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NEUE HEIMAT: Unternehmenspolitik und Unternehmensentwicklung im gewerkschaftlichen Wohnungs- und Städtebau 1950–1982

معرفی کتاب «NEUE HEIMAT: Unternehmenspolitik und Unternehmensentwicklung im gewerkschaftlichen Wohnungs- und Städtebau 1950–1982» نوشتهٔ Peter Kramper، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Bekannt ist der gewerkschaftseigene Wohnungsbaukonzern NEUE HEIMAT durch seinen spektakulären Zusammenbruch. Über diesen Skandal ist in Vergessenheit geraten, daß das Unternehmen in der Bundesrepublik eine zentrale Rolle spielte. In den fünfziger Jahren hatte die NH entscheidenden Einfluß auf die Überwindung der Wohnungsnot. Seit der Hinwendung zum Städtebau in den sechziger Jahren prägte sie das Gesicht der Städte. Gleichzeitig entbrannte um den Konzern eine Debatte über die Rolle gemeinwirtschaftlicher Unternehmen in der sozialen Marktwirtschaft. Die Krise der NH in den siebziger Jahren stand deshalb symbolisch für den Niedergang eines Regulierungsmechanismus, der lange Zeit von großer Bedeutung gewesen war. Das Buch zeichnet Aufstieg und Fall der NH nach, ordnet ihre Entwicklung in aktuelle Debatten der Unternehmensgeschichte ein und verknüpft sie mit der Gesellschaftsgeschichte der Bonner Republik. Die Arbeit wurde 2007 mit dem Friedrich-Lütge-Preis ausgezeichnet. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Einleitung 1.1 19. September 1986 1.2 Fragestellung 1.3 Theorie und Methode 1.4 Vorgehensweise und historiographische Relevanz der Arbeit 1.5 Forschungsstand und Quellenlage 2. Zwischen Tradition und Neuanfang 2.1 Wohnungsnot, Wohnungspolitik und Wohnungswirtschaft nach 1945 2.1.1 Die Wohnungsnot 2.1.2 Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik 2.1.3 Die gemeinnützige Wohnungswirtschaft 2.2 Gewerkschaftlicher Wohnungsbau 1922–1945 2.2.1 Der gewerkschaftliche Wohnungsbau vor 1933 2.2.2 Unter der Herrschaft der DAF: Gewerkschaftliche Wohnungsunternehmen 1933–1945 2.3 Die Neuformierung des gewerkschaftlichen Wohnungsbaus nach dem Zweiten Weltkrieg 2.3 Die Neuformierung des gewerkschaftlichen Wohnungsbaus 2.3.1 Gewerkschaftliche Neuordnungsvorstellungen und die Entstehung der gewerkschaftlichen Wohnungspolitik 2.3.2 Die gescheiterte Vermögenspolitik: Rückerstattungsbemühungen und Finanzierungsprobleme 3. „Wohnungen, Wohnungen und nochmals Wohnungen“: Der Weg zum gewerkschaftlichen Großkonzern (1950–1958) 3. „Wohnungen, Wohnungen und nochmals Wohnungen“ 3.1 Die Neue Heimat Hamburg und die Entstehung des gewerkschaftlichen Großkonzerns 1945–1958 3.1 Die Neue Heimat Hamburg und die Entstehung des Großkonzerns 3.1.1 Die Neue Heimat Hamburg 1945–1952 3.1.1.1 Die NHH in der Zusammenbruchsgesellschaft 1945–1949 3.1.1.2 Die Reorganisation der NHH 1950–1953 3.1.2 „Wir bauen unsere Häuser mit anderer Leute Geld, und wenn wir es vom Teufel holen“: Kapitalmarktpolitik und Unternehmensfinanzierung 1950–1958 3.1.2.1 Die