Paestum: Die Nomoi der drei altgriechischen Tempel zu Paestum
معرفی کتاب «Paestum: Die Nomoi der drei altgriechischen Tempel zu Paestum» نوشتهٔ Hans Kayser، منتشرشده توسط نشر Lambert Schneider Verlag در سال 1958. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The work 'Paestum' was originally conceived as the 21st chapter of the book Orphikon. It was published in 1958 in Heidelberg and represents the last text published during the author’s lifetime. Kayser sees the Doric temple as the incarnation of the esoteric Pythagorean doctrine, representing the transformation into stone of the sounds which appeared in the hymns sung to the Maker. The νóμοι – i.e. the principles, the modules, the rules which determine the temple dimensions – should not be understood as melodies in the modern sense of the word, but as short sequences of notes. Architecture is taut music or – as Goethe says – silent music. By means of a musical instrument, it is possible to perceive the sequences of the three temples – the Basilica, Cerere’s Temple and Poseidon’s Temple. With the right training the eye could then hear their melody. The introduction to this work provides the reader with the basics of harmonics, which are indispensable for understanding the mechanism underlying the present harmonic analysis. Original liner notes: »HANS KAYSER der Neubegründer der Harmonik, versucht in diesem Werk, die alten harmonikalen Bauprinzipien an den drei dorischen Tempeln von Paestum nachzuweisen. Der Architekturschriftsteller Vitruv, Zeitgenosse des Kaisers Augustus, schrieb um die Zeitwende, daß der Architekt „musikverständig“ sein müsse, und die Historiker sind sich darüber einig, da im Altertum bis zur Renaissance nach konkreten harmonikalen Normen, also nach Tonzahlgesetzmäßigkeiten gebaut — wurde. Über das „Wie“ dieser harmonikalen Bauweise herrscht jedoch bis heute Unklarheit. Hans Kayser führt nun in diesem Werk zum erstenmal den Nachweis, wie die damaligen Architekten in der Praxis harmonikal arbeiteten. Die Grundlage ihres Messens, Sehens und Hörens war das Monochord, der Ein-Saiter, welchen Pythagoras noch in seiner Sterbestunde eindringlichst empfahl. Da nun Pythagoras im 5. Jahrh. v. Chr. in Süditalien lebte und starb, dort eine große Anzahl von Schülern ausbildete, welche an leitender Stelle in den Aristokratien der großgriechischen Städte saßen, und da die Entstehung der Paestumer Tempel noch bis in die Zeiten Pythagoras und seiner Schüler hinaufreicht, ist anzunehmen, daß die Tonzahlproportionen — wahrscheinlich die interne Geheimlehre der pythagoreischen Schule — auch für die Planideen der damaligen Architekten mitbestimmend waren. Der Autor dieses Buches führt den Leser zunächst historisch bis zu dem Punkt, wo die sachlich-harmonikalen Analysen beginnen können und er dadurch instand gesetzt wird, durch eigene Forschung ein bisher fast völlig unbekanntes Gebiet neu und schöpferisch zu bearbeiten. Davon abgesehen, dürfte der Bilderteil dieses Buches und die einleitenden Textkapitel jeden Freund der Paestumer Heiligtümer anregen, sich an diese Wunderwerke wieder zu erinnern und in ihre starke geistige Ausstrahlung von neuem zu versenken.« 1. ANKUNFT, SEITE 9 2. MUSIK UND ARCHITEKTUR, SEITE 11 5. PAESTUM, SEITE 29 4. PYTHAGORAS, SEITE 25 5. VORBEMERKUNGEN ZUR HARMONIKALEN ANALYSE, SEITE 29 6. DIE NOMOI DER BASILICA, SEITE 37 7. DIE NOMOI DES CERES-TEMPELS, SEITE 49 8. DIE NOMOI DES POSEIDON-TEMPELS, SEITE 59 9. VOM SINN DIESER ARBEIT, SEITE 81 10. NACHWORT, SEITE 85 DIE WERKE DES VERFASSERS Inhaltsverzeichnis BILDTEIL 1 Betender Knabe Stadtmauer — Tempelfeld 2 Porta Sirena 3 Tempelfeld nach Südosten 4 Das neuausgegrabene unterirdische Heiligtum zwischen Ceres- und Poseidontempel 5 Die unter der westlichen Stadtmauer hervortretende Travertinplatte 6 Südöstlicher Stadtmauerturm 7 Stadtmauerturm der Nordwestecke 8 Turm der nördlichen Stadtmauer Basilica 9 Von Nordosten 10 Von Südwesten 11 Ostfront 12 Westfront 13 Säulenflucht der nördlichen Breitseite 14 Inneres mit Hauptfront und Cellafront 15 Blick in den zweigeteilten Cellaraum 16 Inneres nach Osten 17 Einzelsäulen der Nordostecke 18 Säule und Ante der Cella 19 Einzelsäulen Ceres Tempel 20 Westfront 21 Von Nordwesten 22 Von Südwesten 25 Südseite 24 Inneres nach Osten 25 Inneres nach Westen 26 Nordwestecke 27 Ostgiebel 28 Säulen der Nordostecke 29 Säulen und Giebel nach Westen Poseidon Tempel 30 Vom nördlichen Tempelfeld aus gesehen 31 Von Nordwesten 32 Von Südwesten 35 Von Südosten 34 Westfront 35 Ostfront 36 Sicht aus der Cella nach Osten 37 Nordhalle nach Osten 38 Durchblick nach Osten 39 Durchblick nach Osten 40 Links südliches Seitenschiff und rechts Cella — nach Osten 41 Blick von innen auf den Ostgiebel 42 Blick durch zwei Cellasäulen in den Ostgiebel 43 Aufblick von der Cella zum Westgiebel 44 Teil des Westgiebels 45 Inneres nach Südwesten 46 Südliches Seitenschiff 47 Nordostecke 48 Cellasäulen erster und zweiter Ordnung 49 Blick ins Innere der Cella. (Cellasäulen erster und zweiter Ordnung) 50 Die zwei Säulenordnungen der Cella
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