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Paratexte in Literatur, Film, Fernsehen (Literaturforschung) (German Edition)

معرفی کتاب «Paratexte in Literatur, Film, Fernsehen (Literaturforschung) (German Edition)» نوشتهٔ Klaus Kreimeier (editor); Georg Stanitzek (editor); Natalie Binczek (editor)، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag GmbH در سال 2014. این کتاب در 25 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Mit dem Paratext-Begriff hat Gérard Genette ein Instrument von erheblicher literatur-, kultur- und medientheoretischer Reichweite zur Verfügung gestellt. Daß sie noch unterschätzt wird, dafür dürfte die philologische Bescheidenheit mitverantwortlich sein, mit der die Kategorie eingeführt wurde. Nur zu gern hat man Genettes Rede vom Paratext als bloßem "Beiwerk des Buches" - im Unterschied zum "eigentlichen" Text - wörtlich genommen. Nimmt man das Konzept aber ernst, bleibt buchstäblich keines der Elemente eines Werks oder Buchs von paratextuellen Qualitäten unberührt. Und insofern paratextuellen Phänomenen ein für jede Lektüre, allgemein jede Rezeption weichenstellender Status zukommt, geht ihre Beobachtung keineswegs auf Randständiges, sondern tatsächlich aufs Ganze: Paratexte organisieren die Kommunikation von Texten überhaupt. Die unter dieser These im vorgelegten Buch eröffnete Diskussion antwortet nicht zuletzt auf einen gegenwartsdiagnostischen Befund: In vielen medialen Kontexten ist eine rasante Ausdifferenzierung paratextueller Strategien zu beobachten. Ein besonderer Akzent des Bandes liegt im intermedialen Vergleich von Literatur, Film und Fernsehen sowie in einer entsprechenden Verschränkung interdisziplinärer Perspektiven. Wenn dabei konkurrierende Theorieansätze zu Wort kommen, wie sie in der aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatte vertreten sind, so ist es kein Zufall, daß immer wieder Grundkonzeptionen der beteiligten Disziplinen thematisiert werden: vom Autor-, Werk- und Text- bis hin zum Kommunikations- und Medienbegriff. Ebenso wenig zufällig, sondern ein Zeugnis für das Potential des von Genette vorgeschlagenen Begriffs ist es jedoch, daß alle Beiträge die fällige theoretische Diskussion mit insistenten, teilweise mikrologisch präzisen materialen Analysen engzuführen verstehen.

Mit dem Paratext-Begriff hat Gérard Genette ein Instrument von erheblicher literatur-, kultur- und medientheoretischer Reichweite zur Verfügung gestellt. Daß sie noch unterschätzt wird, dafür dürfte die philologische Bescheidenheit mitverantwortlich sein, mit der die Kategorie eingeführt wurde. Nur zu gern hat man Genettes Rede vom Paratext als bloßem "Beiwerk des Buches" - im Unterschied zum "eigentlichen" Text - wörtlich genommen. Nimmt man das Konzept aber ernst, bleibt buchstäblich keines der Elemente eines Werks oder Buchs von paratextuellen Qualitäten unberührt. Und insofern paratextuellen Phänomenen ein für jede Lektüre, allgemein jede Rezeption weichenstellender Status zukommt, geht ihre Beobachtung keineswegs auf Randständiges, sondern tatsächlich aufs Ganze: Paratexte organisieren die Kommunikation von Texten überhaupt.

Die unter dieser These im vorgelegten Buch eröffnete Diskussion antwortet nicht zuletzt auf einen gegenwartsdiagnostischen Befund: In vielen medialen Kontexten ist eine rasante Ausdifferenzierung paratextueller Strategien zu beobachten. Ein besonderer Akzent des Bandes liegt im intermedialen Vergleich von Literatur, Film und Fernsehen sowie in einer entsprechenden Verschränkung interdisziplinärer Perspektiven. Wenn dabei konkurrierende Theorieansätze zu Wort kommen, wie sie in der aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatte vertreten sind, so ist es kein Zufall, daß immer wieder Grundkonzeptionen der beteiligten Disziplinen thematisiert werden: vom Autor-, Werk- und Text- bis hin zum Kommunikations- und Medienbegriff. Ebenso wenig zufällig, sondern ein Zeugnis für das Potential des von Genette vorgeschlagenen Begriffs ist es jedoch, daß alle Beiträge die fällige theoretische Diskussion mit insistenten, teilweise mikrologisch präzisen materialen Analysen engzuführen verstehen.

