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Passio Christi, tribulatio discipuli : eine exegetische und narratologische Untersuchung zu den Leidensvorstellungen des lk Doppelwerks

معرفی کتاب «Passio Christi, tribulatio discipuli : eine exegetische und narratologische Untersuchung zu den Leidensvorstellungen des lk Doppelwerks» نوشتهٔ In Jung; Martin Ebner; Peter Lampe; Stefan Schreiber; Jürgen Zangenberg; Vandenhoeck & Ruprecht، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Freilich wende ich diesen Begriff außerhalb der kognitiv-narratologischen Analysen nicht an, nicht z. B. in klassisch-exegetischen Teilen. Der Begriff ‚der intendierte Rezipient` wird nur im Kapitel II-2 (Empathie-Konstellation) begegnen, wo ich das lk mentale Modell seiner Leserschaft mit dem Begriff bezeichne Die Arbeit analysiert durch exegetische und narratologische Untersuchungen die Charakteristika des lukanischen Doppelwerks. These ist, dass die Geschichte der Jünger bereits im Passionsbericht des Evangeliums antizipierend mitgedacht ist. Die lk Passionsgeschichte stellt die Jünger als Co-Subjekt des Leidens dar. Darüber hinaus weist diese Geschichte eine multiple story line auf. D.h., die Jüngergruppe treibt als Protagonist auch einen eigenständigen Subplot voran, während Jesus als Mentor ihnen hilft. Da dieselbe Erzählstruktur, in der die Jünger leiden und Jesus ihnen hilft, auch in Acta zu beobachten ist, erweist sich die lk Passionsgeschichte als Angelpunkt in der Erzählstruktur des Doppelwerks, während in der Auslegungsgeschichte bisher nur von "Parallele" die Rede war. Dadurch dass die Passio Christi und die Tribulatio Discipuli bei Lukas terminologisch voneinander unterschieden und in ein hierarchisches Verhältnis zueinander gebracht werden, lenkt Lukas die Leserempathie durch verschiedene Erzählfaktoren konsistent von Jesus auf die Jünger. Im Gegensatz zum übrigen NT und zur LXX unterscheidet Lukas beide Typen des Leidens vom Subjekt her, nämlich das Leiden Jesu als pi_th__ni (passio) und das der Jünger als th_____(tribulatio). Lukas benutzt th_____als terminus technicus, mit dem er ausschließlich die Leidenssituationen der Jünger beschreibt. Für die Analyse der Empathie-Konstellation im lk Doppelwerk werden aktuelle Forschungen zur narrativen Empathie aufgegriffen und ein Modell kreiert, mit dem man quantitative Analysen durchführen kann. Verglichen werden u. a. die Perikopen "Kreuzigung Jesu vs. Steinigung des Stephanus" und "letztes Gespräch Jesu vs. nAbschiedsrede des Paulus". Die Arbeit entwickelt zum Schluss ein Modell für eine Leidenshermeneutik. Das Modell nimmt sich als Leidensspirale aus "In Jung zeigt in seiner Arbeit, wie Lukas die Leidensgeschichte Jesu zu einer Leidensgeschichte der Jünger ausweitete. Mithilfe exegetischer und narratologischer Untersuchungen stellt die Arbeit die Chrakteristika des lukansichen Doppelwerks heraus - neu dabei ist die Rezeption neuster Forschungen aus der literaturwissenschaftlichen/narratologischen Empathieforschung. So kann der Autor die Leidensgeschichte der Jünger im Passionsbericht des Evangeliums als 'Subplot' identifizieren, der den Jüngerleiden der Apostelgeschichte proleptisch vorweggenommen ist. Durch eine bestimmte Empathie-Konstellation und unterschiedliche semantische Zugänge zum Leiden rezipieren Leserinnen und Leser Jesus als eine 'fernere' Figur, die Jünger hingegen als 'nähere', was ihnen ihre Leidensgeschichte besonders nahebringt." -- Publisher, page four of cover
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