NHH und der „graue Pfandbriefmarkt“ 3.1.2.2 Paragraph 7 c – Der Schlüssel zum Erfolg 3.1.3 Die Konzernbildung 3.1.3.1 Die Anfänge der Konzernbildung und die Erfindung der „Selbstfinanzierung“ 3.1.3.3 Von Hamburg nach Bremen: Erste Schritte auf dem Weg zum überregionalen Wohnungsbaukonzern 3.1.3.4 Die Zentralisierung der gewerkschaftseigenen Wohnungsbaugesellschaften 3.1.3.5 Die Kopfstellenbildung 3.1.4 Eine gescheiterte Alternative zur Konzernbildung: Die Gewobag Frankfurt 3.2 Der „Sauerteig der Wohnungswirtschaft“? 3.2.1 Der Wohnungsneubau 3.2.1.1 Zur Marktposition der NH 3.2.1.2 Leitbilder des gewerkschaftseigenen Wohnungsbaus 3.2.1.3 Die städtebauliche Praxis der NH in den fünfziger Jahren 3.2.1.4 Die Ära May 3.2.1.5 Die Neue Vahr 3.2.2 Vermietungs- und Bestandspolitik 3.2.2.1 Die NH und die gewerkschaftliche Mietenpolitik 3.2.2.2 Die NH als Vermieter 3.2.3 Die Eigenheimfrage 3.3 Politische Standortbestimmungen 3.3.1 Die NH in der gewerkschaftlichen Binnenkommunikation der fünfziger Jahre 3.3.2 Die Debatte über die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts und das Bild der NH in der öffentlichen Meinung 4. Auf der Suche nach dem verlorenen Markt (1958–1966) 4. Auf der Suche nach dem verlorenen Markt 4.1 An den Grenzen des Wachstums? 4.1.1 „Unsere größte Sorge ist, daß einmal die Baukonjunktur abreißt“: Vermietung und Neubau im Umbruch 4.1.1.1 Vermietungspolitik im Zeichen des Lücke-Plans 4.1.1.2 Das Ende des Baubooms? 4.1.1.3 „Hauseigentümer ohne Giftzähne“ 4.1.1.4 Der Einstieg in den Auslandswohnungsbau 4.1.2 Die Konsolidierung des Großkonzerns 4.1.2.1 Organisatorische Straffung 4.1.2.2 Der Umbau in der Führungsetage 4.1.2.3 Vietors erste Schritte 4.2 Auf dem Weg zum Städtebau 4.2.1 Vom Wohnungsbau zum Städtebau 4.2.1.1 Die neue Agenda 4.2.1.2 Die NH und die Rationalisierung des Bauwesens 4.2.1.3 Die „Unwirtlichkeit der Städte“ und der Großsiedlungsbau der NH 4.2.2 Organisation und Expansion 1962–1966 4.2.2.1 Der Aufbau des verdeckten Bauträgerkonzerns 4.2.2.2 Die NH auf dem Weg zum „Instrument des Städtebaus“ 4.3 Die politische Legitimation der NH im Umbruch 4.3.1 Von der „Bedarfsdeckung“ zur „Gemeinwirtschaft“ 4.3.2 Die Kritik am „Gewerkschaftskonzern“ und die Durchsetzung der gemeinwirtschaftlichen Konzeption 4.3.2.1 Gewerkschaftliche Unternehmen im Kreuzfeuer der Kritik 4.3.2.2 Die Durchsetzung der gemeinwirtschaftlichen Konzeption 5. „Wenn Sie wollen, können Sie bei uns eine komplette Stadt bestellen“ (1966–1973) 5. „Wenn Sie wollen, können Sie bei uns eine komplette Stadt bestellen“ 5.1 „Dienst am Fortschritt“ 5.1.1 Dynamische Zeiten: Fortschrittsoptimismus, Rezession und Wachstumssicherung 5.1.2 Städtebau – Strukturpolitik – Fortschrittspolitik 5.1.3 Die Koalition des Fortschritts 5.1.4 Speerspitze des Fortschritts: Die NH als „Instrument gewerkschaftlicher Strukturpolitik“ 5.2 Expansion und Zentralisierung 5.2.1 Der Weg zum „Gleichordnungskonzern“ 5.2.1.1 Probleme der Konzernbildung 5.2.1.2 „Noch eine mehr...