Netzwerkforschung zwischen Physik und Soziologie : Perspektiven der Netzwerkforschung mit Bruno Latour und Harrison White
معرفی کتاب «Netzwerkforschung zwischen Physik und Soziologie : Perspektiven der Netzwerkforschung mit Bruno Latour und Harrison White» نوشتهٔ Tobias Philipp (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Tobias Philipp kombiniert die Theorien Bruno Latours und Harrison Whites, um mit ihrer Hilfe das interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung in den soziologischen Blick zu nehmen. An einem typischen Artikel arbeitet er beispielhaft dortige Argumentationsstrukturen qualitativ heraus und vervollständigt diese Eindrücke mit einer quantitativen Analyse der Rezeption des Artikels. Es zeigt sich, dass die Kombination beider Theorien und ihrer zentralen Konzepte von Übersetzung, Netdom, Story und Switching sich sowohl in der qualitativen wie quantitativen Arbeit bewähren. Weiter eröffnen sie das Potential, die soziologische Rezeption mathematisch-naturwissenschaftlich dominierter Forschungsgebiete anzuleiten und genuin soziologische Expertise dort anschlussfähig einzubringen. Inhaltsverzeichnis 6 Abbildungsverzeichnis 10 1 Einleitung 12 1.1 Netzwerkforschung und relationale Soziologie 13 1.1.1 Theoriesynthese 14 1.1.2 Empirische Anwendbarkeit 15 1.1.3 Feld der Netzwerkforschung 16 1.2 Netzwerkforschung im Kontext von Big Data 17 1.3 Soziologischer Zugang über relationale Perspektiven 21 1.4 Aufbau der Arbeit 23 2 Die Actor-Network Theory 26 2.1 Der Wegbereiter der ANT: Gabriel Tarde 35 2.2 Vier Momente der Genese eines Actor-Network 41 2.2.1 atisierung 42 2.2.2 Interessement 43 2.2.3 Enrolment 43 2.2.4 Mobilisierung 44 2.3 Aktanten - Mediatoren statt Intermediäre 45 2.4 Das Konzept der Übersetzung 46 2.5 Verortung 49 2.5.1 Kommunikationsbegriff 49 2.5.2 Agency 51 2.5.3 Netzwerkkonzept 54 3 Von sozialer Netzwerkanalyse zur Theorie von Identität und Kontrolle 59 3.1 Sozialwissenschaftliche Netzwerkanalyse 59 3.1.1 Prominenz der Methoden 60 3.1.2 Rollen, strukturale Äquivalenz und Blockmodelle 62 3.1.3 Wellmans Prinzipien strukturaler Analyse 63 3.2 Theorie von Identität und Kontrolle 65 3.2.1 Identitäten, Beziehungen und narrative Stories 67 3.2.2 Relationale Formationen 68 3.2.3 Entscheidung zwischen Stories: Bayesian Forks 74 3.3 Verortung 77 3.3.1 Kommunikationsbegriff 77 3.3.2 Agency 79 3.3.3 Netzwerkkonzept 82 4 Erklärungslogiken 84 4.1 Grundbegriffe 85 4.1.1 Kausalität 85 4.1.2 Holismus, Individualismus, Situationalismus 91 4.1.3 Beispiel: Colemans Badewannenmodell 93 4.2 Actor-Network Theory und die Beschreibung als Erklärung 95 4.2.1 ANT und Situationalismus 97 4.2.2 Beispiel: Expedition im Amazonas und zirkulierende Referenz 99 4.2.3 Stabilisierung von Actor-Networks 103 4.3 Theorie von Identität und Kontrolle und relationale Erklärung 105 4.3.1 Beispiel: Der Aufstieg der Medici 108 5 Synthese einer relationalen Theoriebasis 114 5.1 Rezeption beider Ansätze 115 5.1.1 ANT - Bruno Latour 116 5.1.2 TIK - Harrison White 118 5.2 Ambitionen 120 