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Oikonomia: Der Gebrauch des Wortes Oikonomia im Neuen Testament, bei den Kirchenvätern und in der theologischen Literatur bis ins 20. Jahrhundert

معرفی کتاب «Oikonomia: Der Gebrauch des Wortes Oikonomia im Neuen Testament, bei den Kirchenvätern und in der theologischen Literatur bis ins 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Gerhard Richter، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter · Berlin · New York در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Begriff , der griechischen Umgangssprache entnommen, wird in seinen verschiedenen Bedeutungen innerhalb der biblischen und theologischen Literatur umfassend untersucht. Erst durch den Kontext wird er zum theologischen Begriff. bezeichnet im Neuen Testament Gottes Walten, ohne ursprünglich mit einer Heilsvorstellung verbunden zu sein. Auch das innertrinitarische Verhältnis und das Ineinander der zwei Naturen in Christus können mit bezeichnet werden. In der Ostkirche gehört zu den Kennzeichen kirchlichen Handelns und findet Eingang in die byzantinische Rechtsauffassung. Ebenso hat sie Bedeutung für ökumenische Bemühungen. Kapitel 1: Grundlagen für die Untersuchung ι I. Vorbemerkungen zu Anlaß, Absicht und Vorgehen der Arbeit 1 II. Oikonomia in der Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit 6 1. Οικονομί α in der klassischen griechischen Literatu r 6 2. Oikonomi a in der pseudoaristotelischen Schrif t Οικονομικά und in nachklassischer un d hellenistischer Zei t 1 0 3. T o οικονομικώ ν in der Einteilung de r Philosophie 1 7 4. Οικονομί α i n der stoischen Naturbetrachtung 2 0 5. Ο 'ικονομ ία im Alten Testament 2 5 Kapitel 2 : Oikonomia im Neue n Testamen t 3 3 I. Oikonomo s in Anlehnung an den herkömmlichen Sprachgebrauch 33 II. Oikonomos und Oikonomia in der Gemeinde 37 III. Oikonomia als Walten Gottes 49 IV. Ergebnisse aus der Untersuchung über Oikonomia in den neutestamentlichen Schriften 83 Kapitel 3: Oikonomia bei den christlichen Schriftstellern im Ausgang des ersten und im zweiten Jahrhundert 93 I. Ignatios von Antiochien 93 II. Die Apostolischen Väter und Apologeten 101 1. Oikonomia als menschliches Handeln oder Geschehnis 102 2. Oikonomia für das Walten von Natur, Gott und Mensch 105 3. Weiteres Verständnis von Oikonomia bei Tatian, angelehnt an den Gebrauch in der Rhetorik und an sprachlogische Überlegungen 112 III. Oikonomia bei Irenaeus 116 1. Oikonomia als Anordnung und Walten Gottes 117 2. Die Oikonomia Christi und seine Anakephalaiosis 126 IV. Ergebnis 135 Kapitel 4: Oikonomia bei den kirchlichen Schriftstellern des dritten Jahrhunderts 143 I. Hippolyt 143 1. Oikonomia in herkömmlicher Bedeutung 143 2. Oikonomia in Gott und Beobachtungen zur trinitarischen Frage 149 II. Tertullian 154 1. Oikonomia als Bezeichnung für das göttliche Sein in Einheit und Dreiheit 154 2. Das Bestehen auf der Dreizahl 158 3. Die Hinwendung der Trinität zur Welt 164 4. Kritik an bekannten Darstellungen von Tertullians Trinitätslehre 168 III. Klemens von Alexandrien 177 1. Oikonomia als natürliche und als göttliche Ordnung 177 2. Oikonomia als Tätigsein und die erzieherische Absicht der göttlichen Oikonomia 181 3. Oikonomia als ein Merkmal der Theologie des Klemens 189 rV.Origenes 192 1. Oikonomia als Ordnung in der Welt und als allgemeines Tätigsein 192 2. Oikonomia Gottes 197 3. Oikonomia Jesu 201 4. Oikonomia als Umstandsbezeichnung und das Festhalten an ihrer Grundbedeutung 210 Kapitel 5: Die Zeit der großen Kirchenväter des vierten Jahrhunderts 215 I. Athanasios und seine Zeitgenossen 216 1. Oikonomia als Gottes allgemeines und politisches Walten 216 2. Oikonomia in bezug auf Jesus Christus 220 3. Ή κατα σάρκα οικονομία be i Markeil von Ankyra 22 8 4. Oikonomia un d Theologi a bei Euseb im Program m seiner Kirchengeschichte 23 5 5. Oikonomia beim Umgang mit Menschen 23 8 II. Di e Kappadokier 24 1 1. Oikonomia nach umgangssprachlicher Bedeutun g als Ordnung un d Maßnahme 242 2. Oikonomia als Walten Gottes und allgemeines Geschehen 245 3. Oikonomia als Verwalten und die kirchliche Oikonomia 261 4. Oikonomia i n den Aussagen über Christu s 27 9 4.1. Oikonomia un d Hei l 27 9 4.2. Oikonomia al s Inkarnation 28 8 4.3. Oikonomia al s irdisches Dasein und gottmenschliche s Sei n 29 6 4.4. Oikonomia de s Leidens, de s Kreuzes und de s Sterbens 30 5 5. Zusammenfassung 31 1 III. Oikonomia un d Trinitä t 31 2 1. Begründung und Umstände , unte r dene n diese r Abschnit t in unsere Untersuchung de s Begriffes