“? Die Gründung der NHS 5.2.2 Zentralisierung und Mitbestimmung: Aspekte der Binnenorganisation 5.2.2.1 Betriebliches Wachstum, strukturelle Probleme und die Reorganisation 1970/71 5.2.2.2 Aufsicht und Kontrolle 5.2.2.3 Mitbestimmung 5.2.2.4 Personalwesen und betriebliche Sozialpolitik 5.3 Produktstrategien im Zeichen der Strukturpolitik 5.3.1 Der Geist der Moderne: Städtebau nach neuen Leitbildern 5.3.1.1 Die Sanierungsfrage 5.3.1.2 Großsiedlungsbau im Zeichen der „Verdichtung“ 5.3.2 Die Expansion des Gewerbebaus 5.3.2.1 Kommunal- und Gewerbebau im Aufwind 5.3.2.2 Die Internationalisierung der NH 5.3.3 Das unsichere Kerngeschäft: Probleme des Wohnungsbaus am Beginn der siebziger Jahre 5.3.3.1 Der Wohnungsmarkt zwischen Kostenexplosion und staatlicher Förderung 5.3.3.2 Vom Randgeschäft zur strategischen Schlüsselgröße: Die Hausbewirtschaftung 5.3.3.3 Das Problem der Sicherung des Neubaus 6. Krise vor dem Fall (1973–1982) 6. Krise vor dem Fall 6.1 Der Wohnungsbau im Umbruch 6.1.1 Marktbedingungen und Absatzstrategien im Zeichen der Sättigung 6.1.1.1 Die „Ölkrise“ und die Kritik an der Architektur der Moderne 6.1.1.2 Das Ende der „alten Wohnungsnot“ 6.1.1.3 Zögerliche Anpassung: Der Wohnungsneubau 6.1.1.4 Die mißglückte Vermietungspolitik 6.1.2 Der Niedergang des gemeinnützigen Konzernteils 6.1.2.1 Konsolidierung oder Expansion? Unternehmensorganisation in der Umbruchphase 6.1.2.2 Krisenreaktion und Offenlegung stiller Reserven 6.1.2.3 Auf dem Weg „in eine andere Zukunft“: Die verspätete Schrumpfung der NHG 6.2 Vom Hoffnungsträger zum Faß ohne Boden: Der Städtebau 6.2.1 Stagnation statt Expansion: Städtebauliche Märkte in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre 6.2.2 Die Krise der NHS 6.2.2.1 Probleme der Konzernorganisation 6.2.2.2 Ein Rettungsversuch: Die Umstrukturierung 1978/79 6.2.2.3 Der Absturz des Auslandsgeschäfts 6.3 Die Delegitimation der NH 6.3.1 Die NH in der öffentlichen Meinung 6.3.1.1 Der „Bremer Baulandskandal“ und die Debatte über die „Verfilzung“ 6.3.1.2 Der sozialpolitische Anspruch der NH in der Kritik 6.3.1.3 Die Auseinandersetzungen über die Sanierungspolitik 6.3.2 „Wohin gehört eigentlich unser ganzes Unternehmen?“ 6.3.2.1 Die NH in der gewerkschaftsinternen Debatte 6.3.2.2 Die Lähmung 6.4 Ausblick: Skandale und Abwicklung (1982–1998) 6.4 Ausblick: Skandale und Abwicklung 7. Schlußfolgerung 8. Anhang 8.1 Abkürzungen 8.2 Tabellen 8.3 Quellen- und Literaturverzeichnis 8.3.1 Archivalische Quellen 8.3.2 Interviews 8.3.3 Periodika 8.3.3.1 Geschäfts- und Jahresberichte von Unternehmen der Unternehmensgruppe NEUE HEIMAT 8.3.3.2 Weitere von der Unternehmensgruppe NEUE HEIMAT herausgegebene Periodika 8.3.3.3 Vom Deutschen Gewerkschaftsbund herausgegebene Periodika 8.3.3.4 Weitere Zeitschriften und Periodika 8.3.4 Websites 8.3.5 Gedruckte Quellen und Literatur 8.4 Personenregister
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