معرفی کتاب «Paradoxien der Biopolitik : Politische Philosophie und Gesellschaftstheorie in Italien» نوشتهٔ Ruggiero Gorgoglione، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welche Rolle spielt die Persistenz des Todes im Inneren einer Politik des Lebens? In einer kritischen Rekonstruktion und Ergänzung der Begriffe und Thesen von Giorgio Agamben, Roberto Esposito sowie Michael Hardt und Antonio Negri entlarvt der italienische Soziologe Ruggiero Gorgoglione die zentralen Paradoxien der Biopolitik. Am Beispiel des biopolitischen Dispositivs veranschaulicht der Band, wie Philosophie und Gesellschaftstheorie in Italien einen grundlegenden Beitrag zur Lösung dringender Probleme des Politischen leisten können. Biopolitik,Thanatopolitik,Analogie,Immunisierung,Dispositiv,Bioökonomie,Giorgio Agamben,Roberto Esposito,Michael Hardt,Antonio Negri,Gesellschaft,Politik,Soziologische Theorie,Politische Philosophie,Philosophie,Soziologie,Biopolitics,Thanatopolitics,Analogy,Immunity,Dispositif,Bioeconomy,Society,Politics,Sociological Theory,Political Philosophy,Philosophy,Sociology Inhalt Einleitung I. Foucaults Begriff der Biopolitik II. Politik des Lebens oder Politik des Todes? III. Struktur der Arbeit Danksagung 1. Italian Thought: Grundlage eines Denkstils 1.1 Der italienische Unterschied 1.2 Die Moderne »made in Italy« 1.3 Das analogische Denken 1.4 Italian Thought als analogisches Denken 1.5 Der Begriff der Biopolitik in der italienischen Philosophie und Gesellschaftstheorie 2. Giorgio Agamben – Das Homo Sacer-Projekt 2.1 Biographie und Methodologie 2.1.1 Biographie und das Homo Sacer-Projekt 2.1.2 Agambens Methodologie: Zwischen Philologie und Analogie 2.2 Genealogie des Lebensbegriffs 2.2.1 Bíos, zoé und das nackte Leben 2.2.2 Die anthropologische Maschine 2.2.3 Die Aufgabe der Dispositive in Agambens biopolitischer Perspektive 2.3 Das Dispositiv des Ausnahmezustands 2.3.1 Recht und Gewalt bei Benjamin 2.3.2 Die Souveränitätslehre von Carl Schmitt 2.3.3 Biopolitische Souveränität 2.3.4 Der Ausnahmezustand als Regierungstechnik 2.3.5 Sicherheit und Ausnahmezustand 2.4 Homo sacer und das heilige Leben 2.4.1 Die Bedeutung der sacratio 2.4.2 Sacertá und Souveränität 2.4.3 Der Muselmann 2.4.4 Homo sacer als politik- und gesellschaftstheoretischer Begriff 2.5 Das Lager als Nomos der Moderne 2.5.1 Das heilige Leben und die Menschenrechte 2.5.2 Das nackte Leben zwischen Demokratie und Diktatur 2.5.3 Das Lager als Paradigma des modernen politischen Diskurses 2.6 Die kommende Politik als Neutralisierung der biopolitischen Dispositiven 2.6.1 Profanierungen und die Theorie des Gebrauchs 2.6.2 Der Gebrauch der Körper und die modale Ontologie 2.6.3 Probleme der Agamben'schen Konzeption der Biopolitik 3. Hardt und Negri: Biopolitik als Revolution 3.1 Forschungsmethode, Biographie und Empire 3.1.1 Forschungsmethode 3.1.2 Kommentar zu biographischen Ereignissen 3.1.3 Empire, Multitude, Common Wealth – eine postmoderne Erzählung 3.2 Die biopolitische Produktion 3.2.1 Immaterielle und affektive Arbeit 3.2.2 Das Biopolitische 3.2.3 Die Multitude 3.3 Die Biomacht 3.3.1 Von der Disziplinar- zur Kontrollgesellschaft 3.3.2 Permanenter globaler Krieg und Regime der Biomacht 3.4 Probleme und Perspektiven