Panzer Für Hitler - Traktoren Für Stalin/ Panzers for Hitler Tractors for Stalin: Großunternehmen in Böhmen Und Mähren 1938-1950/ Major Enterprises in Bohemia and Moravia, 19381950 (German Edition)
معرفی کتاب «Panzer Für Hitler - Traktoren Für Stalin/ Panzers for Hitler Tractors for Stalin: Großunternehmen in Böhmen Und Mähren 1938-1950/ Major Enterprises in Bohemia and Moravia, 19381950 (German Edition)» نوشتهٔ Balcar, Jaromír، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Oldenbourg در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
J. Balcar presents the history of companies operating in the Bohemian states during the Nazi occupation period and the transition to state socialism. Focusing on three major companies, he investigates Czech and German senior managers and the relations between management and staff, as well as the firms’ investment and personnel policies, price and wage policies, and social benefit policies. * Unternehmen in gelenkten Wirtschaften 1. Einleitung 1.1 Theoretischer Rahmen und Fragestellung 1.1.1 Corporate Governance 1.1.2 Der Betrieb als soziales Handlungsfeld 1.2 Forschungsstand 1.3 Auswahl der Unternehmen und Quellenlage 2. Die ausgewählten Unternehmen zu Beginn der Besatzungszeit 2.1 Die CKD: Unsicherheit zwischen Weltwirtschaftskrise und Staatskrise 2.2 Der Verein für chemische und metallurgische Produktion und die schlimmen Folgen von München 2.3 Ein Unternehmen in der Krise: Die Prager Eisen-Industrie- Gesellschaft 3. Akteure – Pläne – Perzeptionen 3.1 NS-Wirtschaftspolitik im Protektorat zwischen „Germanisierung“ und Indienstnahme für die Rüstungsproduktion 3.2 Die Durchdringung der Protektoratswirtschaft mit reichsdeutschem Kapital 3.3 Das Personalrevirement in den Chefetagen der Industrie 3.3.1 Die „Entjudung“ der Protektoratsindustrie 3.3.2 Der Machtkampf um Prager Eisen 3.3.3 Bernhard Adolf:Wirtschaftlenker und „Betriebsführer“ 3.4 Staat und Industrie im Protektorat Böhmen und Mähren 3.4.1 Die „deutsche“ Protektoratsindustrie 3.4.2 Zwangslagen und Kooperationsdruck: Böhmen und Mähren im „großdeutschenWirtschaftsraum“ 3.5 Deutsche und Tschechen in den Chefetagen der Protektoratsindustrie 4. Unternehmerische Handlungsfelder und Handlungsspielräume in der NS-Kriegswirtschaft 4.1 Investitionen und Unternehmensstrategien 4.1.1 Erfolgreiche Neuausrichtung: Der Spolek und der Bau des Werkes in Neratovice 4.1.2 Gescheiterte Sanierung: Das Investitionsprogramm von Prager Eisen 4.1.3 Investitionspolitik unter den Bedingungen der NS-Besatzungsherrschaft 4.2 Produktionsprofil und Absatzbeziehungen der Protektoratsunternehmen 4.2.1 Die CKD auf demWeg zurWaffenschmiede derWehrmacht 4.2.2 Keine Alternative mehr zur Rüstungsproduktion 4.2.3 Rüstungsproduktion für den totalen Krieg: Das Jagdpanzerprogramm 4.2.4 Kriegswirtschaft als Chance: Der Einstieg des Spolek in die pharmazeutische Produktion 4.3 Personalpolitik: Die Unternehmen und ihre Arbeitskräfte 4.3.1 Die Auswirkungen der NS-Arbeitskräftelenkung auf die Protektoratsindustrie 4.3.2 Die Reaktionen der Protektoratsindustrie auf die Lenkungsmaßnahmen im Bereich des Arbeitsmarkts 4.3.3 Die Verlängerung der Arbeitszeit als Instrument zur Bekämpfung des Arbeitskräftemangels 4.3.4 Arbeitskräftelenkung und „Volkstumspolitik“: Ein Vergleich zwischen dem Protektorat und dem Reichsgau Sudetenland 4.4 Die Auswirkungen der staatlich gelenkten Preis- und Lohnpolitik im Protektorat 4.4.1 Die PEIG unter dem Druck der staatlichen Preis- und Lohnpolitik 4.4.2 Die Auswirkungen der staatlichen Preis- und Lohnpolitik auf die BMM und den Spolek 4.4.3 Die Misere der PEIG 4.5 Sozialpolitik und Protektoratsindustrie 4.5.1 Die staatliche Sozialpolitik als Kostenfaktor für die Protektoratsindustrie 4.5.2 Betriebliche Sozialpolitik 4.5.3 „Dem tschechischen Arbeiter [...] das Fressen geben“: Betriebskantinen undWerksküchen 4.5.4 Motive und Realitäten der Sozialpolitik im Protektorat 5. Das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit unter der