Neue Wege der Frühmittelalterforschung: Bilanz und Perspektiven
معرفی کتاب «Neue Wege der Frühmittelalterforschung: Bilanz und Perspektiven» نوشتهٔ Walter Pohl (editor), Maximilian Diesenberger (editor), Bernhard Zeller (editor), Institut für Mittelalterforschung، منتشرشده توسط نشر Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wien ist heute ein Knotenpunkt der internationalen Frühmittelalterforschung, wo auf quellennahe Weise über Identitäten und die Entwicklung von Völkern, über die Umwandlung der römischen Welt oder über das karolingerzeitliche Mitteleuropa gearbeitet wird. Der Aufbau dieser Forschungsrichtung ist vor allem Herwig Wolfram zu verdanken, der als Ordinarius für mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien in der Behandlung dieser Themen neue Ansätze entwickelt und neue Wege der Frühmittelalterforschung beschritten hat. Die Beiträge dieses Bandes drehen sich um Fragestellungen, die in der Wiener Frühmittelalterforschung seit Herwig Wolfram im Zentrum des Interesses stehen und international rezipiert und weiterentwickelt wurden. Oft hat sich der Horizont erweitert: von der Ethnogenese zur Identitätsforschung; vom karolingerzeitlichen Salzburg und Bayern zu einer breiteren Untersuchung der Karolingerzeit und ihrer Transformation; oder von der Diplomatik zu einer breiten sozialgeschichtlichen Einbettung der Urkundenforschung. In diesem Band reflektieren Vertreterinnen und Vertreter der Wiener Frühmittelalterforschung gemeinsam mit angesehenen Gästen über den Forschungsstand und die Zukunftsperspektiven. Dabei werden auch benachbarte Wissenschaften wie die Philologie, die Archäologie und die Kunstgeschichte einbezogen und unterstreichen die Dynamik der interdisziplinären Frühmittelalterforschung. Insgesamt bietet der Band einen Überblick über zentrale Fragen der Grundlegung des mittelalterlichen Europas zwischen 400 und 1000, die hier vor allem aus der Sicht einer grenzüberschreitenden Geschichte Mitteleuropas thematisiert werden. --Publisher's website. Vorwort -- Walter Pohl, Maximilian Diesenberger, Bernhard Zeller Von der Ethnogenese zur Identitätsforschung -- Walter Pohl Political identity, ethnic identity, genetic identity : the dangers of conceptual confusion -- Patrick J. Geary "Haben die Barbaren die Nationalgötter Griechenlands zerstört?" -- Evangelos Chrysos Herrschaftsanerkennung und Nachfolgesicherung im 5. und 6. Jahrhundert am Beispiel der Adoptio per arma -- Andreas Schwarcz A Byzantine commonwealth, 476-553 -- Ian N. Wood Die Vandalen. Skythen, Goten oder Römer? Anmerkungen und Überlegungen zum vandalischen Königstitel rex Vandalorum et Alanorum -- Roland Steinacher Kingdoms of the Empire, AD 608-616. Mediterrane Konnektivität, Synchronität und Kausalität als analytisches und darstellerisches Problem der Frühmittelalterforschung -- Stefan Esders Anmerkungen zur Aussagekraft paariger Schulterfibeln im östlichen Barbaricum (4. bis 7. Jahrhundert -- Volker Bierbrauer Wer sind eigentlich die Barbaren in den Barbarenreichen? Zu Kontinuität und Wandel des Barbarenkonzepts in der fränkischen Historiographie -- Hans-Werner Goetz Die Franken und ihre Geschichten -- Helmut Reimitz Ancient history at Carolingian Tours -- Rosamond McKitterick Staging integration in Bavaria, 791-793 -- Janet L. Nelson Drei Aspekte räumlicher Ordnungsvorstellungen in Bayern um 800 -- Maximilian Diesenberger Karl der Grosse und seine Vision -- Archäologische und historische Schlaglichter -- Falko Daim, Stefan Albrecht, Jérémie Chameroy, Peter Ettel, Dominik Heher, Péter Prohászka, Lukas Werther Charlemagne in the margin: a new testamony to his reputation from a Carolingian schoolroom -- David Ganz Wissenschaft und Zeitdiagnose. Zur Transformation antiken Wissens in Walahfrid Strabos Vademecum -- Richard Corradini Romanische, langobardische, transalpine und hybride Personennamen im regnum Italiae des 9. Jahrhunderts. Onomastische und historische