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Notizen und Details 1964-2007 : Kolumnen aus der Zeitschrift Reformatio

معرفی کتاب «Notizen und Details 1964-2007 : Kolumnen aus der Zeitschrift Reformatio» نوشتهٔ Kurt Marti; mit dem Verein Reformatio herausgegeben von Hektor Leibundgut, Klaus Bäumlin, Bernhard Schlup، منتشرشده توسط نشر TVZ Theologischer Verlag Zürich در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Von 1964 bis 2007 hat der Berner Pfarrer und Schriftsteller Kurt Marti für die Zeitschrift Reformatio seine «Notizen und Details» verfasst pointiert formulierte Beobachtungen und Kommentare zu Literatur, Theologie und Kirche sowie zu Vorgängen in Politik und Gesellschaft. Sie dokumentieren auf einzigartige literarische Weise ein Stück bewegter Zeitgeschichte. Wer die jüngere Geschichte der Schweiz kennenlernen wolle, hat Peter Bichsel einmal gesagt, der müsse Kurt Martis Gesamtwerk lesen. Zu diesem Gesamtwerk gehören die «Notizen und Details». Nomminiert für den Schweizer Buchpreis 2010 Umschlag Titel Impressum Inhalt Vorwort 1964 – 1970 1964 Fromme Schnulze, Stadtplanung, Paul Carell Panderma, Vasarely, Expo Verteidigung statt Zukunftsmodell Stilfragen Literarische Bestandesaufnahme im Expo-Jahr Verwaltete Welt 1965 Repräsentativ Verleger, Ärzte, Landeshymne Wohnen Rudolf Augstein und die Kirche Toleranz ist kein Maulkorb Philosophische Bauhütte, Johannes Bobrowski, Nelly Sachs Sittliche Weltordnung? Jazz Wer ist unser Nächster? Lesebücher — Visitenkarten der Gesellschaft 1966 Entschiedene Christen Vision, Klatsch, Kritik Theologie der Sexualität Vielerorts Das Volkstümliche und die Traumfrau Moralische Aufrüstung Worte und Wörter Elsass Vielfalt der Presse? Theologisch inspirierte Literaten 1967 Literaturförderung Walter Vogt Staiger und (k)ein Ende Gedichte von Schülern und ihrem Lehrer Ludwig von Ficker und Ernst Bloch Menschenliebe politisch Wem gehört die Erde? Die Psalmen Ernesto Cardenals Ludwig Hohl 1968 Physik und Religion Nonkonformismus und Establishment Bruno Epple, Lawrence Ferlinghetti Weisheit auf der Gasse «christussen» «Frühling» in der ČSSR Idealistische Buchhändler Was ist Wissenschaft? V 6 Večer u Kalicha Graffiti 1969 Strip-tease Zu Ernst Jünger Ladenhüter Schweizerische Gefangenengewerkschaft Botschaften aus der Ferne Betreuungskirche Feldprediger Südafrika, Griechenland — und die Schweiz Dorothee Sölle Die Tschechoslowakei am Jahresende 1970 Versuch einer Positionsbestimmung Notizen und Details Politische Theologie? Fremdarbeiter Variationen und Verformungen des Unservaters Altwerden in der Stadt Stimmen zum Thema Vietnam/Indochina Kirchliches Stimmrecht für Ausländer Betagte, Autorenhonorare Sackgasse Kirchenlied 1971 – 1980 1971 Entwicklungshilfe Ärztemangel — Ärztebedarf Helvetische Details Maurice Chappaz’ Asienreise Gerichtspsychiatrie Die Dritte Welt in der Presse Gerichtspsychiatrie (II) Der Vietnamkrieg und seine Vereinfacher Warum sie schreiben — Westschweizer Autoren Gedichte in Züritütsch 1972 Abreisswahn Das Auto — Opium des Volkes Claude Lévi‐Strauss William Agudelos Tagebuch «Heimatbedingungen» Demokratie, unabhängige Presse Religion im Traum 1973 Zerzählen und befragen Wem schadet, wem nützt die Inflation? Wissenschaftliche Theologie und populärer Glaube Der TV‐Anfänger Warnung vor dem Publizieren von Tagebüchern 1974 Lehren aus Allendes Sturz Aus meinem theologischen Notizbuch Prophetische Lyrik: Ernesto Cardenal «Fahret in Frieden!» Konrad Farner und der christlich-marxistische Dialog 1975 Gleichberechtigung — Befreiung der Frau? Dienstverweigerer und Rechtsstaat Ein Lyriker aus der DDR: Joachim Dachsel Rudolf Bohrens Kritik kirchlicher Bürokratie Was sollen wir wollen? — Atomenergie 1976 Rezession Aus meinem theologischen Notizbuch Kirchliche Bürokratie Max Frisch und die Schweizer Literatur 1977 Gottesdienst und Mundart Das Jura‐Problem auch ein Bern‐Problem Martin Heidegger als Lyriker Moloch Müll 1978 E. M. Cioran — ein bogomilischer Mystiker Aus meinem theologischen Notizbuch Niklaus Meienberg und die Schweizer Presse 1979 Welt der gekreuzigten Schönheit Apokalyptik? Gibt es eine andere Literatur? Über Arno Schmidt 1980 Literatur und Behörden Zensur und Selbstzensur Die Vernunft des Wahnsinns Ein Alpentraum 1981 – 1990 1981 Kirchliches Asylrecht Frisch und Dürrenmatt Verharmloste Atomtechnik 1982 Kuno Raeber und Niklaus Meienberg Angst und falsche Tröstungen Der Philosoph und Denker Bichsel, Meienberg, Pertini ... 1983 Formalfassade der Meinungsfreiheit Zukunftspläne Von Bäumen sprechen Dichter — Brambach, George ... 