Oikonomia aufgenommen is t 31 2 2. Die Eigenart de r kappadokischen Lehr e von de r Trinitä t 32 3 IV. Johannes Chrysostomo s 33 6 1. Oikonomia un d οίκονομει ν al s Walten Gotte s 33 6 2. οίκονομεΐν des Menschen 34 4 3. Oikonomia i n bezug au f Christu s 35 2 V. Kyril l von Alexandrien 35 9 1. Oikonomia i n ihrer allgemeinen Bedeutun g al s Handeln Gotte s und Christ i 35 9 2. Oikonomia al s Einrichtung, Verwaltung und kirchliche s Handeln 36 8 3. Oikonomia al s Menschwerdung Christ i 37 1 3.1. Die verschiedenen Umschreibunge n fü r die Menschwerdung 37 1 3.2. Die Einung von Natur un d Merkmale n 39 2 4. οίκονομι,κώς 41 2 5. Zusammenfassung und Einordnun g 41 7 VI. Theodoret vo n Kyros 42 6 1. Eine andere Theologie 42 6 2. Theodoret über da s Walten Gottes 43 3 3. Christi Oikonomia 43 9 4. Oikonomia im Unterschied zu r Theologi a 45 0 Kapitel 6: Die byzantinische Zeit 45 3 I. Di e mittelbyzantinischen Theologe n von de r Mitt e des sechsten bis Anfang des zehnten Jahrhundert s (von Eulogios bis Nikolaos Mystikos) 45 3 1. Die Wiederholung bekannter Gedanke n übe r Gotte s Walten 45 5 2. Bekannte Aussagen zur Christologi e und ihr e veränderte Bedeutung 46 5 3. Theologia und Oikonomi a 47 6 4. Oikonomia i n der Begründung fü r die Bilderverehrung 48 2 5. Die kirchliche Oikonomia 49 2 II. Oikonomia in der staatlichen und kirchlichen Rechtsprechung 515 1. Billigkeit und Menschenfreundlichkeit im staatlichen Recht 516 2. Die Übernahme von Oikonomia in die staatlichen Rechtsquellen 523 III. Oikonomia in den theologischen Schriften von der Mitte des 10. Jahrhunderts bis zum Ausgang des 15. Jahrhunderts 530 1. Oikonomia als Walten Gottes und als verantwortliches Handeln 531 2. Die Oikonomia Christi und ihre Heilsabsicht 541 3. Theologia und Oikonomia 553 4. Die kirchliche Oikonomia 560 Kapitel 7: Die griechische Theologie in nachbyzantinischer Zeit und die Aufnahme von Oikonomia in der westlichen theologischen Literatur 575 I. Oikonomia nach herkömmlicher Bedeutung 575 1. In der theologischen Aussage 575 2. Oikonomia im kirchlichen Handeln 581 2.1. Von der Verwaltung zur Rechtsprechung 581 2.2. Kirchliche Oikonomia und Nachgiebigkeit 588 2.3. Die Frage der Oikonomia gegenüber anderen Kirchen und deren Angehörigen 591 II. Das Auftreten des Wortes Oikonomia in der abendländischen Literatur 601 1. Die Kenntnisnahme der Bedeutung von Oikonomia im Westen 603 2. Die Gliederung der Glaubenslehre in Theologia und Oikonomia 608 3. Oikonomia in der mittelalterlichen Morallehre 613 4. Oikonomia in der reformatorischen theologischen Literatur 615 4.1. Lutherische Theologen 615 4.2. Einige reformierte Theologen und Pietisten 628 Kapitel 8: Die Verwendung von Oikonomia in der theologischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts 635 I. Die orthodoxe Theologie 635 1. Oikonomia in der russischen Auslegung neutestamentlicher Stellen und in der Übersetzung patristischer Texte 635 2. Die begrenzte Verwendung von Oikonomia in dogmatischen Aussagen griechischer Theologen 640 3. Einteilung de r Glaubenslehre i n Theologia un d Oikonomi a 64 4 4. Oikonomia i n kirchenrechtlicher un d ekklesiologische r Bedeutun g 65 4 II. Oikonomi a in der abendländischen Theologi e 66 5 1. Die unzureichende Erfassun g von Oikonomia be i der Auslegung von patristischen Texte n 66 5 2. Die Umdeutung vo n Oikonomia durc h Aufnahme und Verbindun g mit neuen Leitgedanke n 67 0 3. Oikonomia i n der abendländischen theologische n Literatu r seit der Mitte des 19. Jahrhunderts 68 4 3.1. Ihre Auslegung in den dogmengeschichtlichen Untersuchunge n 68 4 3.2. Oikonomia im heilsgeschichtlichen Denke n in der neutestamentlichen Wissenschaf t 70 8 3.3. Oikonomia i n der gegenwärtige n systematische n Theologi e 71 3 Register Bibelstellenregister 72 7 Namensregister 73 5 Der Begriff Oikonomia, der griechischen Umgangssprache entnommen, wird in seinen verschiedenen Bedeutungen innerhalb der biblischen und theologischen Literatur umfassend untersucht. Erst durch den Kontext wird er zum theologischen Begriff. Oikonomia bezeichnet im Neuen Testament Gottes Walten, ohne ursprünglich mit einer Heilsvorstellung verbunden zu sein. Auch das innertrinitarische Verhältnis und das Ineinander der zwei Naturen in Christus können mit Oikonomia bezeichnet werden. In der Ostkirche gehört Oikonomia zu den Kennzeichen kirchlichen Handelns und findet Eingang in die byzantinische Rechtsauffassung. Ebenso hat sie Bedeutung für ökumenische Bemühungen
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