Reflexionen zu oberitalienischen Namenbeständen -- Wolfgang Haubrichs Sprache als Quelle historischer Forschung. Überlegungen zur Aneignung des Raumes in der slavischen Frühgeschichte -- Christian Lübke Als die Kirche Slawisch zu sprechen begann. Zu den Intergründen der Christianisierung in Karantanien und Pannonien -- Peter Štih Die Umgestaltung der karolingischen Welt -- Herwig Wolfram Nach 887/888: Herrscherbilder und Herrschaftskonzeptionen in der sogenannten Collectio Sangallensis -- Bernhard Zeller Die Salbung bei den ostfränkischen Königen. Ein Versuch -- Anton Scharer Zur Verortbarkeit der Herrschersalbung im Referenzrahmen 'Erstes Testament'. Ein Disussionsbeitrag -- Martina Pippal. Wien ist heute ein Knotenpunkt der internationalen Frühmittelalterforschung, wo auf quellennahe Weise über Identitäten und die Entwicklung von Völkern, über die Umwandlung der römischen Welt oder über das karolingerzeitliche Mitteleuropa gearbeitet wird. Der Aufbau dieser Forschungsrichtung ist vor allem Herwig Wolfram zu verdanken, der als Ordinarius für mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien in der Behandlung dieser Themen neue Ansätze entwickelt und neue Wege der Frühmittelalterforschung beschritten hat.0Die Beiträge dieses Bandes drehen sich um Fragestellungen, die in der Wiener Frühmittelalterforschung seit Herwig Wolfram im Zentrum des Interesses stehen und international rezipiert und weiterentwickelt wurden. Oft hat sich der Horizont erweitert: von der Ethnogenese zur Identitätsforschung; vom karolingerzeitlichen Salzburg und Bayern zu einer breiteren Untersuchung der Karolingerzeit und ihrer Transformation; oder von der Diplomatik zu einer breiten sozialgeschichtlichen Einbettung der Urkundenforschung. In diesem Band reflektieren Vertreterinnen und Vertreter der Wiener Frühmittelalterforschung gemeinsam mit angesehenen Gästen über den Forschungsstand und die Zukunftsperspektiven. Dabei werden auch benachbarte Wissenschaften wie die Philologie, die Archäologie und die Kunstgeschichte einbezogen und unterstreichen die Dynamik der interdisziplinären Frühmittelalterforschung. Insgesamt bietet der Band einen Überblick über zentrale Fragen der Grundlegung des mittelalterlichen Europas zwischen 400 und 1000, die hier vor allem aus der Sicht einer grenzüberschreitenden Geschichte Mitteleuropas thematisiert werden Cover Inhaltsverzeichnis Vorwort Von der Ethnogenese zur Identitätsforschung Political Identity, Ethnic Identity, Genetic Identity „Haben die Barbaren die Nationalgötter Griechenlands zerstört?“ Herrschaftsanerkennung und Nachfolgesicherung im 5. und 6. Jahrhundert am Beispiel der Adoptio per arma A Byzantine Commonwealth, 476–553 Die Vandalen. Skythen, Goten oder Römer? Kingdoms of the Empire, AD 608–616 Anmerkungen zur Aussagekraft paariger Schulterfibeln im östlichen Barbaricum (4. bis 7. Jahrhundert) Wer sind eigentlich die Barbaren in den Barbarenreichen? Die Franken und ihre Geschichten Ancient History at Carolingian Tours Staging integration in Bavaria, 791–793 Drei Aspekte räumlicher Ordnungsvorstellungen in Bayern um 800 Karl der Große und seine Vision – Archäologische und historische Schlaglichter Charlemagne in the margin: a new testimony to his reputation from a Carolingian schoolroom Wissenschaft und Zeitdiagnose. Zur Transformation antiken Wissens in Walahfrid Strabos Vademecum Romanische, langobardische, transalpine und hybride Personennamen im regnum Italiae des 9. Jahrhunderts Sprache als Quelle historischer Forschung Als die Kirche Slawisch zu sprechen begann Die Umgestaltung der karolingischen Welt Nach 887/888: Herrscherbilder und Herrschaftskonzeptionenin der sogenannten Collectio Sangallensis Die Salbung bei den ostfränkischen Königen Zur Verortbarkeit der Herrschersalbung im Referenzrahmen, Erstes Testament‘ Quellenverzeichnis Literaturverzeichnis Personennamenregister
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