پدیدارشناسی نوین در تقابل: دیدگاههای انتقادی بر دستاورد و پتانسیل
Neue Phänomenologie im Widerstreit: Kritische Perspektiven auf Ertrag und Potential
معرفی کتاب «پدیدارشناسی نوین در تقابل: دیدگاههای انتقادی بر دستاورد و پتانسیل» (با عنوان لاتین Neue Phänomenologie im Widerstreit: Kritische Perspektiven auf Ertrag und Potential) نوشتهٔ Steffen Kluck (editor), Jonas Puchta (editor)، منتشرشده توسط نشر Alber در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Nach dem Tod von Hermann Schmitz möchte das Buch – auch über den engeren philosophischen Kontext hinaus – eine kritische Würdigung der Neuen Phänomenologie einleiten. Einerseits werden Perspektiven fokussiert, die ausgehend vom neophänomenologischen Ansatz über bereits vorliegende Theorien hinausführen. Andererseits ist die Neue Phänomenologie im Interesse der Bewährung auf eine differenzierte Prüfung angewiesen: Welche Phänomene kommen einseitig in den Blick und inwiefern braucht es Ergänzungen durch weitere Perspektiven? Indem der Band insgesamt 22 Beiträge versammelt, möchte er die von Schmitz umfangreich begründete Suchbewegung fortführen und die Zukunft der Neuen Phänomenologie in einem gemeinsamen Dialog erkunden. Mit Beiträgen von Jens Bonnemann | Undine Eberlein | Helmut Fallschessel | Thomas Fuchs | Ute Gahlings | Tonino Griffero | Michael Großheim | Felix Glenk | Robert Gugutzer | Klemens Hilliger v. Thiele | Steffen Kammler | Steffen Kluck | Hilge Landweer | Thomas Latka | Kira Meyer | Jonas Puchta | Hermann Schmitz | Damir Smiljanic | Jens Soentgen | Niko Strobach | Petra Völz | Alexander Wendt | Barbara Wolf Cover Vorwort I. II. III. I. Biographisches Lebenslauf Mein wissenschaftlicher Werdegang Erinnerung an Hermann Schmitz Philosophieren in Briefen 1. Einführung 2. Formales 3. Die Situation der Schreibenden 4. Die unterschiedlichen Rollen im Briefwechsel 5. Begriff und Methode der Phänomenologie 6. Intersubjektivität 7. Stellungnahmen zum Zeitgeschehen 8. Phänomenologische Kernthemen 9. Diskussionen zu Klassikern 10. Dissense und Asymmetrien 11. Schluss II. Methodisches Über das Verhältnis des Phänomenologen zu seiner Theorie 1. Was ist ein Prinzip der Philosophie? 2. Phänomen, Methode und Geltung 3. Neue Phänomenologie als Hermeneutik 4. Intersubjektivität und Praxis in der Neuen Phänomenologie Philosophie als »vage Wissenschaft« 1. Vom Traum der »strengen Wissenschaft« zum Trauma ihrer Verfehlung 2. Neue Phänomenologie auf dem Weg zu einem anderen Philosophieverständnis 3. Unscharfe Phänomene als Gegenstand der Neuen Phänomenologie 4. Philosophie als Wissenschaft vom Vagen III. Kritisches Durst Phänomenologie und Naturphilosophie eines elementaren Verlangens 1. Die ökologische Natur 2. Der Leib und die ökologische Natur 3. Durst im Alltag 4. Der Durst in der Phänomenologie 5. Grundzüge einer Phänomenologie des Durstes 5.1 Durst ist Verlangen nach Wasser 5.2 Der Durst weiß etwas, der Durst ist wählerisch 5.3 Der Durst ist ein Sich-selbst-Erkennen Die Weltlichkeit leiblicher Widerfahrnisse 1. Das eigenleibliche Spüren in der Neuen Phänomenologie 2. »Einleibung« oder »Einweltung« 3. Eine Phänomenologie der pathischen Wahrnehmung Braucht der Leib einen Körper? 1. Einleitung 2. Leib und Körper bei Schmitz 3. Das psychophysische Problem 4. Braucht der Leib einen Körper? 