Paulos Mar Gregorios Imaginationen des Ostens im Zeitalter der Ökumene Band 81
معرفی کتاب «Paulos Mar Gregorios Imaginationen des Ostens im Zeitalter der Ökumene Band 81» نوشتهٔ Lukas Pieper، منتشرشده توسط نشر V&R unipress. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Auch ein anderes vonanglikanischen Missionarenherrührendes Element der christlichen Erziehung spielte eine besondere Rolle für die Entwicklungd es jungen Paul Verghese: die Sonntagsschule. Er besuchte diese zunächst in der Kirche seiner Heimat Tripunithura (Nadamel St. Mary'sChurch)sowie später im Nachbarort Karingachira (St. George'sC hurch). 52 Bald schon wurde er selbst Lehrer an der Sonntagsschuleu nd unterrichtete jüngere Kinder.D as Unterrichten sollte eine der Passionen Mar Gregorios' bleiben,d enen er -trotz Krankheit -bis ins hohe Alter nachging. 53 Die Situation unter den ChristenK eralas wari nd en Kindertagen Paul Vergheses angespannt. 54 Die einst einheitliche Kirche der Thomaschristen erlitt seit dem 17. Jahrhundert eine Vielzahl vonS paltungen. Nachdem im Anschluss an den ›Eid vom Kunen Kurisu‹ von1653 zwei Kirchen existierten -die katholische Syro-Malabarische Kirche mit ostsyrischemu nd die Malankara-Orthodoxe Kirche mit westsyrischem Ritus 55 -,sollte sich die Lage fortan nicht beruhigen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich innerhalb der orthodoxen Kirche eine Gruppe, die nach anglikanischem Vorbildr eformatorische Ideen innerhalbder Kirche zu verwirklichen suchte. 56 Angesichtsdessen versuchte das syrisch-orthodoxe Patriarchat verstärkt Einfluss auf die orthodoxen Thomaschristen zu gewinnen, mit dem Ergebnis, dass im Jahr 1875 zum ersten Mal ein syrisch-orthodoxer Patriarch -Ignatios Petros IV. (1798-1894) -Indien besuchte. Konnte dieser viele unter den Orthodoxen für sich gewinnen, kam es Liturgie auf Malayalam übersetzte und feierte. Dies geschah jedoch in einer deutlich ›re-formierten‹ Version, indem er alle Teile, die er für ›unbiblisch‹ hielt, veränderte oder strich. Paulos Mar Gregorios (1922–1996) war ein Protagonist der ökumenischen Bewegung und zugleich eine zentrale Figur des indischen Thomaschristentums im 20. Jahrhundert. Sein Leben und Werk stehen paradigmatisch für ein anbrechendes ökumenisches wie globales Zeitalter. In theologischen, philosophischen und politischen Diskursen, die er prägte, profilierte er sich stets als ›östlicher‹ Denker. Dies mag auf den ersten Blick im Widerspruch zu jener Ökumenizität wie Globalität stehen. Doch zeigt der Band anhand der Person und ihres Werkes, wie gerade der global geführte Dialog im Interesse der Einheit zum Movens der Imagination und somit Emanzipation des Eigenen werden kann. Paulos Mar Gregorios (1922–1996) was both a leading figure of the ecumenical movement and one of the most renowned representatives of the St Thomas Christians of India in the 20th century. His life and work can be seen as paradigmatic of an evolving ecumenical as well as global age. In the countless theological, philosophical, and political discourses that he influenced, he distinguished himself as an'Eastern'thinker. At first glance, this seems to contradict the ecumenical and global character of his life and work. The present study shows the person and his work as an example of how global dialogue about unity can lead to a process of imagination and thus emancipation of one's own identity. Paulos Mar Gregorios (1922–1996) war ein Protagonist der ökumenischen Bewegung und zugleich eine zentrale Figur des indischen Thomaschristentums im 20. Jahrhundert. Sein Leben und Werk stehen paradigmatisch für ein anbrechendes ökumenisches wie globales Zeitalter. In theologischen, philosophischen und politischen Diskursen, die er prägte, profilierte er sich stets als ›östlicher‹ Denker. Dies mag auf den ersten Blick im Widerspruch zu jener Ökumenizität wie Globalität stehen. Doch zeigt der Band anhand der Person und ihres Werkes, wie gerade der global geführte Dialog im Interesse der Einheit zum Movens der Imagination und somit Emanzipation des Eigenen werden kann.Paulos Mar Gregorios (1922–1996) was both a leading figure of the ecumenical movement and one of the most renowned representatives of the St Thomas Christians of India in the 20th century. His life and work can be seen as paradigmatic of an evolving ecumenical as well as global age. In the countless theological, philosophical, and political discourses that he influenced, he distinguished himself as an 'Eastern' thinker. At first glance, this seems to contradict the ecumenical and global character of his life and work. The present study shows the person and his work as an example of how global dialogue about unity can lead to a process of imagination and thus emancipation of one’s own identity "Paulos Mar Gregorios (1922-1996) war ein Protagonist der ökumenischen Bewegung und zugleich eine zentrale Figur des indischen Thomaschristentums im 20. Jahrhundert. Sein Leben und Werk stehen paradigmatisch für ein anbrechendes ökumenisches wie globales Zeitalter. In theologischen, philosophischen und politischen Diskursen, die er prägte, profilierte er sich stets als 'östlicher' Denker. Dies mag auf den ersten Blick im Widerspruch zu jener Ökumenizität wie Globalität stehen. Doch zeigt der Band anhand der Person und ihres Werkes, wie gerade der global geführte Dialog im Interesse der Einheit zum Movens der Imagination und somit Emanzipation des Eigenen werden kann." --Provided by publisher Ökumenischer Dialog stellt die Gesprächspartner nicht nur vor die Frage der Einheit, sondern auch der Differenz. Das zeigt der Autor in unvergleichlicher Weise in der Auseinandersetzung mit Paulos Mar Gregorios und seinem Werk Der indisch-orthodoxe Priester Paulos Mar Gregorios – ökumenischer Visionär oder anti-westlicher Provokateur?
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