1984 Vergessenheit und Präsenz — Hamo, Jean Gebser Furcht vor Optimisten Totalpatrioten Theologie und Literatur Probleme der Sprachbildung Die Herrschaft der Geschwindigkeit 1985 Geschichtslenker und Waffenhändler Ernst Jünger Kopf und Bauch Unsere Schwierigkeiten mit der Theologie der Befreiung Nicaragua Hugo Ball 1986 Reisenotizen aus der DDR Robert von Ranke‐Graves Europa Nach Tschernobyl Portugiesische Notizen Aphorismen 1987 Katastrophen‐Zeit? Tatort Wort Aids Schattenexistenz, Schattenarbeit Links, rechts Fünf Milliarden 1988 Südtirol Prahl‐ und Hohlwörter Der Gottesbegriff nach Auschwitz Zukunftsfühligkeit lmpressionen aus Glasgow Karl Barths Theologie, umgemünzt in einen Roman 1989 Zwei Wiener Widerstandspoeten Bundesstadt, Spaziergedanken Gedanken eines Veteranen Visite in Rom Heilige Fremde 1990 Spuren einer Unbekannten Europa? Wolken Verweigerungen Artikulationen Moses nach Mitternacht 1991 – 2000 1991 Finnisches «Leichen machen» Unlösbare Probleme Schatz, Schätze Eine Stimme wird wieder vernehmbar Die Verdrängung der Poesie 1992 Gretchenfrage an EG-Europa Trauer und Zorn für Slowenien Kuno Raeber «In Deutschland ganz oben ...» Hat die Freiheit gesiegt? Zwei Häuser, zwei Leben 1993 Arbeitslose — Überzählige? Die Geschichte mit der Geschichte Kirche und Kunst Die bosnischen Muslime Götze Markt 1994 «Kulturschaffende» Aus demokratischer Froschperspektive Gedanken vor dem Bildschirm Kleines Bestiarium Hans Rudolf Hilty Wege 1995 Visionär und Perfektionist: Max Bill Ein Kirchgänger — John Cheever Alte Geschichte(n)? Versuch einer Lektüre Unmöglich, von Bosnien zu schreiben Endverbraucher 1996 Was möglich wäre — ein Beispiel Huldufolks Expo 2001 Fundstücke Behände Gämsen Pierre Imhaslys «Rhone Saga» 1997 Todesanzeigen Erinnerungsversuch Schwierige Bibel? Noch ein Erinnerungsversuch Die Stiftung für Solidarität Leben, lesen 1998 Flucht aus der Schweiz Kompass Gefühl Ein frag-würdiger Autor (Ernst Jünger) Wo die Erde beerdigt werden musste Von der Ohnmacht der direkten Demokratie Der neue Mensch 1999 Altersweisheiten Dem Jahr 2000 entgegen Krieg und Stammtisch: Kosovo Erlebnisdefizite, Gewaltkonsum Kühner Vorstoss «Ich lebe grad, da das Jahrhundert geht»: Rainer Maria Rilke 2000 Blocheriana Nachruf auf die Post? Bettler Nimm und lies: Prediger Salomo Lauter böse Sprüche Und 2001 – 2007 2001 Bin ich ein Betrieb? Peter Huchel und Konrad Farner Die letzte Expo? Theologische Fusion Auf ein Vernunftwunder hoffend Schwarzer Herbst 2002 Lektüren Vom Mythos zum Hindernis Aufrechten Gangs durch mörderische Zeiten Ende und Neubeginn. Ein Nachruf 2003 Religiöse Aufklärung Denkplätzchen (Plätzchen = Kleingebäck, Konfekt) Zur Situation der Literatur Lügen 2004 Der dualistische Bazillus Eine Ostermorgenfrau: Dorothee Sölle Bilder des Bösen Ja und Amen 2005 Privatisierungen Zwei sozusagen barocke Dichter Kulturpolitik Naturkatastrophen 2006 Bundesräte Notizen, die Ewigkeit betreffend Menschenwürde Tunnelland 2007 Für einen aufgeklärten, aufklärenden Protestantismus Titelverzeichnis Kurt Martis essayistisches Hauptwerk, neu aufgelegt. Eine einzigartige intellektuelle Mitschrift der Jahre 1964 bis 2007.'Notizen und Details': Das Werk, das vielen als Kurt Martis Hauptwerk gilt, kommt unter einem ebenso bescheidenen wie programmatischen Titel daher. Es bietet sämtliche Kolumnen, die Marti während über 40 Jahren für die Zeitschrift'Reformatio'verfasst hat. Das Spektrum des Notierten und im Detail Reflektierten ist ausgesprochen weit. Marti reagiert hellwach auf das Tagesaktuelle, erinnert an Vergessenes und befragt die Zukunft. Dass er seine erste Kolumne den frommen Schnulzen widmet und in der letzten nachdrücklich für einen'aufgeklärten, aufklärenden Protestantismus'plädiert, ist insofern charakteristisch. Hohe und niedrige Themen, Gott und die Welt gehen bei ihm Hand in Hand - manchmal ausführlich argumentierend, manchmal in aphoristischer Verdichtung. Nicht zuletzt zeigen die Kolumnen Marti auch als aufmerksamen Leser. Seine Notizen verweisen, kritisch glossierend, auf unzählige Bücher. Durch diese Bemerkungen wie durch eingestreute Selbstinterpretationen sind die'Notizen und Details'auch unverzichtbar, um Martis eigenes theologisch-literarisches Werk in seinen Kontexten zu situieren. Rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Autors ist sein umfangreiches Brevier wieder lieferbar. Nun lässt sich überprüfen, was ein Rezensent zur Erstausgabe schrieb: Die drei Lesebändchen sind dringlich notwendig!
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