4.1 Die physische Basis der leiblichen Ökonomie 4.2 Syntopie von Leib und Körper 4.3 Der Doppelaspekt von Leib und Körper 4.4 Das psychophysische Problem 5. Resümee Hermann Schmitz und die Psychologie 1. Einleitung 2. Philosophische Psychologie 3. Deskriptive Psychologie 4. Tiefenpsychologie 5. Experimentalpsychologie 6. Psychopathologie 7. Phänomenologische Psychologie 8. Schluss: Schmitz als Erlebnispsychologe? Das chaotische Mannigfaltige als Herausforderung für die Logik 1. Einleitung 2. Das chaotische Mannigfaltige bei Hermann Schmitz 3. Die prädikatenlogische Standardsprache PL 4. Mereologie 5. Plurallogik 6. Theorie der Quasimengen 7. Schmitz’ Postulate für eine Logik des chaotischen Mannigfaltigen 8. Fazit Anhang: Zwei Anmerkungen Begegnung im Unendlichen? I. Einleitung zu einer Begegnung II. Kritische Durchsicht III. Parallelen IV. Fortsetzendes Erfahrung des Atmosphärischen im geschützten Raum 1. Eine (pathische) Ästhesiologie nach der Ästhetik? 2. Spielerische Identifikation, Kompensation und rahmendes Sehen 3. Ästhetische Andacht: die Gefahr des ästhetischen Genusses und die Unzulänglichkeit der Schönheit 4. Atmosphären: Distanz in der Ergriffenheit 5. Kultur (oder Manipulation?) der Gefühle 6. Eine leibliche Ekphrasis 7. Gibt es einen Michael Kohlhaas der Ästhetik? 8. To be continued Leiberfahrung und eine Theorie des Sozio-Somatischen 1. Körperlichkeit und Leiberfahrung als Grundlagen menschlicher Sozialität 2. Elemente einer Theorie des Sozio-Somatischen 3. Kritische Möglichkeiten einer Theorie des Sozio-Somatischen Gesellschaft als Atmosphäre 1. Schmitz’ Verständnis von Gesellschaft 2. Gesellschaft als Situation und Atmosphäre 3. Der Klimawandel: Gesellschaft als spürbare Atmosphäre 4. Fazit Warum die Zukunft der Neuen Phänomenologie grün ist 1. Einleitung 2. Die Rolle von Atmosphären in der Naturästhethik: Ein Forschungsüberblick 3. Zentrale Erkenntnisse und offene Fragen Neue Phänomenologie als Chiffre für die Gestaltung der pädagogischen Beziehung Einleitung 1. Erste Interaktionen des Kindes – leibliche Kommunikation 2. Interaktion in pädagogischen Institutionen – Der pädagogische Takt 3. Persönliche und gemeinsame Situationen gestalten 4. Persönlichkeit unterstützen: Persönliche Eigenwelt – persönliche Fremdwelt 5. Fazit Gemischte Gefühle in neophänomenologischer Sicht 1. Was sind »gemischte Gefühle«? 2. Die These von der Räumlichkeit der Atmosphären 3. Gefühle als Halbdinge und leiblich-affektive Betroffenheit 4. Gemischte Gefühle in neophänomenologischer Sicht. Kippphänomene und Verlegenheit »Vitaler Stolz« statt Nihilismus? 1. Eine Diagnose: Der Nihilismus und die Flucht in die Zukunft 2. Zwei Gegenmittel: Das Einleben in die Gegenwart und der vitale Stolz 3. Eine bleibende Leerstelle: Formen des Lebens und Gestaltens Übergänge 1. Annäherungen an Übergänge 2. Erfahrungsbereiche von Übergängen 3. Übergänge in der Neuen Phänomenologie 4. Übergänge im engeren Sinn V. Fortsetzendes Die Neue Phänomenologie in der Behandlung psychiatrisch kranker Menschen 1. Einführung – eine persönliche Annäherung an das Thema 2. Ein Fallbeispiel aus der praktischen Arbeit 3. Die Theorie zum praktischen Beispiel 3.1 Die Gefühle und Atmosphären 3.2 Die Sprache 3.3 Die Aufhebung des Innenwelt-Paradigmas 3.4 Das affektive Betroffensein 3.5 Die prospektive partielle Situation 3.6 Die Fassungen 4. Fazit Systemische Phänomenologie 1. Einführung 2. Ist Aufstellungsarbeit phänomenologisch? 3. Systemaufstellung als unwillkürliches Phänomen 4. Die unwillkürliche Räumlichkeit der Gefühle 5. Aufstellung als spielerische Identifizierung 6. Das Fühlen fremder Gefühle? 7. Repräsentierende Wahrnehmungen? 8. Aufstellung als Resonanz- und Verschränkungsphänomen 9. Aufstellung zwischen sprachlichem Abbild und leiblicher Antwort 10. Leibliche und hermeneutische Kompetenz 11. Resümee. Auf dem Weg zu einer systemischen Phänomenologie Bibliographie Hermann Schmitz I. Bücher II. Aufsätze III. Rezensionen Autoreninformationen Sachregister Namensregister
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