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Organisation von Netzwerken : Strukturationstheoretische Analysen der Vermittlungspraxis in Versicherungsnetzwerken

معرفی کتاب «Organisation von Netzwerken : Strukturationstheoretische Analysen der Vermittlungspraxis in Versicherungsnetzwerken» نوشتهٔ Jörg Sydow, Arnold Windeler, Michael Krebs, Achim Loose, Bennet van Well (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1995. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dr. Jörg Sydow ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal, Arnold Windeler, Michael Krebs, Achim Loose und Bennet van Well sind wissenschaftliche Mitarbeiter an derselben Universität. Risiken - und das Geschäft mit dem Risiko Trotz der sozialwissenschaftlichen Abstinenz in Sachen 'Versicherung' und 'Versicherbarkeit' ist zumindest die aktuelle soziologische Diskussion durch Schlagworte und Buchtitel wie "Risikogesellschaft" (Beck 1986), "Normale Kata strophen" (Perrow 1989), "Soziologie des Risikos" (Luhmann 1991), "Risiko und Gesellschaft" (Bechmann 1993) und "The Consequences of Modernity" (Giddens 1990) gekennzeichnet. Diese so und ähnlich betitelten Beiträge beschäftigen sich vor allem mit der neuen gesamtgesellschaftlichen, über die Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche einzelner Individuen und Organisationen weit hinaus gehende Qualität und Reichweite moderner Risikolagen. Individuelle (Lebens- ) Risiken und auch Risiken, die sich beispielsweise aus marktlichen und rechtlichen Veränderungen und dem technisch-organisatorischen Wandel ('lean production', 'just in time'-Konzepte) für Unternehmungen ergeben, treten dahinter zurück, sind gleichwohl von (ebenfalls) wachsender Bedeutung. Das abstrakte und immaterielle Produkt 'Risiko-' bzw. 'Versicherungsschutz' gewinnt vor diesem Hintergrund aber zunehmend an gesellschaftlicher Relevanz. Das damit verbundene Geschäft mit dem Risiko ist - neben dem sogenannten Dienstleistungs- sowie dem Spar- und Entspargeschäftl - der eigentliche Kern des Versicherungsgeschäftes (vgl. Farny 1989a, S. 15 ff.) und besteht in der Über tragung spezieller, genau definierter Risiken von Personen oder Sachen auf eine Versicherungsunternehmung gegen Zahlung einer Prämie. Da (zukünftige) Entscheidungen und Handlungen von Akteuren aber kontingent sind, bezieht sich die versicherungstechnische Definition von Risiken auf Wahrscheinlichkeits verteilungen von Ergebnismöglichkeiten auf der Basis vergangener Risiko verläufe. Bezugspunkt der Versicherung eines Einzelrisikos sind dabei große Anzahlen von Risiken. Denn versicherbar werden (Einzel- )Risiken erst durch den Risikoausgleich im Kollektiv aller Versicherten Front Matter....Pages i-xi Einleitung — Unabhängige Versicherungsvermittler als Netzwerkorganisatoren....Pages 1-12 Unternehmungsnetzwerke in strukturationstheoretischer Perspektive....Pages 13-40 Organisation von Unternehmungsnetzwerken — Strukturelle Besonderheiten....Pages 41-82 Untersuchungsfragen, Untersuchungsfeld und Untersuchungsmethodik....Pages 83-94 Regulationen der Versicherungsmärkte im Wandel: Regulierung, Deregulierung, Reregulierung....Pages 95-112 Unabhängige Vermittler zwischen Versicherern und Kunden: Das Geschäft mit dem Risiko....Pages 113-260 Unabhängige Vermittler und die Strategien der Versicherer....Pages 261-280 Unabhängige Vermittler und die Strategien der Versicherungskunden....Pages 281-288 Verbände unabhängiger Vermittler: Ein Spiegelbild ihrer Heterogenität....Pages 289-294 Ein erstes Resümee — Unabhängige Vermittler als Mit-Organisatoren vertikaler Netzwerkbeziehungen....Pages 295-298 Über vertikale Netzwerkbeziehungen hinaus: Flexible Spezialisierung und Kooperation unabhängiger Vermittler als horizontale Vernetzungsstrategien....Pages 299-343 InBroNet: Durch flexible Spezialisierung zu einem wissensintensiven, regionalen Netzwerk?....Pages 344-389 MLP-Finanzdienstleistungen: Kontrollierte Autonomie im strategischen Netzwerk....Pages 390-429 Strategien, Strukturen und Netzwerke britischer Versicherungsvermittler: Ein Blick auf einen ‘Maklermarkt’....Pages 430-444 Ein zweites Resümee — Durch horizontale Vernetzung zum Netzwerkorganisator....Pages 445-446 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse....Pages 447-454 Von Unternehmungsnetzwerken zu ‘elektronischen Netzwerken’?....Pages 455-456 Schlußfolgerungen für die Theorie und Praxis der Organisation von Unternehmungsnetzwerken....Pages 457-460 Back Matter....Pages 461-500 Die Bedeutung Von Unternehmungsnetzwerken Als Organisationsform ökonomischer Aktivitäten Ist Zum Festen Bestandteil Des Managementwissens Geworden. Weitgehend Unerforscht Sind Bislang Die Möglichkeiten Und Grenzen Der Organisation Von Netzwerken Geblieben. Der Band Dokumentiert Zum Einen Die Ergebnisse Einer Empirischen Untersuchung Der Organisation Geschäftlicher, Personaler Und Nicht Zuletzt Informationstechnischer Netzwerkbeziehungen Im Finanzdienstleistungsbereich, Zum Anderen Liefert Er Auch Einen (strukturationstheoretischen) Beitrag Zur Weiterentwicklung Der Netzwerktheorie. Der Band dokumentiert zum einen die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung der Organisation geschaftlicher, personaler und nicht zuletzt informationstechnischer Netzwerkbeziehungen im Finanzdienstleistungsbereich, zum anderen liefert er auch einen (strukturationstheoretischen) Beitrag zur Weiterentwicklung der Netzwerktheorie.
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