NS-Besatzungsherrschaft 5.1 Die Arbeitnehmervertretungen im Protektorat 5.1.1 Die kastrierten Gewerkschaften 5.1.2 Arbeitnehmervertretungen vor Ort: Die Betriebsausschüsse 5.2 Die Allgegenwart des Mangels: Arbeiteralltag im Krieg 5.2.1 Löhne, Preise und Kaufkraft 5.2.2 Engpässe in der Versorgung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern 5.2.3 Die Härten des Arbeitsalltags 5.2.4 Zum Verhältnis von Unternehmensleitung und Belegschaft in der Besatzungszeit 5.3 Arbeitskämpfe in der Protektoratsindustrie: Zu den Protestformen der Beschäftigten 5.3.1 AktiveWiderstandshandlungen 5.3.2 Streikwellen und Arbeitsniederlegungen in der Protektoratsindustrie 5.3.3 Nahaufnahme: Der Streik in der Graugießerei Vysocany vom August 1943 6. Die böhmisch-mährische Industrie in der Volksdemokratie 6.1 Der personelle und institutionelle Umbruch 6.1.1 Die personelle „Säuberung“ der tschechoslowakischen Wirtschaft 6.1.2 Von der „Nationalverwaltung“ zur „Nationalisierung“ der Industrie 6.2 Die ausgewählten Unternehmen nach der Befreiung 6.2.1 Der mühsame Neustart der CKD 6.2.2 Das Ende eines Traditionsunternehmens: Die Prager Eisen-Industrie-Gesellscha? 6.2.3 Erfolgreiche Konversion: Der Verein für chemische und metallurgische Produktion 6.3 Auf demWeg in die Planwirtschaft 6.3.1 Von der Nationalisierung der Industrie zum Zweijahresplan 6.3.2 Vom Zweijahresplan zum Fünfjahresplan 6.3.3 Die Manager und die Planwirtschaft 7. Zusammenfassung 7.1 Von der NS-Kriegswirtschaft zur staatssozialistischen Planwirtschaft 7.2 Das Verhältnis von Kapital und Arbeit in der NS-Kriegswirtschaft 7.3 Akteure und Institutionen: Zur Corporate Governance der böhmisch-mährischen Industrie 7.4 Handlungsfelder und Handlungsspielräume der böhmischmährischen Industrie 7.5 Forschungsperspektiven und Forschungsdebatten Dank Anhang Abkürzungsverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Archivalien Gedruckte Quellen und zeitgenössische Literatur Periodika Literaturverzeichnis Personenregister jaromír Balcar legt die erste Unternehmensgeschichte zu den böhmischen Ländern vor, die sowohl die NS-Besatzungsherrschaft als auch die Phase des Übergangs zum Staatssozialismus behandelt. Anhand von drei Konzernen aus unterschiedlichen Branchen untersucht der Bremer Historiker nicht nur die – tschechischen und deutschen – Akteure in den Chefetagen und das Verhältnis zwischen Management und Belegschaft, sondern auch zentrale betriebswirtschaftliche Handlungsfelder wie die Investitions- und Personalpolitik, die Preis- und Lohnpolitik oder die betriebliche Sozialpolitik. So werden die beachtlichen Handlungsspielräume deutlich, die der Industrie trotz aller staatlichen Eingriffe noch verblieben, ehe die Unternehmen zu reinen Erfüllungsgehilfen der Planwirtschaft degradiert wurden. Damit liefert seine Studie einen wichtigen Beitrag zur europäischen Geschichte im "Zeitalter der Extreme", das zugleich eine Epoche radikaler ökonomischer Transformationen war. Jarom�ir Balcar legt die erste Unternehmensgeschichte zu den b�ohmischen L�andern vor, die sowohl die NS-Besatzungsherrschaft als auch die Phase des �Ubergangs zum Staatssozialismus behandelt. Anhand von drei Konzernen aus unterschiedlichen Branchen untersucht der Bremer Historiker nicht nur die - tschechischen und deutschen - Akteure in den Chefetagen und das Verh�altnis zwischen Management und Belegschaft, sondern auch zentrale betriebswirtschaftliche Handlungsfelder wie die Investitions- und Personalpolitik, die Preis- und Lohnpolitik oder die betriebliche Sozialpolitik. So werden die beachtlichen Handlungsspielr�aume deutlich, die der Industrie trotz aller staatlichen Eingriffe noch verblieben, ehe die Unternehmen zu reinen Erf�ullungsgehilfen der Planwirtschaft degradiert wurden. Damit liefert seine Studie einen wichtigen Beitrag zur europ�aischen Geschichte im "Zeitalter der Extreme", das zugleich eine Epoche radikaler �okonomischer Transformationen war
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