Nietzsches Musikphilosophie : Zur Performativität des Denkens
معرفی کتاب «Nietzsches Musikphilosophie : Zur Performativität des Denkens» نوشتهٔ Federico Celestini، منتشرشده توسط نشر Brill | Fink. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"Bestreben, Musik und die Rolle des Chors in der Tragödie zu würdigen und mithin den performativen und multimedialen Charakter der Tragödie hervorzuheben. Entscheidend zur Umsetzung von Nietzsches philosophischem Programm war es, dass er ab der Mitte der 1870er Jahre Schreibweisen entwickelte, in denen er die Fixierung von Gedanken, die bereits den antiken Philosophen ein Gräuel war, zugunsten einer Beweglichkeit des Denkens ersetzte. Die Musik diente ihm dabei als Vorbild. Dieses Buch stellt einen Versuch dar, in der Auseinandersetzung mit Nietzsche dessen Ausdrucksweise mit einzubeziehen und Nietzsches Denken, anstatt durch Erklärungen still zu legen, durch weitere Gedanken in Bewegung zu halten."--Page 4 of cover. Die Beschäftigung mit der Musik und besonders die Auseinandersetzung mit Wagner prägten Nietzsches gesamtes Leben. Daraus und aus der damit verbundenen Aufwertung des Performativen in der Kulturbetrachtung leitete er sein postmetaphysisches Denken ab. Die Würdigung der Musik und der Rolle des Chors in der klassischen Tragödie ist ein Anliegen, mit dem sich Nietzsche bereits in seiner Schulzeit in Pforta befasste. Damit ist Nietzsches grundlegendes Bestreben verbunden, entgegen der in der Folge des Aristoteles durchgesetzten Reduktion des antiken Dramas auf eine literarische Überlieferung den performativen und multimedialen Charakter der Tragödie hervorzuheben. Entscheidend zur Umsetzung von Nietzsches philosophischem Programm war es, dass er ab der Mitte der 1870er Jahre Schreibweisen zu entwickeln begann, in der die Hypostasierung von Gedanken, die bereits den antiken Philosophen ein Gräuel war, zugunsten von der Beweglichkeit des Denkens gemieden wird. Die Musik diente ihm dabei als Vorbild Die Beschäftigung mit der Musik und besonders die Auseinandersetzung mit Wagner prägten Nietzsches gesamtes Leben. Am Beginn stand das Bestreben, Musik und die Rolle des Chors in der Tragödie zu würdigen und mithin den performativen und multimedialen Charakter der Tragödie hervorzuheben. Entscheidend zur Umsetzung von Nietzsches philosophischem Programm war es, dass er ab der Mitte der 1870er Jahre Schreibweisen entwickelte, in denen er die Fixierung von Gedanken, die bereits den antiken Philosophen ein Gräuel war, zugunsten einer Beweglichkeit des Denkens ersetzte. Die Musik diente ihm dabei als Vorbild. Dieses Buch stellt einen Versuch dar, in der Auseinandersetzung mit Nietzsche dessen Ausdrucksweise mit einzubeziehen und Nietzsches Denken, anstatt durch Erklärungen still zu legen, durch weitere Gedanken in Bewegung zu halten. NIETZSCHES MUSIKPHILOSOPHIE: Zur Performativität des Denkens Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Vom Lesedrama zur performativen Verbindung der Künste 2. Euripides und die Musik 3. Überschreitungen 4. Der Wille zum Schein 5. Das Erhabene und die Tragödie 6. Nietzsches geheime Lehre 7. Der Philosoph als Tragiker 8. Die Inszenierung des Widerspruchs 9. Die Semiotik der Maske 10. Performativität 11. Die Musik des Nordens 12. Der europäische Wanderer und sein asiatischer Schatten 13. Die Musik des Südens 14. Zarathustras Musik 15. Die Verwindung der romantischen Musik 16. Komischer Ernst 17. Die „Lüge des grossen Stils“ Werkausgaben Nietzsches und Siglenverzeichnis Abkürzungen Zitierte Literatur Personenverzeichnis
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