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Performative Theologie : Studien zur fundamentaltheologischen Theoriebildung

معرفی کتاب «Performative Theologie : Studien zur fundamentaltheologischen Theoriebildung» نوشتهٔ Gregor Maria Hoff; W. Kohlhammer GmbH، منتشرشده توسط نشر W. Kohlhammer GmbH در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"In einem performanztheoretischen Rahmen stellen Überzeugungen praktisch erhandelte Wissensformen dar. Ihre semantische Kapazität, ihre pragmatische Bedeutung und ihre Erschließungskraft erweisen sich im Gebrauch der Konzepte, mit denen sich Überzeugungen bilden. Das hat für das Projekt fundamentaltheologischer Glaubensverantwortung Konsequenzen. Die Wirklichkeit Gottes lässt sich in den Formen seiner Bezeichnung erreichen und bestimmen. Theologie muss zeigen, dass und wie sie sich auf die Wirklichkeit bezieht, die sich im Gebrauch des Zeichens "Gott" erschließt. Während der "Performative Turn" in der praktischen Theologie bereits intensiv rezipiert wurde, spielt er für die fundamentaltheologische Theoriebildung bislang eine wenig prominente Rolle. Diese Lücke versucht der vorliegende Band zu schließen"-- Provided by publisher Deckblatt Titelseite Impressum Inhaltsverzeichnis Vorwort Kapitel 1: Profilskizze: Zur fundamentaltheologischen Bedeutung des Performative Turn 1. Zum erkenntnistheoretischen Profil performativer Fundamentaltheologie 1.1. Die epistemologische Bedeutung des Performative Turn – Theoriemarker 1.2. Performatives Wissen – wissenschaftstheoretische Marker 1.3. Das zeittheoretische Dispositiv von Performativität – ein Kontingenzmarker 1.4. Religionstheoretischer Übergang – ein systemtheoretischer Marker 2. Fundamentaltheologie im Zeichen des Performative Turn – Problemmarker Kapitel 2: Mind Map: Profile des Performative Turn 1. Die Entdeckung von Performativität: John L. Austins Sprechakttheorie 2. Performative Diskurse: Wissensproduktion (Michel Foucault) 3. Performative Körper: Geschlechtsidentitäten (Judith Butler) 4. Performative Räume: Handeln (Michel de Certeau) 5. Performative Kultur: Inszenierungen (Erika Fischer-Lichte) 6. Performative Religion: Rituale (Victor Turner) Kapitel 3: Kartierung: Der performanztheoretische Referenzraum fundamentaltheologischer Theoriebildung 1. Die performative Macht von Vorstellungen: Zur Evolution von Religion 1.1. Evolutionäre Anthropologie 1.2. Evolution von Religion: Systemtheoretische Modellbildung 1.3. Religion als semiotischer Prozess: Der gesellschaftliche Raum performativer Sinnsetzungen 2. Fundamentaltheologische Einordnung: Zur semiotischen Existenz „Gottes“ 2.1. Performanztheoretisches Argumentarium 1. Evolutionstheoretisch 2. Sinnreflexiv 3. Performanztheologisch 2.2. Performanztheoretische Stellprobe: Fundamentaltheologische Betrachtung zur Bedeutung des Bittgebets 3. Auf dem Weg zu einer performanztheoretischen Epistemologie – die Searle-Derrida-Debatte 3.1. Derridas Intervention 3.2. Epistemologische Probleme 3.3. Searles Reaktion 3.4. Wie nicht sprechen? Derridas ratio 3.5. Epistemologische Skepsis: Ein Gesprächsansatz zwischen Derrida und analytischer Philosophie? 3.6. Fundamentaltheologische Anschlussskizze Kapitel 4: Vermessungen: Performanztheoretische Modellstudien 1. „Die epistemische Autorität der Teilnehmerperspektive“ (J. Habermas). Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen im Fokus einer performativen Theologie 1.1. Der Ausgangspunkt: „Auch eine Geschichte der Philosophie“ im werkgeschichtlichen Kontext 1.2. Das Interesse: Der Nachholbedarf nachmetaphysischer Philosophie im Spiegel religiöser Traditionen 1.3. Der performanztheoretische Ansatz: Zur Disposition von „Glauben und Wissen“ im neuzeitlichen Epochenwechsel 1.4. Neuzeitlicher Exkurs: Die diskursive Koordination von Glauben und Wissen im Spiegel der Lehre von den „loci theologici“ 1.5. Die performative Wende der Theologie: Duns Scotus als philosophisch-theologische Drehscheibe der via moderna 1.6. Performative Theologie – eine fundamentaltheologische Perspektive im Anschluss an Habermas 2. Performative Offenbarung? Jan Assmanns theologischer Diskurs 2.1. Offenbarungstheologie? Methodologische Hintergrundvermessungen 2.2. Die erste Linie: Die „mosaische Unterscheidung“ und die Entdeckung der „offenbarten Wahrheit“ 2.3. Die zweite Linie: „Monotheismus der Treue“ und performative Offenbarung 2.4. Die dritte Linie: Assmanns Rekonstruktion von Thomas Manns „Offenbarungstheologie“ 2.5. „Gott ist nicht, sondern ereignet sich“: Performative Offenbarungstheologie nach Jan Assmann 3. Performance und Ereignis. Fundamentaltheologische Theoriebildung im Raum einer „Gesellschaft der Singularitäten“ 3.1. Zwischen Beobachtung und Konstruktion gesellschaftlicher Sinnbildungen: Zum epistemischen Ort der Theorie einer „Gesellschaft der Singularitäten“ 3.2. Plausibilitäten: Zur offenbarungstheologischen Theoriebildung im Raum einer „Gesellschaft der Singularitäten“ 3.3. Offenbarungstheologischer Zwischenschritt: Zur formativen Bedeutung der Zeichen der Zeit 3.4. Der offenbarende Charakter der Zeichen der Zeit in einer „Gesellschaft der Singularitäten“ Kapitel 5: Terrain: Der kirchliche Bestimmungsraum performativer Theologie 1. Hinführung: Das 2. Vatikanische Konzil als eine Performance kirchlicher Wissensproduktion 2. Eine Performance kirchlicher Gewaltenteilung: Der Synodale Weg 2.1. Zur ekklesiologischen Bedeutung der Entscheidung für den Synodalen Weg 2.2. Zur ekklesiologischen Koordination des Synodalen Wegs 2.3. Ein neues Dispositiv kirchlicher Macht: Epistemische Gewaltenteilung 3. Sakramentale Disposition: Zur Performativität kirchlicher Sakralmacht 3.1. Zur analogen Ästhetik repräsentativer Macht 3.2. Kirche – im Zeichen sakramentaler Fülle Kapitel 6: Expeditionen: Zur Relevanz performativer Theologie 1. Ansatz: Die performative Macht des Dialogs 2. Konkretion: Jüdisch-christlicher Dialog 2.1. Fundamentaltheologische Herausforderungen im jüdisch-katholischen Dialog 2.2. Anforderungen für die katholische Theologie 60 Jahre nach Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils 2.3. Ein Alteritätsvermerk im jüdisch-christlichen Dialog: Religionssoziologische Transformations-prozesse 2.4. Der theologische Ort des Dialogs zwischen Juden und Christen 2.5. Der jüdisch-christliche Dialog als Ort der Gottesbestimmung: performanztheologische Thesen 3. Transformation: Zur performativen Dynamik ökumenischer Dialoge 3.1. Katholische Ökumene – ein Standortproblem 3.2. Die lehramtliche Praxis des Bergoglio-Pontifikates – ein fundamentaltheologischer Übergang in ökumenischer Absicht 3.3. Ein Schritt nach vorne: Die Orientierungshilfe „Mit Christus gehen – der Einheit auf der Spur“ 3.4. Fundamentaltheologischer Ansatz: Zur Umstellung der erkenntnistheologischen Grammatik Nachweis der Erstveröffentlichungen
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