معرفی کتاب «Non sum ego qui fueram : Funktionen des Ich in der römischen Elegie» نوشتهٔ Fabiola Dengler; Otto Harrassowitz GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر Harrassowitz در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Properz und Tibull gehören zu den bedeutendsten lateinischen Dichtern der augusteischen Zeit und prägen die römische Liebeselegie in ihrer Hochform. Beide setzen sich in ihren Elegien mit den damaligen Gesellschafts- und Wertevorstellungen auseinander. So zeichnen sie das elegische Ich beispielsweise als unterwürfigen, verzweifelten oder verstoßenen Liebhaber – ein Bild, das mit den Idealen des augusteischen Roms unvereinbar ist. Bisherige Untersuchungen zur Elegie konzentrierten sich auf die Entwicklung ihrer Motive; hierbei wurde vor allem im letzten Jahrhundert eine klare Trennung zwischen erzählendem und erzähltem Ich gezogen. Fabiola Dengler hingegen vereint die spezifischen Motive der Liebeselegie – Klage, Trauer, Erfüllung – mit der Ich-Perspektive der römischen Liebeselegie in einer Untersuchung. Dabei stellt sie die Konzeption des elegischen Ich in den Mittelpunkt ihrer Interpretationen ausgewählter Elegien aus den vier Elegienbüchern des Properz und den zwei Elegienbüchern des Tibull. Sie zeigt, welche Möglichkeiten die Dichter nutzen, die Wahrnehmung des elegischen Ich im Geiste des Lesers zu steuern. Können die literarischen Techniken, die Tibull verwendet, von denen, die Properz einsetzt, unterschieden werden? Kann dabei für die beiden Elegiker eine jeweils typische Ich-Darstellung ausgemacht werden? Im Hinblick auf die Komposition der Bücher untersucht sie darüber hinaus, ob auf Mechanismen vorangegangener Elegien zurückgegriffen wird. Cover Title Page Copyright Table of Contents Danksagung und Vorwort 1. Einleitung 1.1 Das elegische Ich als Gegenstand der Untersuchung 1.2 Zum Stand der Forschung zu Properz und Tibull 1.3 Methodik 1.4 Ziel der Arbeit 2. Überlegungen zu Properz Buch I 2.1 Einleitung 2.2 Überlegungen zur Propertianischen Elegie Prop. I, 3 2.2.1 Einleitung 2.2.2 Inhaltsübersicht 2.2.3 Ich-Verlaufsanalyse 2.2.3.1 Verse 1–10 2.2.3.2 Verse 11–20 2.2.3.3 Verse 21–34 2.2.3.4 Verse 35–46 2.2.4 Zwischenfazit 2.3 Überleitung Prop. I, 3 zu Prop. I, 7 2.4 Überlegungen zur Propertianischen Elegie Prop. I, 7 2.4.1 Einleitung 2.4.2 Inhaltsübersicht 2.4.3 Ich-Verlaufsanalyse 2.4.3.1 Verse 1–8 2.4.3.2 Verse 9–14 2.4.3.3 Verse 15–20 2.4.3.4 Verse 21–26 2.4.4 Zusammenfassende Darstellung 2.5 Überlegungen zu der propertianischen Elegie Prop. I, 21 2.5.1 Einleitung 2.5.2 Inhaltsübersicht 2.5.3 Ich-Verlaufsanalyse 2.5.3.1 Verse 1–3 2.5.3.2 Vers 4 2.5.3.3 Verse 5–6 2.5.3.4 Verse 7–10 2.5.4 Zusammenfassende Darstellung 2.5.5 Zwischenfazit 2.6 Überleitung von Prop. I, 21 zu Prop. I, 22 2.6.1 Sphragis 2.6.2 Epigramm 2.7 Überlegungen zu Properz I, 22 2.7.1 Inhaltsübersicht 2.7.2 Ich-Verlaufsanalyse 2.7.2.1 Verse 1–2 2.7.2.2 Verse 3–10 2.7.3 Zusammenfassende Darstellung 2.7.4 Zwischenfazit 2.7.5 Antiaugusteische Haltung? 