeit in philosophischen und psychologisch-psychiatrischen Kontexten umfassend miteinander in Beziehung - mit dem Ziel, neurowissenschaftliche Methodik (wie etwa »Enhancement«) einer fundierten normativen Bewertung zu unterziehen. Ergänzend zur philosophischen Debatte werden in der Studie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen des Komplexes Persönlichkeit/Neurowissenschaften skizziert.
Review text:" Friedrichs Gedankenführung ist stringent, differenziert. Die Arbeit [dürfte] insbesondere für philosophisch interessierte Mediziner interessant sein."Thomas Damberger, www.socialnet.de, 14.11.2013 Biographical note: Orsolya Friedrich (Dr. med. Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Ludwig-Maximilians-Universität München