der Konzeption der Biopolitik bei Hardt und Negri 3.4.1 Große Erzählung und Analytik 3.4.2 Das Politische und das Biopolitische 3.4.3 Lebensbegriff und Biopolitik bei Hardt und Negri 4. Roberto Esposito: Politik des Lebens und Politik des Todes 4.1 Vom Dekonstruktivismus zur Genealogie – vom impolitico zur Biopolitik 4.1.1 Die Konzeption des Politischen bei Esposito 4.1.2 Die Dialektik des munus 4.2 Bíos: Das Rätsel des Begriffs der Biopolitik 4.2.1 Biopolitik vor Foucault 4.2.2 Espositos Lesart der Foucault'schen Analyse der Biopolitik 4.2.3 Espositos Kritik an Agamben und Hardt und Negri 4.2.4 Das Paradigma der Immunisierung 4.3 Immunisierung und Biopolitik 4.3.1 Vormoderne und moderne Immunisierung 4.3.2 Erste Moderne oder vermittelte Biopolitik 4.3.3 Negative Moderne als Biopolitik? 4.4 Biopolitik und Interaktion von Biologischem und Politischem 4.4.1 Körper, Politik, Biologie 4.4.2 Darstellung des politischen Körpers und Veränderung der biologischen Vorstellung des Körpers 4.4.3 Konzeption des Lebens in der modernen Biologie und Biologisierung des Politischen 4.4.4 Biopolitik, Nationalsozialismus und Thanatopolitik 4.5 Affirmative Biopolitik 4.5.1 Vom negativen Schutz des Lebens zur affirmativen Politik des Lebens 4.5.2 Fleisch, Geburt und Norm des Lebens 4.5.3 Logik des Lebendigen und Posthumanismus 4.5.4 Das Tier-Werden und die Philosophie der impersonale 4.6 Probleme und Perspektiven 5. Biopolitik oder Biopolitiken? 5.1 Von der Logik der Dialektik zur Logik der Strategie 5.1.1 Kriterien für die Biopolitiken 5.2 Biopolitik und Ökonomie 5.2.1 Diskurse über Bioökonomie 5.2.2 Genealogie des Ökonomischen 5.2.3 Bioökonomie als Wahrheitsregime 5.2.4 Bioökonomie als gesellschaftstheoretischer Begriff 5.3 Action30: Biofaschismus und Supernormalität 5.4 3 Ecologie: Sicherheit und Regierung des Risikos 5.4.1 Ökologische Krise und Regierung des Risikos 5.4.2 Ökologie, Gesellschaft und Ökosystem 5.4.3 Oikologia und Widerstandspraktiken 5.5 Perspektiven 6. Fazit 6.1 Die konstitutive Verbindung von Politik des Lebens und Politik des Todes 6.2 Analogisches Denken, Kritik und Biopolitik 6.3 Praxis und Emanzipation von der Biomacht Literatur
Welche Rolle spielt die Persistenz des Todes im Inneren einer Politik des Lebens? In einer kritischen Rekonstruktion und Ergänzung der Begriffe und Thesen von Giorgio Agamben, Roberto Esposito sowie Michael Hardt und Antonio Negri entlarvt der italienische Soziologe Ruggiero Gorgoglione die zentralen Paradoxien der Biopolitik.Am Beispiel des biopolitischen Dispositivs veranschaulicht der Band, wie Philosophie und Gesellschaftstheorie in Italien einen grundlegenden Beitrag zur Lösung dringender Probleme des Politischen leisten können.
What is the role played by the persistence of death within a politics of life? In a critical reconstruction and expansion of the concepts and theses of Giorgio Agamben, Elena Esposito, and also of Michael Hardt and Antonio Negri, the Italian sociologist Ruggiero Gorgoglione uncovers the central paradoxes of biopolitics. Using the example of the biopolitical apparatus, this volume illustrates how philosophy and social theory in Italy can make a fundamental contribution to the solution of urgent political problems.