2.8 Fazit zu Prop. Buch I 3. Überlegungen zu Properz Buch II 3.1 Einleitung 3.2 Überlegungen zu Prop. II, 1 3.2.1 Inhaltsübersicht 3.2.2 Ich-Funktionen 3.2.2.1 Verse 1–16 3.2.2.2 Verse 17–46 3.2.2.3 Verse 47–70 3.2.2.4 Verse 71–78 3.2.3 Zusammenfassende Darstellung 3.3 Überlegungen zu Prop. II, 34 3.3.1 Inhaltsübersicht 3.3.2 Ich-Verlaufsanalyse 3.3.2.1 Verse 1–24 3.3.2.2 Verse 25–50 3.3.2.3 Verse 51–80 3.3.2.4 Verse 81–94 3.3.3 Zusammenfassende Darstellung 3.3.4 Zwischenfazit 3.4 Zwischenfazit 4. Überlegungen zu Properz Buch III 4.1 Einleitung 4.2 Überlegungen zu Prop. III, 2 4.2.1 Einleitung 4.2.2 Inhaltsübersicht 4.2.3 Ich-Verlaufsanalyse 4.2.3.1 Verse 1–2 4.2.3.2 Verse 3–10 4.2.3.3 Verse 11–16 4.2.3.4 Verse 16–26 4.2.4 Zusammenfassende Darstellung 4.3 Überlegungen zu Prop. III, 24 4.3.1 Einleitung 4.3.2 Inhaltsübersicht 4.3.3 Ich-Verlaufsanalyse 4.3.3.1 Verse 1–8 4.3.3.2 Verse 9–16 4.3.3.3 Verse 17–20 4.3.4 Zusammenfassende Darstellung 4.4 Überlegungen zu Prop. III, 25 4.4.1 Einleitung 4.4.2 Inhaltsübersicht 4.4.3 Ich-Verlaufsanalyse 4.4.3.1 Verse 1–2 4.4.3.2 Verse 3–10 4.4.3.3 Verse 11–18 4.4.4 Zusammenfassende Darstellung 4.5 Zwischenfazit 5. Überlegungen zu Properz Buch IV 5.1 Einleitung 5.2 Überblick über die Elegien IV, 1 bis IV, 6 5.3 Überlegungen zu Prop. IV, 7 5.3.1 Einleitung 5.3.2 Inhaltsübersicht 5.3.3 Ich-Verlaufsanalyse 5.3.3.1 Verse 1–12 5.3.3.2 Verse 13–50 5.3.3.3 Verse 51–70 5.3.3.4 Verse 71–93 5.3.3.5 Verse 94–95 5.3.4 Zusammenfassende Darstellung 5.4 Überblick über die Elegien IV, 8 bis IV, 10 5.5 Überlegungen zu Prop. IV, 11 5.5.1 Einleitung 5.5.2 Inhaltsübersicht 5.5.3 Ich-Verlaufsanalyse 5.5.3.1 Verse 1–14 5.5.3.2 Verse 15–28 5.5.3.3 Verse 29–62 5.5.3.4 Verse 63–72 5.5.3.5 Verse 73–84 5.5.3.6 Verse 85–98 5.5.3.7 Verse 99–102 5.5.4 Zusammenfassende Darstellung 5.6 Fazit zu Properz Buch IV 6. Überlegungen zu Tibull Buch I 6.1 Einleitung 6.2 Untersuchung zu Tib. I, 1 6.2.1 Einleitung 6.2.2 Ich-Funktionen 6.2.2.1 Verse 1–44 6.2.2.2 Verse 45–52 6.2.2.3 Verse 53–74 (53–58 und 58–74) 6.2.2.4 Verse 75–78 6.2.3 Zusammenfassende Darstellung 6.2.4 Zwischenfazit 6.3 Überlegungen zur Tibullianschen Elegie I, 8 6.3.1 Einleitung 6.3.2 Ich-Funktionen 6.3.2.1 Verse 1–26 6.3.2.2 Verse 27–54 6.3.2.3 Verse 55–66 6.3.2.4 Verse 67–78 6.3.3 Zusammenfassende Darstellung 6.3.4 Zwischenfazit 6.4 Fazit 7. Überlegungen zu Tibull Buch II 7.1 Einleitung 7.2 Überlegungen zu Tib. II, 2 7.2.1 Einleitung 7.2.2 Inhaltsübersicht 7.2.3 Ich-Funktionen 7.2.3.1 Verse 1–8 (9) 7.3.2.2 Verse 9–12 7.3.2.3 Verse 13–22 7.3.3 Zusammenfassende Darstellung und Zwischenfazit 7.3 Überlegungen zur Elegie Tib. II, 6 7.3.1 Einleitung 7.3.2 Inhaltsübersicht 7.3.3 Ich-Funktionen 7.3.3.1 Verse 1–18 7.3.3.2 Verse 19–28 7.3.3.3 Verse 29–40 7.3.3.4 Verse 41–54 7.3.4 Zusammenfassende Darstellung 7.3.5 Zwischenfazit 7.4 Fazit zu Tibull Buch II 8. Fazit 8.1 Fazit zur Ich-Darstellung bei Properz 8.2 Fazit zur Ich-Darstellung bei Tibull 8.3 Das elegische Ich bei Tibull und Properz im engeren Vergleich 9. Bibliographie 9.1 Text-Ausgaben 9.2 Sekundärliteratur Index Cover -- Title Page -- Copyright -- Table of Contents -- Body -- Danksagung und Vorwort -- 1. Einleitung -- 1.1 Das elegische Ich als Gegenstand der Untersuchung -- 1.2 Zum Stand der Forschung zu Properz und Tibull -- 1.3 Methodik -- 1.4 Ziel der Arbeit -- 2. Überlegungen zu Properz Buch I -- 2.1 Einleitung -- 2.2 Überlegungen zur Propertianischen Elegie Prop. I, 3 -- 2.2.1 Einleitung -- 2.2.2 Inhaltsübersicht -- 2.2.3 Ich-Verlaufsanalyse -- 2.2.3.1 Verse 1-10 -- 2.2.3.2 Verse 11-20 -- 2.2.3.3 Verse 21-34 -- 2.2.3.4 Verse 35-46 -- 2.2.4 Zwischenfazit -- 2.3 Überleitung Prop. I, 3 zu Prop. I, 7 -- 2.4 Überlegungen zur Propertianischen Elegie Prop. I, 7 -- 2.4.1 Einleitung -- 2.4.2 Inhaltsübersicht -- 2.4.3 Ich-Verlaufsanalyse -- 2.4.3.1 Verse 1-8 -- 2.4.3.2 Verse 9-14 -- 2.4.3.3 Verse 15-20 -- 2.4.3.4 Verse 21-26 -- 2.4.4 Zusammenfassende Darstellung -- 2.5 Überlegungen zu der propertianischen Elegie Prop. I, 21 -- 2.5.1 Einleitung -- 2.5.2 Inhaltsübersicht -- 2.5.3 Ich-Verlaufsanalyse -- 2.5.3.1 Verse 1-3 -- 2.5.3.2 Vers 4 -- 2.5.3.3 Verse 5-6 -- 2.5.3.4 Verse 7-10 -- 2.5.4 Zusammenfassende Darstellung -- 2.5.5 Zwischenfazit -- 2.6 Überleitung von Prop. I, 21 zu Prop. I, 22 -- 2.6.1 Sphragis -- 2.6.2 Epigramm -- 2.7 Überlegungen zu Properz I, 22 -- 2.7.1 Inhaltsübersicht -- 2.7.2 Ich-Verlaufsanalyse -- 2.7.2.1 Verse 1-2 -- 2.7.2.2 Verse 3-10 -- 2.7.3 Zusammenfassende Darstellung -- 2.7.4 Zwischenfazit -- 2.7.5 Antiaugusteische Haltung? -- 2.8 Fazit zu Prop. Buch I -- 3. Überlegungen zu Properz Buch II -- 3.1 Einleitung -- 3.2 Überlegungen zu Prop. II, 1 -- 3.2.1 Inhaltsübersicht -- 3.2.2 Ich-Funktionen -- 3.2.2.1 Verse 1-16 -- 3.2.2.2 Verse 17-46 -- 3.2.2.3 Verse 47-70 -- 3.2.2.4 Verse 71-78 -- 3.2.3 Zusammenfassende Darstellung -- 3.3 Überlegungen zu Prop. II, 34 -- 3.3.1 Inhaltsübersicht -- 3.3.2 Ich-Verlaufsanalyse -- 3.3.2.1 Verse 1-24 Properz und Tibull gehören zu den bedeutendsten lateinischen Dichtern der augusteischen Zeit und prägen die römische Liebeselegie in ihrer Hochform. Beide setzen sich in ihren Elegien mit den damaligen Gesellschafts- und Wertevorstellungen auseinander. So zeichnen sie das elegische Ich beispielsweise als unterwürfigen, verzweifelten oder verstossenen Liebhaber ? ein Bild, das mit den Idealen des augusteischen Roms unvereinbar ist. 0Bisherige Untersuchungen zur Elegie konzentrierten sich auf die Entwicklung ihrer Motive; hierbei wurde vor allem im letzten Jahrhundert eine klare Trennung zwischen erzählendem und erzähltem Ich gezogen. Fabiola Dengler hingegen vereint die spezifischen Motive der Liebeselegie ? Klage, Trauer, Erfüllung ? mit der Ich-Perspektive der römischen Liebeselegie in einer Untersuchung. Dabei stellt sie die Konzeption des elegischen Ich in den Mittelpunkt ihrer Interpretationen ausgewählter Elegien aus den vier Elegienbüchern des Properz und den zwei Elegienbüchern des Tibull. Sie zeigt, welche Möglichkeiten die Dichter nutzen, die Wahrnehmung des elegischen Ich im Geiste des Lesers zu steuern. Können die literarischen Techniken, die Tibull verwendet, von denen, die Properz einsetzt, unterschieden werden? Kann dabei für die beiden Elegiker eine jeweils typische Ich-Darstellung ausgemacht werden? Im Hinblick auf die Komposition der Bücher untersucht sie darüber hinaus, ob auf Mechanismen vorangegangener Elegien zurückgegriffen wird
