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Perfekt, Pseudopartizip, Stativ : die afroasiatische Suffixkonjugation in sprachvergleichender Perspektive

معرفی کتاب «Perfekt, Pseudopartizip, Stativ : die afroasiatische Suffixkonjugation in sprachvergleichender Perspektive» نوشتهٔ Marc Brose، منتشرشده توسط نشر Harrassowitz در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die afroasiatische Suffixkonjugation ist ein finiter Verbalformtyp, der quer durch die meisten Sprachzweige der afroasiatischen Sprachen, zum Teil in hohem und funktionsreichem Aufkommen, zum Teil in verkümmerten Resten, seit der frühesten Bezeugung der afroasiatischen Sprachen in Form des Ägyptischen und der semitischen Sprachen im 3. Jahrtausend v.u.Z. bis heute in Verwendung ist. Je nach Fachbereich erscheint sie unter vielen Namen, von denen Perfekt, Pseudopartizip und Stativ die bekanntesten darstellen. Marc Brose bietet in seiner Studie zum einen eine ausführliche Dokumentation von Gestalt, Funktionsspektrum und eventuell innersprachlichen Entwicklungen in den verschiedenen Sprachzweigen und Einzelsprachen sowie auch möglichen konvergenten Verbalbildungen, wobei der Schwerpunkt aufgrund des Überlieferungsbefundes auf den semitischen Sprachen und dem Ägyptischen liegt. Zum anderen werden die wichtigsten theoretischen Forschungsfragen und daraus entwickelten Hypothesen, die um die Suffixkonjugation kursieren, vorgestellt und einer kritischen Bewertung unterzogen: zum Beispiel die prähistorische Bildung der Formation aus einem Nominalsatz, die Eingliederung der Suffixkonjugation in die sogenannte Ergativitätshypothese und diverse Zwei-Stativ-Theorien, die auf diachroner Ebene von zwei statt einer Suffixkonjugation ausgehen. Cover Title Pages Inhalt Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis für die Glossierung von Textbeispielen Vorwort 1. Einführung in das Thema 1.1 Allgemeiner Aufbau und Zielstellung 1.2 Die Unterteilung des semitischen Sprachzweigs 1.3 Tempus-Aspekt-System im Afroasiatischen und Terminologie 1.4 Technische Präliminarien 2. Deskriptiver Teil: Formen und Funktionender afroasiatischen Suffixkonjugation im einzelsprachlichen Befund 2.1 Ostsemitisch – Stativ und Permansiv 2.1.1 Akkadisch 2.1.1.1 Formenbildung 2.1.1.2 Funktionen 2.1.2 Eblaitisch 2.2 Westsemitisch – Das Perfekt 2.2.1 Amurritisch 2.2.2 Kanaano-Akkadisch 2.2.2.1 Formenbildung 2.2.2.2 Funktionen 2.2.3 Ugaritisch 2.2.3.1 Formenbildung 2.3.2.2 Funktionen 2.2.4 Biblisch-Hebräisch 2.2.4.1 Formenbildung 2.2.4.2 Funktionen 2.2.4.3 Konsekutivperfekt 2.2.5 Altaramäisch 2.2.5.1 Formenbildung 2.2.5.2 Funktionen 2.2.6 Klassisches Arabisch 2.2.6.1 Formenbildung 2.2.6.2 Funktionen 2.2.7 Sabäisch 2.2.7.1 Formenbildung 2.2.7.2 Funktionen 2.2.8 Altäthiopisch (Geˁez) 2.2.8.1 Formenbildung 2.2.8.2 Funktionen 2.3 Ägyptisch-Koptisch – Pseudopartizip und Qualitativ 2.3.1 Älteres Ägyptisch (Alt- und Mittelägyptisch) 2.3.1.1 Formenbildung 2.3.1.2 Funktionen 2.3.1.3 Semantische Besonderheiten 2.3.1.4 Syntaktische Besonderheiten 2.3.2 Jüngeres Ägyptisch (Neuägyptisch, Demotisch, Koptisch) 2.3.2.1 Formenbildung 2.3.2.2 Funktionen im Neuägyptischen 2.3.2.3 Jüngere Entwicklungen im Demotischen und Koptischen 2.4 Die afrikanischen Sprachzweige 2.4.1 Berber 2.4.1.1 Vorbemerkungen zur Sprachgeschichte 2.4.1.2 Formenbildung 2.4.1.3 Funktionen 2.4.1.4 Forschungsdiskussion 2.4.2 Kuschitisch 2.4.2.1 SK Typ I 2.4.2.2 SK Typ II 2.4.2.3 SK Typ III 2.4.3 Omotisch und Tschadisch 2.4.3.1 Omotisch 2.4.3.2 Tschadisch 2.5 Zwischenfazit 3.Theoretischer Teil: Entstehung und Entwicklung der Suffixkonjugation 3.1 Die Entstehung der Suffixkonjugation aus einer Nominalsatzformation 3.1.1 Die Bildung der SK im Überblick 3.1.2 Das formative Element /a/ 3.1.3 Verbalnomen, Nominalsatzformation oder finites Verb? 3.2 Die Natur der Verbalbasis 3.2.1 Verbaladjektiv/Partizip „Perfekt“ qatil 3.2.2 Nomen actoris qatal 3.2.3 Synthese der Theorien? 