Paul Celan in Russland: Rezeption – Übersetzung – Wirkung (Lyrikforschung. Neue Arbeiten zur Theorie und Geschichte der Lyrik, 2) (German Edition)
معرفی کتاب «Paul Celan in Russland: Rezeption – Übersetzung – Wirkung (Lyrikforschung. Neue Arbeiten zur Theorie und Geschichte der Lyrik, 2) (German Edition)» نوشتهٔ Alexandra Tretakov، منتشرشده توسط نشر J.B. Metzler در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Paul Celans Status in Russland hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark verändert: Von einem Autor, der noch in den 1990er-Jahren bloß in literarischen Kreisen bekannt war, ist er zu einer Figur des breiten künstlerischen Kanons geworden. Dabei ist die russische Übersetzungslandschaft in Bezug auf Celan von Pluralität geprägt. An diese Beobachtung knüpft die vorliegende Studie an: Sie befasst sich mit den unterschiedlichen Übersetzungsstrategien der russischsprachigen ‚Dichterinnen-Übersetzerinnen‘ Ol’ga Sedakova und Anna Glazova sowie Aleša Prokop’evs. Im Anschluss daran wird Celans poetische und poetologische Wirkung auf ihr eigenes dichterisches Werk untersucht sowie die Bedeutung der kabbalistischen Numerik in Celans Gedichten herausgearbeitet. Danksagung Inhaltsverzeichnis Einleitung Kapitel 1: Paul Celan in Russland. Rezeption und Übersetzung 1 Paul Celan und Russland 2 Russland und Paul Celan 2.1 Erste Begegnungen mit Celan in den 1960er-80er Jahren 2.2 Durchbruch in der russischen Celan-Übersetzung im Jahr 1988? 2.3 Celan und Russland in den 1990er, 2000er Jahren und heute Kapitel 2: Theoretische Überlegungen 1 Zum Begriff der Übersetzungspluralität am Beispiel des Gedichts „Corona“ 2 Übersetzung als mehrdimensionaler kommunikativer Akt: Die Rolle des Übersetzers 3 Paul Celan als Herausforderung 4 Der Name „Celan“ bedeutet „Zähl an!“: Numerische Chiffren in Celans Werk am Beispiel des Gedichts „Ihn ritt die Nacht“ (1968) Kapitel 3: Kontrastive Analysen: Übersetzungsstrategien von Aleša Prokop’ev, Ol’ga Sedakova und Anna Glazova 1 Die frühe Werkphase: „Todesfuge“ aus dem Band „Mohn und Gedächtnis“ (1952) 1.1 Zu Sinngehalt und Struktur des Originals 1.2 Zahlenstrukturen und Zahlensymbolik 1.3 Das Spektrum russischer Übersetzungen 1.3.1 Lev Ginzburg. Die erste russische Übersetzung der „Todesfuge“ 1.3.2 Aleksej Parin. Musikalische Aspekte 1.3.3 Ol’ga Sedakova. Religiöse Tendenzen 1.3.4 Anna Glazova. Zeitlosigkeit 1.4 Aleša Prokop’ev 1.4.1 Der Dichter und Übersetzer Aleša Prokop’ev 1.4.2 Klangliche Qualitäten der „Todesfuge“ in Prokop’evs Übersetzung 1.5 Fazit 2 Die mittlere Werkphase: „Psalm“ aus dem Band „Die Niemandsrose“ (1963) 2.1 Zur Interpretation des Originals 2.2 Das Spektrum russischer Übersetzungen 2.2.1 Der Modus doppelter Verneinung: Viktor Toporov, Vladimir Levanskij, Igor’ Bolyčev 2.2.2 Der Modus von Frage und Antwort: Mark Grinberg, Anna Glazova 2.3 Ol’ga Sedakova 2.3.1 Die Dichterin und Übersetzerin Ol’ga Sedakova 2.3.2 „Psalm“ – zwei Übersetzungsvarianten von Sedakova: Sonder- und Mischform der Negation 2.4 Fazit 3 Die späte Werkphase: „Tau“ aus dem Band „Fadensonnen“ (1968) 3.1 Zur Interpretation des Originals 3.2 Drei russische Übersetzungen 3.3 Anna Glazova 3.3.1 Die Dichterin und Übersetzerin Anna Glazova 3.3.2 Das Zeichen im Fokus: „Tau“ 3.4 Fazit Zusammenfassung Anhang A. Die Zahlen und Zahlworte „Eins“ bis „Zwölf“ in den Gedichtbänden „Der Sand aus den Urnen“ (1948) – „Zeitgehöft“ (1976) B. Russische Übersetzungen des Gedichts „Corona“ (1948) aus den Jahren 1975–2017 Literatur Paul Celans Status in Russland hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark verandert: Von einem Autor, der noch in den 1990er-Jahren bloss in literarischen Kreisen bekannt war, ist er zu einer Figur des breiten kunstlerischen Kanons geworden.
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