Neurose - an der Grenze zwischen krank und gesund: Eine Ideengeschichte zu den Grundfragen des Menschseins (German Edition)
معرفی کتاب «Neurose - an der Grenze zwischen krank und gesund: Eine Ideengeschichte zu den Grundfragen des Menschseins (German Edition)» نوشتهٔ Alfred Ribi در سال 2011. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Neurotische Störungen sind sehr verbreitet. Freud sagte sogar: „Jedermann ist etwas neurotisch.“ Man kann natürlich etwas, was in der Bevölkerung dermaßen verbreitet ist, nicht als krankhaft, d.h. als Abweichung von der Norm bezeichnen. Kann man es deshalb aber von „Gesundsein“ abgrenzen? So wenig wie eine Frau ein bisschen schwanger sein kann, so wenig kann einer ein bisschen neurotisch sein. Die Jung‘sche Auffassung von der Neurose hilft, diagnostisch Klarheit zu schaffen. Dieses Buch ist zunächst ein Buch für Fachleute, es ist aber auch ein „Aufklärungsbuch“ für interessierte Laien, das die veralteten Vorurteile über das Wesen der Neurose abbauen hilft. Eine Ideengeschichte zu den Grundfragen des Menschseins: Jede psychologische Theorie folgt zunächst einer Idee. In der Betrachtung der Ideengeschichte um die Neurose versteht man nicht nur die Ent- und Verwicklungen rund um dieses Thema, sondern auch die verschiedenen Fach-Auffassungen der Neurose. Die ICD-10 als internationale Klassifikation psychischer Störungen hat es aufgegeben, einen psychodynamischen Ansatz zu verwenden und beschränkt sich auf die Symptomatologie. In der DSM-IV wird auf den Begriff der Neurose ganz verzichtet. Alfred Ribi sieht dies als Rückschritt – auch im Sinne des Klienten. Sein Ansatz: Erst mit Kenntnis der Dynamik in der Geschichte der Neurosenauffassung kann eine Diskussion zwischen den verschiedenen Therapieschulen aufgenommen werden. Geschrieben für Psychologen und Psychiater, Absolventen einer Jung'schen Ausbildung, interessierte Laien. Cover ......Page 1 Neurose – an der Grenze zwischen krank und gesund: Eine Ideengeschichte zu den Grundfragen des Menschseins ......Page 4 ISBN 9783642161476 ......Page 5 Vorwort......Page 6 Inhaltsverzeichnis......Page 8 1 Einleitung......Page 15 Literatur......Page 23 I Erstes Buch: Der Neurosebegriff in den Anfängen......Page 25 2 Der lange Weg und die Abenteuer auf der Suche nach der befreienden Erkenntnis......Page 27 2.1.1 Primitive Medizin......Page 28 2.1.2 Griechische Heilverfahren......Page 40 2.2.2 Ärzte der Renaissance......Page 43 2.2.3 Einskontinuum und Neuplatonismus......Page 44 2.2.4 Paracelsus und lumen naturae......Page 45 2.2.5 Aufschwung der Naturwissenschaften......Page 47 2.2.6 Ernst Georg Stahl und dermoderne Vitalismus......Page 48 2.2.7 Moderne Frauenbewegung......Page 50 2.3.1 Wichtige Vertreter und ihre Theorien......Page 51 2.3.2 Lehre vom Pneuma......Page 55 2.3.3 Neurosenkonzept nach Cullen......Page 56 2.3.4 Romantische Medizin und Naturphilosophie......Page 58 2.4.1 Kants Einfluss auf die Medizin......Page 61 2.4.2 Neurosenkonzepte im 19. Jahrhundert......Page 63 2.5.1 Religiöse Dimension......Page 68 2.5.2 Franz Anton Mesmer und dertierische Magnetismus......Page 70 2.5.3 Natur und Ich......Page 83 2.5.4 Der Fall Hauffe......Page 85 2.5.5 Der Fall Smith......Page 90 2.5.6 Spiritistische Experimente C.G.Jungs......Page 94 Literatur......Page 97 3 William James und der Pragmatismus......Page 101 3.1 Definition......Page 102 3.2 Wahrheit und ihre Bedeutung......Page 103 3.3 Experimentalismus......Page 105 3.4 Psychologie der Religion......Page 108 Literatur......Page 109 4 Die Rolle des Traumas bei Entstehung der Neurose......Page 111 4.2.1 Spinalirritation......Page 112 4.2.2 Neurasthenie......Page 113 4.3 Simulation und Krankheitsgewinn......Page 114 4.4 Das kollektive Unbewusste bzw.Schwelle des