3.2.4 Die Hypothese von A. Loprieno 3.3 „Ursprachliche“ Basisfunktion und einzelsprachliche Ausgestaltung 3.3.1 „Ursprachliche“ Basisfunktion 3.3.2 Einzelsprachliche Ausgestaltung 3.3.3 Erläuterungen zum westsemitischen Perfekt 3.3.4 Beispiel eines Gegenentwurfes: Die qatal-Theorie von T. D. Andersen 3.3.5 Anmerkungen zur Sprachgeschichte 3.4 Die Suffixkonjugation und die Ergativitätshypothese 3.4.1 Die hamitosemitistische Ergativitätshypothese im Überblick 3.4.1.1 Allgemeines 3.4.1.2 Argumente für die Hypothese 3.4.1.3 Argumente gegen die Hypothese 3.4.2 Die Suffixkonjugation im Rahmen der Ergativitätshypothese 3.4.2.1 Zur S/O-Orientierung der Suffixkonjugation 3.4.2.2 Die Zwei-Stativ-Hypothese von G. Steiner 3.4.3 Ergativitätshypothesen um das ägyptische Pseudopartizip 3.4.3.1 Das Perfekt-System des Älteren Ägyptisch 3.4.3.2 Die Hypothese von P. Grandet & B. Mathieu 3.4.3.3 Die Hypothese von E. Oréal 3.4.3.4 Die Hypothese von D. Werning 3.5 Die ägyptologischen Zwei-Stativ-Theorien 3.5.1 Ausgangssituation 3.5.2 Die Theorie von F. Kammerzell 3.5.2.1 Die Kernaussagen der Theorie 3.5.2.2 Bereits vorgebrachte Kritik an der Theorie 3.5.2.3 Neue Kritikpunkte 3.5.3 Die Theorie von W. Schenkel 3.5.3.1 Die Kernaussagen der Theorie 3.5.3.2 Bereits vorgebrachte Kritik an der Theorie 3.5.3.3 Neue Kritikpunkte 3.5.4 Unvereinbarkeit der Theorien 3.6 Die semitistischen Zwei-Stativ-Theorien 3.6.1 Die Theorie von R. Voigt 3.6.1.1 Argumentation 3.6.1.2 Gegenargumentation 3.6.2 Die Theorie von J. Tropper 3.6.2.1 Argumentation 3.6.2.2 Gegenargumentation 3.7 Die Zwei-Primärfunktionen-Theorie von E. Oréal 3.7.1 Argumentation 3.7.2 Gegenargumentation 4. Zusammenfassung Literaturverzeichnis Internetressourcen Index Die afroasiatische Suffixkonjugation ist ein finiter Verbalformtyp, der quer durch die meisten Sprachzweige der afroasiatischen Sprachen, zum Teil in hohem und funktionsreichem Aufkommen, zum Teil in verkümmerten Resten, seit der frühesten Bezeugung der afroasiatischen Sprachen in Form des Ägyptischen und der semitischen Sprachen im 3. Jahrtausend v.u.Z. bis heute in Verwendung ist. Je nach Fachbereich erscheint sie unter vielen Namen, von denen Perfekt, Pseudopartizip und Stativ die bekanntesten darstellen.0Marc Brose bietet in seiner Studie zum einen eine ausführliche Dokumentation von Gestalt, Funktionsspektrum und eventuell innersprachlichen Entwicklungen in den verschiedenen Sprachzweigen und Einzelsprachen sowie auch möglichen konvergenten Verbalbildungen, wobei der Schwerpunkt aufgrund des Überlieferungsbefundes auf den semitischen Sprachen und dem Ägyptischen liegt. Zum anderen werden die wichtigsten theoretischen Forschungsfragen und daraus entwickelten Hypothesen, die um die Suffixkonjugation kursieren, vorgestellt und einer kritischen Bewertung unterzogen: zum Beispiel die prähistorische Bildung der Formation aus einem Nominalsatz, die Eingliederung der Suffixkonjugation in die sogenannte Ergativitätshypothese und diverse Zwei-Stativ-Theorien, die auf diachroner Ebene von zwei statt einer Suffixkonjugation ausgehen
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