Properz und Tibull gehören zu den bedeutendsten lateinischen Dichtern der augusteischen Zeit und prägen die römische Liebeselegie in ihrer Hochform. Beide setzen sich in ihren Elegien mit den damaligen Gesellschafts- und Wertevorstellungen auseinander. So zeichnen sie das elegische Ich beispielsweise als unterwürfigen, verzweifelten oder verstoßenen Liebhaber - ein Bild, das mit den Idealen des augusteischen Roms unvereinbar ist. Bisherige Untersuchungen zur Elegie konzentrierten sich auf die Entwicklung ihrer Motive; hierbei wurde vor allem im letzten Jahrhundert eine klare Trennung zwischen erzählendem und erzähltem Ich gezogen. Fabiola Dengler hingegen vereint die spezifischen Motive der Liebeselegie - Klage, Trauer, Erfüllung - mit der Ich-Perspektive der römischen Liebeselegie in einer Untersuchung.Dabei stellt sie die Konzeption des elegischen Ich in den Mittelpunkt ihrer Interpretationen ausgewählter Elegien aus den vier Elegienbüchern des Properz und den zwei Elegienbüchern des Tibull. Sie zeigt, welche Möglichkeiten die Dichter nutzen, die Wahrnehmung des elegischen Ich im Geiste des Lesers zu steuern. Können die literarischen Techniken, die Tibull verwendet, von denen, die Properz einsetzt, unterschieden werden? Kann dabei für die beiden Elegiker eine jeweils typische Ich-Darstellung ausgemacht werden? Im Hinblick auf die Komposition der Bücher untersucht sie darüber hinaus, ob auf Mechanismen vorangegangener Elegien zurückgegriffen wird.
Properz and Tibullus are among the most important Latin poets of the Augustan period and shaped the Roman love elegy at its best. In their elegies, both deal with the social and value concepts of the time. For example, they portray the elegiac ego as a submissive, desperate, or rejected lover—an image incompatible with the ideals of Augustan Rome. Previous studies of elegy have focused on the development of its motifs; Here, especially in the last century, a clear distinction was drawn between the narrating and the narrated I. Fabiola Dengler, on the other hand, combines the specific motifs of the love elegy - lamentation, mourning, fulfillment - with the first-person perspective of the Roman love elegy in one investigation. In doing so, she places the concept of the elegiac I at the center of her interpretations of selected elegies from the four books of Properz and the two books of Tibullus. It shows the possibilities that the poets use to control the perception of the elegiac I in the mind of the reader. Can the literary techniques used by Tibullus be distinguished from those used by Propertius? Can a typical ego representation be identified for the two elegiacs? With regard to the composition of the books, she also examines whether mechanisms from previous elegies are used