Mit dem Paratext-Begriff hat G�erard Genette ein Instrument von erheblicher literatur-, kultur- und medientheoretischer Reichweite zur Verf�ugung gestellt. Da� sie noch untersch�atzt wird, daf�ur d�urfte die philologische Bescheidenheit mitverantwortlich sein, mit der die Kategorie eingef�uhrt wurde. Nur zu gern hat man Genettes Rede vom Paratext als blo�em "Beiwerk des Buches" - im Unterschied zum "eigentlichen" Text - w�ortlich genommen. Nimmt man das Konzept aber ernst, bleibt buchst�ablich keines der Elemente eines Werks oder Buchs von paratextuellen Qualit�aten unber�uhrt. Und insofern paratextuellen Ph�anomenen ein f�ur jede Lekt�ure, allgemein jede Rezeption weichenstellender Status zukommt, geht ihre Beobachtung keineswegs auf Randst�andiges, sondern tats�achlich aufs Ganze: Paratexte organisieren die Kommunikation von Texten �uberhaupt. Die unter dieser These im vorgelegten Buch er�offnete Diskussion antwortet nicht zuletzt auf einen gegenwartsdiagnostischen Befund: In vielen medialen Kontexten ist eine rasante Ausdifferenzierung paratextueller Strategien zu beobachten. Ein besonderer Akzent des Bandes liegt im intermedialen Vergleich von Literatur, Film und Fernsehen sowie in einer entsprechenden Verschr�ankung interdisziplin�arer Perspektiven. Wenn dabei konkurrierende Theorieans�atze zu Wort kommen, wie sie in der aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatte vertreten sind, so ist es kein Zufall, da� immer wieder Grundkonzeptionen der beteiligten Disziplinen thematisiert werden: vom Autor-, Werk- und Text- bis hin zum Kommunikations- und Medienbegriff. Ebenso wenig zuf�allig, sondern ein Zeugnis f�ur das Potential des von Genette vorgeschlagenen Begriffs ist es jedoch, da� alle Beitr�age die f�allige theoretische Diskussion mit insistenten, teilweise mikrologisch pr�azisen materialen Analysen engzuf�uhren verstehen Vorwort I. PARATEXTE Texte, Paratexte, in Medien: Einleitung »Call me Ishmael.« Hilfe, ich bin ein Text! II. PARATEXTE: LITERATUR Allographie. Autorschaft und Paratext - im Fall der Portugiesischen Briefe Goethes Natur oder: Was ist ein Autor? Epistolare Paratexte: Über die ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts in einer Reihe von Briefen »The bushmen’s letters are in their bodies.« Paratexte zwischen //Kabbo und Wilhelm Bleek »Achtung vor dem Paratext!« Gerard Genettes Konzeption und H. C. Artmanns Dialektdichtung »Nach der Werbung geht der Roman weiter.« Paratextualität in Frédéric Beigbeders Neununddreißig neunzig III. PARATEXTE: AUDIOVISION The End Film, programmatisch Wasserzeichen Programmverbindungen als Paratexte des Fernsehens Eine »vielgestaltige Menge von Praktiken und Diskursen«. Zur Interdiskursivität und Televisualität von Paratexten des Fernsehens Trailer Online. Der Hypertext als Paratext oder: Das Internet als Vorhof des Films Autorenverzeichnis Herausgegeben Von Klaus Kreimeier Und Georg Stanitzek ; Unter Mitarbeit Von Natalie Binczek. Includes Bibliographical References.
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