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Normalität auf Bewährung : Outings in der Politik und die Konstruktion homosexueller Männlichkeit

معرفی کتاب «Normalität auf Bewährung : Outings in der Politik und die Konstruktion homosexueller Männlichkeit» نوشتهٔ Andreas Heilmann، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

»Ich bin schwul - und das ist auch gut so.« Klaus Wowereits spektakuläres Bekenntnis löste 2001 eine Kaskade von homosexuellen Politiker-Outings aus. Nach Jahren des einvernehmlichen Verschweigens scheinen homosexuelle Männlichkeit und Staatsräson im massenmedialen Diskurs nun erstmals vereinbar. Anhand der vier prominenten Fallbeispiele Volker Beck (Grüne), Klaus Wowereit (SPD), Ole von Beust (CDU) und Guido Westerwelle (FDP) untersucht Andreas Heilmann die Normalisierung homosexueller Männlichkeit in der printmedialen Berichterstattung - und zeigt, warum der homosexuelle Staatsmann einstweilen nur eine prekäre Normalität auf Bewährung repräsentiert. Inhalt Danksagung 1. Die Outing-Kaskade in der bundesdeutschen Politik 1.1 Das Phänomen und seine Problematisierung 1.2 Fragestellung und Aufbau der Arbeit 2. Theoretische Grundlagen: Männlichkeit als soziale Praxis gesellschaftlicher Normalitätsproduktion 2.1 Irritationen hegemonialer Männlichkeit 2.2 Homosexuelle Männlichkeit zwischen symbolischer Revolution und normaler Anerkennung 2.3 Normalisierung homosexueller Männlichkeit 2.4 Sexuelle Identitätspolitiken im Machtfeld hegemonialer Männlichkeit 2.5 Analyseebenen der Normalisierung homosexueller Männlichkeit im Diskurs der Politiker-Outings und Konkretisierung der Fragestellung 3. Politik als Beruf heute: zur Diskursivierung von Männlichkeit im politischen Feld unter den Bedingungen der Mediendemokratie 3.1 Das politische Feld als Männlichkeit generierendes Praxisfeld aus historischer Perspektive 3.1.1 Politik als historisch konstituiertes Praxisfeld – Autonomie und Geschlossenheit 3.1.2 Politik als Männlichkeit generierendes Praxisfeld – Homosozialität und kompetitive Praxis 3.1.3 Die soziale Konstruktion des männlichen „Berufspolitikers“ bei Max Weber 3.1.4 Öffnungstendenzen des politischen Feldes im 20. Jahrhundert 3.2 Der gesellschaftliche Makrokontext: Die Erosion des männlichen Berufsmenschentums und die Diskursivierung von Männlichkeit 3.3 Das politische Feld als Arena der Aktualisierung von Männlichkeitsdiskursen – akteurszentrierte Kommunikationsstrategien 3.3.1 Neue Männlichkeiten im politischen Feld am Ende des 20. Jahrhunderts? – Reklamation von homosexueller Männlichkeit 3.3.2 Männlichkeit und ökonomisierte Massenmedien – Skandalisierung oder Trendisierung 3.3.3 Mediendemokratie als Beschleuniger und Medium einer Modernisierung von Männlichkeit – Personalisierung und Privatisierung 3.4 Zwischenfazit: Der Berufspolitiker als Medienprofi – Homosexuelle Männlichkeit als symbolische Ressource 4. Methodologie und methodisches Vorgehen 4.1 Methodologie: Rekonstruktive Sozialforschung und wissenssoziologische Diskursanalyse 4.2 Sample-Auswahl und Fallbeschreibungen 4.3 Auswahl und Charakterisierung des Analysematerials 4.4 Analyseebene 1 – Fallanalysen der Outing-Praxen nach der dokumentarischen Methode 4.5 Analyseebene 2 – Rekonstruktion der Subjektivierungen homosexueller Männlichkeit nach der Methode der Grounded Theory 4.6 Anmerkungen zum journalistischen Stilmittel der Ironie 5. Analyseebene 1 – Politiken des homosexuellen Outings: Homosexuelles Outing als diskurskonstituierende Praxis 5.1 Outings als diskurskonstituierende Praxen 5.2 Sexual- und männlichkeitspolitische Diskursstrategien des Outings im politischen Feld 5.2.1 Sexuelle Denunziation – Outing als Exklusionsstrategie 5.2.2 Deviante Subjektivität – Outing als Ermächtigungsstrategie 5.2.3 Normalisierung – Outing als transgressive Strategie 5.3 Die Praxen der Politiker-Outings in den vier untersuchten Fällen 5.3.1 Volker Beck: „Als Schwuler lebt man ein lebenslanges Coming-out“ 5.3.2 Klaus Wowereit: „Ich bin schwul, und das ist auch gut so“ 5.3.3 Ole von Beust: „Normalität muss sich nicht outen“ 5.3.4 Guido Westerwelle: „Ich lebe mein Leben, und mehr sage ich dazu nicht“ 5.4 Zwischenfazit: Vergleichende Betrachtung der vier untersuchten Fälle im Kontext einer Typologie der Outing-Strategien 6. Analyseebene 2 – Subjektivierungen homosexueller Politikermännlichkeit über Stereotypisierungen 6.1 Stereotype und Stereotypisierungen 6.2 Der Effeminierte 6.3 Der Triebhafte 6.4 Der bessere Mann 6.5 Der Männerbündler 6.6 Der Spaßpolitiker 6.7 Der Machtpolitiker 6.8 Der urbane Staatsmann 6.9 Der bürgerliche Schwule 6.10 Der Berufsschwule 6.11 Zwischenfazit: Gruppierungen der Stereotype aus einer normalisierungstheoretischen Perspektive 7. Normalität auf Bewährung 7.1 Wie und warum normalisiert sich homosexuelle Männlichkeit im printmedialen Diskurs der Politiker-Outings? 7.2 Diskussion der Ergebnisse aus normalisierungstheoretischer und männlichkeitssoziologischer Perspektive Literatur Quellen Dokumentationen, Datensammlungen, autobiographische und historische Texte Bildnachweis Anhang Tabellenverzeichnis Tabellarische Übersicht über die biographischen Eckdaten der untersuchten Politiker »Ich bin schwul - und das ist auch gut so.« Klaus Wowereits spektakuläres Bekenntnis löste 2001 eine Kaskade von homosexuellen Politiker-Outings aus. Nach Jahren des einvernehmlichen Verschweigens scheinen homosexuelle Männlichkeit und Staatsräson im massenmedialen Diskurs nun erstmals vereinbar. Anhand der vier prominenten Fallbeispiele Volker Beck (Grüne), Klaus Wowereit (SPD), Ole von Beust (CDU) und Guido Westerwelle (FDP) untersucht Andreas Heilmann die Normalisierung homosexueller Männlichkeit in der printmedialen Berichterstattung - und zeigt, warum der homosexuelle Staatsmann einstweilen nur eine prekäre Normalität auf Bewährung repräsentiert. Männlichkeit,Homosexualität,Normalisierung,Identität,Diskursanalyse,Mediendemokratie,Modernisierung,Stereotype,Geschlecht,Medien,Politik,Queer Theory,Gender Studies,Soziologie,Gender,Media,Politics,Sociology Cover Normalität auf Bewährung; Inhalt; Danksagung; 1. Die Outing-Kaskade in der bundesdeutschen Politik; 1.1 Das Phänomen und seine Problematisierung; 1.2 Fragestellung und Aufbau der Arbeit; 2. Theoretische Grundlagen: Männlichkeit als soziale Praxis gesellschaftlicher Normalitätsproduktion; 2.1 Irritationen hegemonialer Männlichkeit; 2.2 Homosexuelle Männlichkeit zwischen symbolischer Revolution und normaler Anerkennung; 2.3 Normalisierung homosexueller Männlichkeit; 2.4 Sexuelle Identitätspolitiken im Machtfeld hegemonialer Männlichkeit Biographical note: Andreas Heilmann (Dr. phil.) lehrt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften und am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Geschlechter-, Wissens- und Mediensoziologie sowie der Politischen Soziologie
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