معرفی کتاب «Nur der Kannibalismus eint uns : die globale Kunstwelt im Zeichen kultureller Einverleibung : brasilianische Kunst auf der Documenta» نوشتهٔ Katrin H. Sperling، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die globale Kunstwelt ist ein mehrdimensionaler, diskursiver Raum, in dem sich kulturell unterschiedlich kodierte künstlerische, kunstkritische, kunsttheoretische, kuratorische - und nicht zuletzt ökonomische - Diskursstränge verflechten. In der Verarbeitung diverser sozial- und kulturwissenschaftlicher Theorien und schließlich der Analyse der documenta sowie der dort seit 1992 vertretenen Positionen brasilianischer Künstler\_innen gelingt Katrin H. Sperling eine neuartige Perspektive auf das Phänomen der Globalisierung im Kontext zeitgenössischer Kunst: Aus der Verschränkung ethnologischer, soziologischer, kunstwissenschaftlicher und ökonomischer Ansätze mit dem brasilianischen Konzept der kulturellen Anthropophagie ergibt sich ein differenzierter Blick auf globale Verhältnisse jenseits tradierter Binarismen. Inhalt Danksagung Einleitung 1 Über die disziplinäre Basis und Perspektive 1.1 Kulturwissenschaft(en) 1.1.1 Kulturwissenschaft(en) und Kunst 1.2 Die (globale) Kunstwelt in der Fachliteratur 1.2.1 Die (globale) Kunstwelt in der Soziologie 1.2.2 Die (globale) Kunstwelt in den Kunstwissenschaften 1.2.3 Die (globale) Kunstwelt in der Ethnologie 1.2.4 Die (globale) Kunstwelt in der Philosophie 1.2.5 Die (globale) Kunstwelt in der Ökonomie 1.3 Die ethnologische Perspektive 1.3.1 Ethnologische Selbstreflexivität und die Internationalisierung der Kulturwissenschaft(en) 1.3.2 Differenz und Fremderfahrung: methodische Kernelemente der Globalisierungsforschung 1.3.3 Über das Verhältnis von Ethnologie und Kunst 2 Kunstwelt 2.1 Becker, Luhmann und Bourdieu: Zur Definition der Kunstwelt als gesellschaftliche Sphäre 2.1.1 Howard Becker: Art Worlds 2.1.2 Niklas Luhmann: Kunstsystem 2.1.3 Pierre Bourdieu: Kunstfeld 2.1.4 Dynamische Stabilität 2.1.5 Weltbegriff 2.1.6 Diskurs 2.2 Die Kunstwelt: Eine Definition in drei Schritten 2.2.1 Die Kunstwelt als institutionelles Gefüge 2.2.2 Die Kunstwelt als diskursives Netzwerk 2.2.3 Die globale Kunstwelt 3 Weltkunst, Globalität und Globalisierung 3.1 Weltkunst: Kunst der Welt? 3.1.1 Weltkunst bei Niklas Luhmann 3.1.2 Weltkunst im Kontext der Kunstwissenschaften 3.1.3 Weltkunst im ethnologischen Kontext 3.1.4 Die documenta als Weltkunstausstellung 3.2 Globalität: Möglichkeiten und Begrenztheit von Welt 3.2.1 Mondialisierungen und Heteromundus 3.2.2 Globalização sem globalidade: Provincianismo Global 3.2.3 The Outside of the Global 3.3 Globalisierung: Eine kulturwissenschaftliche Skizze 3.3.1 Ein kulturwissenschaftlicher Globalisierungsbegriff 3.3.2 Über die ökonomische Dimension von Globalisierung 3.3.3 Kulturelle Differenzen im Globalisierungskontext 3.3.4 Kulturelle Differenzen in der globalen Kunstwelt 4 Die globale Kunstwelt. Brasilianische Kunst auf der documenta 4.1 Die documenta: Entstehung einer internationalen Großausstellung 4.1.1 documenta I-11 4.1.2 documenta 12 4.2 Die Globalisierung der documenta durch ökonomische Aspekte 4.2.1 Über die Finanzierungsstrategien der documenta 4.2.2 documenta GmbH und Sponsoren 4.2.3 documenta-Foundation 4.2.4 documenta und Kunstmarkt 4.3 Kulturelle Differenz im Globalisierungskontext der documenta 4.3.1 documenta I 4.3.2 documenta II-8 4.3.3 documenta IX-11 4.3.4 documenta 12 4.3.5 documenta und antropofagia 4.4 Globale Zeitgenossenschaft – Brasilianische Kunst auf der documenta 4.4.1 Die brasilianische Kunstwelt 4.4.2 Brasilianische Kunst: Von der Moderne zur Gegenwart 4.4.3 Brasilianische Kunst auf der documenta [I]-11 4.4.4 Die brasilianischen Beiträge auf der documenta 12 Fazit Anhang Nachweise der Bildzitate Literatur Die globale Kunstwelt ist ein mehrdimensionaler, diskursiver Raum. In der Verarbeitung diverser sozial- und kulturwissenschaftlicher Theorien und schließlich der Analyse der documenta sowie der dort seit 1992 vertretenen Positionen brasilianischer Künstler/-innen gelingt Katrin H. Sperling eine neuartige Perspektive auf das Phänomen der Globalisierung im Kontext zeitgenössischer Kunst: Aus der Verschränkung ethnologischer, soziologischer, kunstwissenschaftlicher und ökonomischer Ansätze mit dem brasilianischen Konzept der kulturellen Anthropophagie ergibt sich ein differenzierter Blick auf globale Verhältnisse jenseits tradierter Binarismen. Kunst,Globalisierung,Brasilien,Documenta,Anthropophagie/Kannibalismus,Südamerikanische Kunst,Kunstgeschichte des 21. Jahrhunderts,Kunstwissenschaft,Arts,Globalization,South American Art,Art History of the 21st Century,Fine Arts
Die globale Kunstwelt ist ein mehrdimensionaler, diskursiver Raum, in dem sich kulturell unterschiedlich kodierte künstlerische, kunstkritische, kunsttheoretische, kuratorische - und nicht zuletzt ökonomische - Diskursstränge verflechten.In der Verarbeitung diverser sozial- und kulturwissenschaftlicher Theorien und schließlich der Analyse der documenta sowie der dort seit 1992 vertretenen Positionen brasilianischer Künstler_innen gelingt Katrin H. Sperling eine neuartige Perspektive auf das Phänomen der Globalisierung im Kontext zeitgenössischer Kunst: Aus der Verschränkung ethnologischer, soziologischer, kunstwissenschaftlicher und ökonomischer Ansätze mit dem brasilianischen Konzept der kulturellen Anthropophagie ergibt sich ein differenzierter Blick auf globale Verhältnisse jenseits tradierter Binarismen.