Bewusstseins......Page 116 Literatur......Page 117 II Zweites Buch: Beginn der neuzeitlichen Neurosenauffassung und Therapie......Page 119 5 Die Entdeckung des Unbewussten......Page 121 5.1 Der Einfluss Schopenhauers......Page 123 5.2 Die Entdeckung der Seele......Page 124 5.3 Der Fall Nietzsche......Page 125 5.4 Psychophysischer Parallelismus......Page 130 Literatur......Page 132 6 Jean Martin Charcot (1825–1893)......Page 134 6.1 Dreiteilung der Hypnose......Page 135 6.2 Disposition......Page 136 6.4 Unterscheidung Subjekt –Objekt......Page 137 Literatur......Page 138 7 Die Frage der multiplen Persönlichkeit......Page 140 7.2 Dämmerzustand......Page 141 7.3 Der Fall Reynolds......Page 144 7.4 Der Fall Estelle......Page 145 7.6 Schock, krankhafte Verarbeitung und Umwandlung des Erlebens als Auslöser......Page 146 Literatur......Page 149 III Drittes Buch: Die großen psychodynamischen Systeme und ihre Begründer......Page 151 8 Pierre Janet (1859–1947)......Page 153 8.2 Lebenslauf......Page 154 8.3.2 Tendenzen versus Trieb......Page 156 8.3.3 Ablauf der höheren Handlungen......Page 158 8.3.5 Bewusstseinsfeld......Page 159 Literatur......Page 161 9 Sigmund Freud (1856–1939)......Page 163 9.2 Der Fall Bertha Pappenm alias Anna O......Page 164 9.2.1 Katharsis......Page 165 9.2.3 Die Krankenberichte Josef Breuers (1842–1925)......Page 166 9.3 Der Ursprung der Psychoanalyse......Page 170 9.3.1 Neurosenklassifikation......Page 171 9.3.3 Ich und Es......Page 173 9.4.1 Triebbegriff......Page 175 9.4.2 Das Konzept von Libido bzw. psychischer Energie......Page 176 9.4.3 Bewusstsein, Vorbewusstes und Unbewusstes......Page 177 9.4.4 Konzepte des Narzissmus......Page 178 9.4.6 Affektkonzept in der Theorie der Interaktionsform......Page 179 9.4.8 Abwehrmechanismen und Ersatzbildung......Page 180 9.4.9 Strukturtheoretische Begriffe:Ich, Ich-Ideal und Über-Ich......Page 183 9.4.10 Freuds spezifische Auffassung von Trauma und traumatischer Neurose......Page 185 9.4.11 Verführungstheorie ,Ödipuskomplex und Wiederholungszwang......Page 186 9.4.13 Grundbegriffe der psychoanalytischen Therapie......Page 187 9.4.14 Psychoanalytische Grundregeln......Page 189 Literatur......Page 192 10 Alfred Adlers (1870–1937) Individualpsychologie......Page 194 10.1 Individualpsychologie – eine Begriffsbestimmung......Page 195 10.2 Leben und Einführung in sein Werk......Page 196 10.3.2 Männlicher Protest und Kritik an Freud......Page 198 10.3.3 Fiktionalismus und Finalität......Page 199 10.3.4 Streben nach Überlegenheit......Page 202 10.3.6 Lebensstil......Page 203 10.3.7 Neurotische Disposition......Page 205 10.3.8 Neurotisches Sicherungsverhalten......Page 206 10.3.9 Der Anfang der Neurose......Page 208 10.3.10 Dynamische Einheit der seelischen Störungen......Page 209 10.3.11 Verstehen und Behandlung des Patienten......Page 211 10.3.12 Erste Kindheitserinnerungen und Träume......Page 212 10.3.13 Ursprung von neurotischer Disposition......Page 214 Literatur......Page 216 IV Viertes Buch: Die Entwicklung der Neurosenauffassung bei Carl Gustav Jung......Page 219 11 Carl Gustav Jung (1875–1961)......Page 221 11.1.1 Primärliteratur (Quellen)......Page 222 11.1.2 Empfehlungen zum Neurosenkonzept......Page 223 11.2 Zur Vorgehensweise und zum Verständnis......Page 225 Literatur......Page 236 12 Abgrenzung zu Freud und Adler......Page 237 12.1.1 Wider Freuds Libidotheorie......Page 238 12.1.2 Kausalität und Finalität......Page 242 12.1.3 Über die Komplexe......Page 243 12.1.4 »Der Rest ist Schweigen«......Page 249 12.2 Jungs Äußerungen in seinem späteren Werk......Page 250 Literatur......Page 260 13 Erweiterung seiner Psychologie über die Perspektive der Neurose hinaus......Page 263 13.1 Libidoauffassung......Page 264 13.2 Psychoenergetik......Page 268 