معرفی کتاب «Ordnungen des Verkehrs : Arbeit an der Moderne -- deutsche und britische Verkehrsexpertise im 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Anette Schlimm، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Verkehr ist mehr als nur eine Frage der Technik. Über weite Strecken des 20. Jahrhunderts begriffen ihn Verkehrsexperten in Deutschland und Großbritannien vor allem auch als soziales Problem, das gelöst werden musste - und zugleich als Mittel, die gefährdete Gesellschaft zu regulieren. Anette Schlimm analysiert die Ideen der Experten in Großbritannien und Deutschland als transnationales Vorhaben, mit wissenschaftlichen Methoden und organisatorischen Zugriffen die negativen Folgen der Moderne zu bekämpfen und die neuen Möglichkeiten gewinnbringend für die Gesellschaft als Ganzes nutzbar zu machen. Verkehr,Social Engineering,Moderne,Raum,Zeitgeschichte,Gesellschaft,Technik,Deutsche Geschichte,Britische Geschichte,Technikgeschichte,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Geschichtswissenschaft,Space,Contemporary History,Society,Technology,German History,British History,History of Technology,History of the 20th Century,History Inhalt I. Einleitung 1. Verkehr in der Moderne 2. Verkehrsgeschichte und Modernisierung 3. Moderne oder Verkehr? Ausgangs- und Ansatzpunkte 4. Warum »Ordnungsdenken und social engineering«? 5. Herangehensweise II. Vom Eisenbahnbetrieb zum Verkehr als Einheit. Transformationen zu Beginn 1. Die frühen 1920er-Jahre: Effizienzprobleme im Eisenbahnbetrieb 2. Alte Probleme, aber eine neue Sicht: Der »Verkehr« wird zum Bezugspunkt 3. Den Verkehr als Einheit sehen und als Einheit behandeln 4. Der »Verkehr« in Ordnungsdenken und social engineering III. Verkehrliches Ordnungsdenken und social engineering. Skizzen einer stabilen Formation 1. Was war ein Verkehrsexperte? 1.1 Nicht »im einseitigen Spezialistentum versinken«. Verkehrsfachleute als breit ausgebildete Generalisten-Experten 1.2 Ein Klub von Verkehrsmenschen – das Institute of Transport 1.3 Ein Zentralinstitut auf deutschem Boden – das Institut für Verkehrswissenschaft in Köln 1.4 Der Verkehrsdiskurs auf Papier. Zum Beispiel: Zeitschriften 1.5 Der »Verkehrsexperte« als Subjektivierungsform und Sprecherposition 2. Eine Wissenschaft vom Verkehr 2.1 Eine gemeinsame Basis, eine gemeinsame Sprache 2.2 Dogmen, Theorien, Rückbezüge 2.3 Verbildlichungen 2.4 Der Versuch, den Verkehr zu verdaten 3. Die Verkehrsexpertise und die »Praxis« 3.1 Erfahrung: Verkehrsbeobachtung aus erster Hand 3.2 Umsetzbarkeit – das Postulat der Nützlichkeit und was es bedeutete 3.3 Die schlimmste Beschimpfung – »Interessenten« 4. Gemeinwohl, Staat und Politik 4.1 »Richtschnur [...] kann nur das Wohl der Gesamtheit sein« 4.2 Antipluralismus und der starke Staat 4.3 Beratung als »Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wissenschaft« 5. Der Verkehr in der Krise 5.1 Mangel und Überfluss: Zwei Gegensätze prallen aufeinander 5.2 Die Gegenwart – Zeit der Krise, Zeit zum Handeln 5.3 Eine Revolution verändert die Zeit 5.4 Der Experte als Arzt für Verkehr und Gesellschaft? 6. Vom Wettbewerb zur Ordnung 6.1 Ruinöse Konkurrenz oder Leistungswettbewerb? 6.2 Einheit gegen Chaos. »Verkehrseinheit« und »co-ordination« 6.3 Beispiele: Ordnungsversuche in den 1930er-Jahren 6.4 Restriktive und produktive Organisation – zwei unterschiedliche Modelle? 7. Raum und Verkehr 7.1 Stadtverkehr – das ewige Problem? 7.2 Was sind Verkehrsregionen? 7.3 Nationales Territorium – nationaler Verkehr 7.4 Über Grenzen hinaus 7.5 Der »Osten« – Extrembeispiel oder Sonderfall? 7.6 Mehr als nur Geometrie: Raumwirkungen des Verkehrs IV. Transformationen am Ende 1. Verkehrswissenschaft: Das Ende eines Faches, das es nie gab? 2. Das Ende der Krise im Verkehr? 3. Neue Herausforderungen: Verkehrsnutzer und ihre Bedürfnisse V. Schlussbemerkungen 1. Verkehrliches Ordnungsdenken und social engineering: ein vielschichtiges Dispositiv 2. Verkehrliches Ordnungsdenken und social engineering: transnationale Formation oder nationale Ähnlichkeiten? 3. Verkehrliches Ordnungsdenken und social engineering im 20. Jahrhundert Literatur- und Quellenverzeichnis Ungedruckte Quellen Gedruckte Quellen und Literatur Dank Register Review text: »Für die frühe Verkehrswissenschaft in England und Deutschland ist Schlimm ein Standardwerk gelungen.« Hans-Liudger Dienel, Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 100/1 (2013) »Wahrscheinlich [...] müssen wir einfach lernen, dass Ambivalenz ein Charakteristikum der Geschichte und Geschichtswissenschaft ist, die wir aushalten und verstehen lernen müssen und dieses empfehlenswerte Buch liefert ein stimulierendes, intellektuell anspruchsvolles und überzeugendes Beispiel dafür, wie dies methodisch zu bewerkstelligen ist.« Barbara Schmucki, Technikgeschichte, 79/4 (2012) »Das Thema wird von der Autorin facettenreich dargestellt und mit viel Material erläutert. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis und ein Sachregister runden dieses auch für Nicht-Fachleute unbedingt lesbare und lesenswerte Buch ab.« Stephan Krause, literaturkritik.de, 10 (2012) »Anette Schlimms Arbeit lässt sich mit großem Gewinn lesen, wenn man sich für den Zusammenhang zwischen Professionalisierungsprozessen und diskursiven Konstruktionen gesellschaftspolitischer Leitbilder durch Expertenkreise interessiert.« Dietmar Klenke, H-Soz-u-Kult, 06.03.2012 Besprochen in: Dokumentation Strasse, 8 (2012)
Verkehr ist mehr als nur eine Frage der Technik. Über weite Strecken des 20. Jahrhunderts begriffen ihn Verkehrsexperten in Deutschland und Großbritannien vor allem auch als soziales Problem, das gelöst werden musste - und zugleich als Mittel, die gefährdete Gesellschaft zu regulieren.Anette Schlimm analysiert die Ideen der Experten in Großbritannien und Deutschland als transnationales Vorhaben, mit wissenschaftlichen Methoden und organisatorischen Zugriffen die negativen Folgen der Moderne zu bekämpfen und die neuen Möglichkeiten gewinnbringend für die Gesellschaft als Ganzes nutzbar zu machen.
Biographical note: Anette Schlimm lehrt und forscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Schwerpunkte sind die Wissenschaftsgeschichte und die Geschichte der Moderne