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Performative Figuren queerer Männlichkeit : Eine Mediengeschichte von Film und Kino in Deutschland bis 1945

معرفی کتاب «Performative Figuren queerer Männlichkeit : Eine Mediengeschichte von Film und Kino in Deutschland bis 1945» نوشتهٔ Christiane König، منتشرشده توسط نشر J.B. Metzler در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die medienkulturgeschichtliche Arbeit ist eine deutsche Kino- und Filmgeschichte von den 1890er Jahren bis 1945 mit Fokus auf queere Männlichkeit. Mit medienwissenschaftlichen Ansätzen zeigt die Studie, wie sich das ‚neue Medium’ Film durch performative Wiederaufführungen spektakulärer Elemente aus den Unterhaltungs- und Wissenskulturen des 19. Jahrhunderts konstituiert. Darin werden Körper, Begehren und Identitäten durch Differenzbildungen ständig remodelliert. Männliche Queerness bedeutet hier folglich nicht Repräsentation männlicher Homosexualität. Vielmehr ist sie dynamisches Ergebnis komplexer medialer Prozesse, in Verknüpfung mit Affekten und (Selbst-)Erkenntnissen auf und vor der Leinwand. Aufbauend auf dem queer-feministischen Konzept der __queer performativity__ von Eve K. Sedgwick, erstellt die Autorin ein historisch situiertes Modell, mit dem sie verschiedene Figuren technisch-anthropomorpher queerer Männlichkeit des Mediums Film im ermächtigenden Sinne nachzeichnet. Die anhand von einzelnen Langfilmen herauspräparierten Figuren sind dabei stets mitbedingt durch Veränderungen der __assemblage__ des Kino-Apparats über die Jahrzehnte bis 1945 sowie durch zeitgenössisch aktuelle Aspekte der Geschlechtergeschichte und der Geschichte der Sexualität in Deutschland. Die medienkulturgeschichtliche Arbeit ist eine deutsche Kino- und Filmgeschichte von den 1890er Jahren bis 1945 mit Fokus auf queere Männlichkeit. Mit medienwissenschaftlichen Ansätzen zeigt die Studie, wie sich das "neue Medium" Film durch performative Wiederaufführungen spektakulärer Elemente aus den Unterhaltungs- und Wissenskulturen des 19. Jahrhunderts konstituiert. Darin werden Körper, Begehren und Identitäten durch Differenzbildungen ständig remodelliert. Männliche Queerness bedeutet hier folglich nicht Repräsentation männlicher Homosexualität. Vielmehr ist sie dynamisches Ergebnis komplexer medialer Prozesse, in Verknüpfung mit Affekten und (Selbst- )Erkenntnissen auf und vor der Leinwand. Aufbauend auf dem queer-feministischen Konzept der queer performativity von Eve K. Sedgwick, erstellt die Autorin ein historisch situiertes Modell, mit dem sie verschiedene Figuren technisch-anthropomorpher queerer Männlichkeit des Mediums Film im ermächtigenden Sinne nachzeichnet. Die anhand von einzelnen Langfilmen herauspräparierten Figuren sind dabei stets mitbedingt durch Veränderungen der assemblage des Kino-Apparats über die Jahrzehnte bis 1945 sowie durch zeitgenössisch aktuelle Aspekte der Geschlechtergeschichte und der Geschichte der Sexualität in Deutschland Front Matter ....Pages I-X Einleitung (Christiane König)....Pages 1-27 Kaiserreich/Deutschland – Film und Kino, Geschlecht und Sexualität (Christiane König)....Pages 29-166 Weimarer Republik/Deutschland – Film und Kino, Geschlecht und Sexualität (Christiane König)....Pages 167-380 Nationalsozialismus/Deutschland – Film und Kino, Geschlecht und Sexualität (Christiane König)....Pages 381-465 Schlussbemerkung (Christiane König)....Pages 467-470 Back Matter ....Pages 471-525 Die anhand von einzelnen Langfilmen herauspraparierten Figuren sind dabei stets mitbedingt durch Veranderungen der assemblage des Kino-Apparats uber die Jahrzehnte bis 1945 sowie durch zeitgenoessisch aktuelle Aspekte der Geschlechtergeschichte und der Geschichte der Sexualitat in Deutschland.
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