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Onto-Poetik der responsiven Gabe : eine Phänomenologie des Weges zum genossenschaftsartigen Miteinander im Lichte der Dialektik von Identität und Alterität

معرفی کتاب «Onto-Poetik der responsiven Gabe : eine Phänomenologie des Weges zum genossenschaftsartigen Miteinander im Lichte der Dialektik von Identität und Alterität» نوشتهٔ Frank Schulz-Nieswandt، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das interdisziplinäre Buch beschäftigt sich mit der Anwendung einer responsiven Phänomenologie auf die Kategorie der Gabe und der Reziprozität im Kontext der Dialektik von Identität und Alterität als Fundament einer Theorie der Rechtsphilosophie, Ethik und Sozialökonomik der Genossenschaft als Form des sozialen Miteinanders. Ausgangspunkt ist eine Onto-Anthropologie des Personalismus. Die Studie mündet aus in einer post-cartesianische Fundierung der Gemeinwohltheorie der Idee der Genossenschaft im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Recht, Moral, Kultur und Individuum. Kritische Theorie, Post-Strukturalismus und Ethik des Anderen kommen zur Synthese, um eine große Erzählung der Solidarität in der unvollendeten Moderne zu begründen. Cover Vorwort und einführende Vorbemerkungen a) Selbstreflexion von Forschung und Lehre b) Das Interesse an theoretischer Fundierung für Fallstudien c) Am Ende wissen wir um das »leibliche Responsorium« d) Aporien identitärer Politik und ihre Risiken e) Gabe, Reziprozität, Genossenschaft f) Zerbrechlichkeit g) Eine Sicht auf die Daseinsthematik aus der Onto-Poetik von Rainer Maria Rilke heraus I. Zugänge 1. Einleitung in die Problemstellung 1.1 Gabe zwischen Identität und Alterität 1.2 Interdependenzen und Externalitäten 1.3 Bezogenheit und Selbsttranszendenz 1.4 Mich-Erfahrung und Aktualgenese 1.5 Inversion der Phänomenologie: Die Gabe des Subjekts vom anderen her verstehen 1.6 Die Gefahren der Emergenz identitärer Gewalt 1.7 Die Sozialität zwischen Identität und Alterität 1.8 Subjektivität ohne Bezogenheit? 1.9. Die Fragestellung im Lichte einer Psychodynamik der sozialen Formen 2. Fragestellung und Erkenntnisinteresse: von der Praxeologie des Gebens zur Ethik der Gabe 2.1 Gabe, Reziprozität, Tausch 2.2 Bipolarität der Gabe-Typen II. Dimensionen des Themas und Bausteine der Theoriebildung 3. Gibt es eine Gabenökonomie? 3.1 Idealismus der Theorie und Realismus des Alltagsmenschen? 3.2 Ambivalenzen 3.3 Sozialkritik und Melancholie 3.4 Dionysischer Sprung zwischen Aufmerksamkeit und Bewegung 3.5 Weichenstellung im Kontext der Gegensätze 3.6 Realismus und Idealtypik 4. Diesseits von Derrida 4.1 Von der Theologie des unbedingten Gottes zur unbedingten Gabe als Idealtypus 4.2 »Weniger ist mehr«: Metamorphose der Subjekt-Identität 4.3 Die Dialektik von Identität und Alterität in selbstpsychologischer Perspektive 5. Jenseits theologischer Gabe-Axiomatik 5.1 Die horizontale Achsendrehung der Vertikalität 5.2 Vom Theo-Drama zur Onto-Dramatik 6. Responsive Phänomenologie der Gabe 6.1 Die Inversion zur Objekt-Subjekt-Beziehung 6.2 Die eingebildete Kränkung des Subjekts und die Onto-Anthropologie der conditio humana 6.3 Realtivitätstheorie der Kultur sozialer Raumzeit? 6.4 Monade, Endon, Eros 6.5 Mimetik zwischen Merken und Wirken 7. Der Wahn der prometheischen Hybris und die Demut des responsiven Subjekts 7.1 Arbeit an der Wahrheit des Mythos 7.2 Ent-Mythologisierung der modernen Hybris 8. Gabe und das genossenschaftliche Formprinzip 8.1 Das Wesen der Form des Miteinanders 8.2 Der Bund als Idealtypus 9. Die dunklen Seiten der Gabe 9.1 Die dunkle Seite der Empathie 9.2 Strategische Gaben 10. Die Gouvernementalität der Gabe und der Humanismus der relativen Autonomie 10.1 Relative Autonomie und Personalität 10.2 Von Nietzsche zu Levinas: Verlust der Vertikalität und die Horizontalisierung einer neuen »Mitte« 11. Die Ordnung der subjektiven Rezeption der Gabe 11.1 Kommunikation zwischen Zwang und Pflicht der Gabe 11.2 Die Bedeutung der Rezeptionsdynamik 12. Die Gabe im Rahmen einer Ästhetik als Kritische Sozialtheorie 12.1 Modallogik der Ästhetik wahrer Lebensform 12.2 Gestaltwahrheit und die Ästhetik des Hässlichen 13. Ontologie des »Dritten« 13.1 Der Dritte, die Dritte, das Dritte 13.2 Pan lebt! Und das Subjekt ist nicht tot 13.3 Die Hexis des »guten Lebens« der Polis III. Das System der Gegensatzpaare 14. Vertiefende Ergebnissicherung 14.1 Die Gabe in der Wechselwirkung von Produktion und Rezeption 14.2 Pathosophie des homo respondens 14.3 Inversion der Rechtsphilosophie des Art. 2 GG 14.4 Zwischen selbsttranszendeter Apparation und apotropäischer Adjektion 14.5 Der Tod als radikale Alterität? 14.6 Der homo ludens/viator/creator/respondens – post-narzisstische Responsivität und kreative Transgressivität 14.7 »Metaphysik konkret«: Fundierung der Vertikalität redistributiver Sozialpolitik und der Horizontalität der Mutualität der Genossenschaft 14.8 Form als Einheit von Weg und Ziel 15. Der große Gegensatz im seienden Sein: Liebe und Abgründigkeit 15.1 Würde und Rechtstaat sowie Kränkung und Vergeltung 15.2 Die doppelte Semantik und die zwei Formen des Othering 15.3 Bedeutung der Überlegungen für die Analyse der Bedeutung der Gabe 15.4 Über das Wesen der Liebe 15.5. Die Olchis und das Recht auf Verwahrlosung: Zwischen Freiheit und Würde sowie Risiko und Verantwortung 15.6 Russischer Wahn kultureller Überlegenheit aus dem Geist der imaginierten Kränkung heraus 16. Fazit: Eine strukturalistische Zusammenfassung 16.1 Struktur des Feldes als Dynamik des Ringes der Kräfte 16.2 Idealtypen der geschichtlichen Weichenstellungen 16.3 Grammatik der Sozialität 16.4 Grammatik sozialer Formen 16.5 Bausteine und ihr Gefüge der conditio humana Nachwort a) Verteidigung des Humanismus gegen den Verlust der »personalen Mitte« im radikalen Postmodernismus b) Die Haltung der Demut der responsiven Phänomenologie c) Onto-Poetik der responsiven Gabe im Lichte der Dialektik von Identität und Alterität d) Metaphysik der Form e) Kunst und Gabe, die Geburt des Bösen aus dem Geist der Liebe und die dunkle Seite der Macht der Gabe f) Besinnung und Wandlung Literatur
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