Paradoxien der Entscheidung : Wahl/Selektion in Kunst, Literatur und Medien
معرفی کتاب «Paradoxien der Entscheidung : Wahl/Selektion in Kunst, Literatur und Medien» نوشتهٔ Friedrich Balke (editor); Gregor Schwering (editor); Urs Stäheli (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2003. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website - wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit der Entscheidung« bezeichnet - uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletzt der Beitrag von Niklas Luhmann verdeutlicht, ist hier ein Paradox am Werk: Die »Freiheit der Wahl« braucht eine Einschränkung - und erhält damit Selektionscharakter. Sie beinhaltet ein (Aus-)Gewähltes und ein Aussortiertes; eine Kehrseite des Prozesses, der für sich eine Freiheit beansprucht. Da diese Differenz nicht auf die Objektseite (das Gewählte) reduzierbar ist, sondern den Zugriff selbst (mit-)bestimmt, ist der synonyme Gebrauch von »Freiheit« und »Wahl« zu problematisieren. Dies versucht der Band in struktureller Standortbestimmung sowie spezifisch für die Felder Kunst, Literatur und Medien zu leisten. Wahl/Selektion,Medien,Medienästhetik,Kulturtheorie,Kunst,Literaturwissenschaft,Medienwissenschaft,Media,Media Aesthetics,Cultural Theory,Arts,Literary Studies,Media Studies Die "Freiheit der Wahl" stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website - wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine "Freiheit der Entscheidung" bezeichnet - uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletzt der Beitrag von Niklas Luhmann verdeutlicht, ist hier ein Paradox am Werk: Die "Freiheit der Wahl" braucht eine Einschränkung - und erhält damit Selektionscharakter. Sie beinhaltet ein (Aus- )Gewähltes und ein Aussortiertes; eine Kehrseite des Prozesses, der für sich eine Freiheit beansprucht. Da diese Differenz nicht auf die Objektseite (das Gewählte) reduzierbar ist, sondern den Zugriff selbst (mit- )bestimmt, ist der synonyme Gebrauch von "Freiheit" und "Wahl" zu problematisieren. Dies versucht der Band in struktureller Standortbestimmung sowie spezifisch für die Felder Kunst, Literatur und Medien zu leisten.-- Provided by publisher Editorial Inhalt Vorbemerkung Die Paradoxie des Entscheidens Die Ordnung der Sandkörner. Zu Christian Wolff und Barthold Heinrich Brockes Fiktive Wahllosigkeit. Die Kunst der Orientierung in J.L. Borges’ »Garten der Pfade, die sich verzweigen« 8448 verschiedene Jeans. Zu Wahl und Selektion im Internet »Ich sehe was, was du nicht siehst ...« Zur Paradoxie der Medienwertung Unsichtbare Rahmen. Zur Interaktion von Kino und Fernsehen Selektives Sehen im Kamerafokus. Peter Campus’ »Double Vision« Es ist Ihre Entscheidung! Die Hypostasierung der Wahl in Ratgeberbüchern Die Autorinnen und Autoren Friedrich Balke, Gregor Schwering, Urs Stäheli (hg.). Includes Bibliographical References.
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