13.3 Verdrängung......Page 278 13.4 Dissoziation......Page 284 13.5 Progression und Regression......Page 287 Literatur......Page 292 14 Die Rolle der Anpassung im psychischen Geschehen......Page 293 14.1 Sichtweisen der Anpassung......Page 294 14.2 Anpassung als Notwendigkeit......Page 297 Literatur......Page 298 15 Kompensation......Page 299 Literatur......Page 304 16 Mann und Frau; Anima und Animus......Page 305 16.1 Anima......Page 314 16.2 Animus......Page 319 Literatur......Page 325 17 Projektion......Page 327 17.1 Archaische Identität......Page 328 17.3 Existenz des Unbewussten......Page 329 17.4 Rücknahme von Projektionen (Individuation )......Page 335 Literatur......Page 336 18 Schatten......Page 337 18.1 Gegenwille......Page 338 18.2 Einsicht und Anerkennung......Page 339 18.3 Autonomie des Gewissens......Page 342 Literatur......Page 343 19 Komplexe......Page 345 19.1 Begriffsbestimmung......Page 346 19.2 Der Fall Babette......Page 347 19.3 Konstellation......Page 349 Literatur......Page 353 20 Das Ich......Page 355 Literatur......Page 359 21 Das Selbst......Page 361 Literatur......Page 367 22 Individuation......Page 369 Literatur......Page 374 23 Archetypen......Page 375 23.1 Definition......Page 376 23.2 Wirkungsbeschreibung......Page 380 23.3 Funktion......Page 383 Literatur......Page 390 24 Das Symbol......Page 391 Literatur......Page 398 25 Transzendente Funktion......Page 399 Literatur......Page 401 26 Das Problem der Gegensätze......Page 403 26.1 Hypothese eines Unbewussten......Page 405 Literatur......Page 409 27 Trieb und Instinkt......Page 411 27.1 Trieb......Page 412 27.2 Instinkt......Page 419 Literatur......Page 424 28 Materie und Körper: Synchronizität......Page 427 28.1 Materie......Page 428 28.2 Körper......Page 429 Literatur......Page 432 29 Bild, Abbild, Vorstellung, Phantasie......Page 433 29.1 Bild und Abbild......Page 434 29.2 Vorstellung......Page 436 29.3 Phantasie......Page 437 Literatur......Page 442 30 Typologie......Page 443 30.1 Apperzeption......Page 446 30.2 Funktionen......Page 447 Literatur......Page 456 31 Seele und Persona......Page 457 31.1 Seele......Page 458 31.2 Persona......Page 464 Literatur......Page 468 32 Sexualität, Eros, Macht, Liebe......Page 469 32.1 Sexualität......Page 470 32.2 Eros......Page 471 32.3 Macht......Page 472 32.4 Liebe......Page 473 Literatur......Page 475 33 Objekt, Subjekt, Identität......Page 477 Literatur......Page 482 34 Entwicklungspsychologie......Page 483 34.1.1 Bewusstsein......Page 485 34.1.2 Störungen......Page 486 34.1.3 Eltern......Page 490 34.1.4 Elternbild, Elternimago......Page 493 34.2 Mutter......Page 497 34.3 Vater......Page 499 Literatur......Page 500 35 Wert, Sinn, Zweifel......Page 503 35.1 Wert, Werturteil......Page 504 35.2 Sinn......Page 508 35.3 Zweifel......Page 511 Literatur......Page 515 36 Leiden, Krankheit, Neurose......Page 517 Literatur......Page 527 37 Traum......Page 529 37.1 Traumdeutung......Page 530 37.2 Die Rolle des Unbewussten......Page 533 37.3 Traumphasen......Page 537 37.4.1 Deutungsstufen......Page 538 37.5 Initialträume......Page 540 Literatur......Page 541 38 Psychotherapie......Page 543 38.1 Grundsätzliches......Page 544 38.2 Spezifische Methoden......Page 547 38.3 Psychotherapie als Berufung......Page 552 Literatur......Page 563 39 Übertragung......Page 565 Literatur......Page 575 40 Religiöse Dimension......Page 577 40.1 Religion und Glauben......Page 578 40.2 Schuld......Page 582 40.3 Gut und Böse......Page 583 40.4 »Ich weiß«......Page 586 Literatur......Page 590 41 Das Schöpferische......Page 591 41.1 Stufen der Bewusstwerdung......Page 598 Literatur......Page 601 Epilog......Page 603 Stichwortverzeichnis......Page 609
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