5.3 Relationierung und Übersetzung 122 5.4 Identitäten und Akteure 128 5.5 Zeit- und Stabilitätsaspekte 133 5.6 Zusammenfassung - Schnittflächen und Kombinationspotentiale 137 6 Stories und Aktanten am Beispiel der Wissenschaft 140 6.1 Grundzüge der Wissenschaftssoziologie 141 6.2 Wissenschaft aus relationaler Perspektive 143 6.3 Wissenschaftliche Praxis 146 6.3.1 Expansion des Wissenschaftsbetriebs 146 6.3.2 Gütekriterien 148 6.3.3 Distributed Cognition 152 6.3.4 Publikationen als Netzwerke 156 6.4 Visuelle Erkenntnisobjekte 162 6.4.1 Wahrnehmungspsychologische Aspekte von Visualisierung 169 6.4.2 Geschichte wissenschaftlicher Visualisierung 172 7 Qualitative Anwendung - Netzwerkgenese einer Publikation 176 7.1 Beziehung und Akteur im Publikationskontext 178 7.1.1 Akteure - Genese und Stabilität 179 7.1.2 Beziehungen - narrative Stories 187 7.2 Switching - Relevanz aus dem Wechsel zwischen Kontexten 194 7.3 Zusammenfassung 197 8 Quantitative Anwendung - Fortsetzung der Publikation über Referenz 203 8.1 Konsensbildung in der Wissenschaft 204 8.2 Theorie der Zitation 208 8.2.1 Referenz und Zitat 210 8.2.2 Zitationsdatenbanken 213 8.2.3 Wissenschaftssoziologische Diskussion des Zitats 215 8.2.4 Zitationen und die Suche nach Storysets 219 8.2.5 Operationalisierung von Zitationsbeziehungen 220 8.3 Das Zitationsnetzwerk im Beispiel - Querschnitt 222 8.3.1 Strategien der Komplexitätsreduktion 223 8.3.2 Autor-Co-Zitation 225 8.3.3 Zeitschriften-Co-Zitation 228 8.3.4 Dokumenten-Co-Zitation 232 8.4 Entwicklung der Co-Zitationsstruktur im Zeitverlauf - Längsschnitt 248 8.4.1 Annahmen und methodisches Vorgehen 250 8.4.2 Frühe und mittlere Phase: 2001 bis 2008 251 8.4.3 Späte und aktuelle Phase: 2009 bis 2014 253 8.5 Zusammenfassung 254 8.5.1 Querschnitt 254 8.5.2 Längsschnitt 256 9 Schlussbetrachtung - Resümee und Ausblick 260 9.1 Kombination von ANT und TIK 260 9.1.1 Stories über Beziehungen - Übersetzungskonzept 262 9.1.2 Stories der Beziehungen - Narrative Stories 264 9.1.3 Netdoms als Kontexte 265 9.1.4 Agency aus Switchings 266 9.2 Leistungsfähigkeit in der empirischen Anwendung 267 9.3 Das Feld der Netzwerkforschung 269 9.3.1 Interdisziplinarität und die Rolle von Theorie 269 9.3.2 Wege der Zusammenarbeit 273 9.4 Ausblick 275 9.4.1 Wissenschaftssoziologische Perspektiven 275 9.4.2 Netzwerkforschung und Big Data 276 Literatur 278 Tobias Philipp kombiniert die Theorien Bruno Latours und Harrison Whites, um mit ihrer Hilfe das interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung in den soziologischen Blick zu nehmen. An einem typischen Artikel arbeitet er beispielhaft dortige Argumentationsstrukturen qualitativ heraus und vervollständigt diese Eindrücke mit einer quantitativen Analyse der Rezeption des Artikels. Es zeigt sich, dass die Kombination beider Theorien und ihrer zentralen Konzepte von Übersetzung, Netdom, Story und Switching sich sowohl in der qualitativen wie quantitativen Arbeit bewähren. Weiter eröffnen sie das Potential, die soziologische Rezeption mathematisch-naturwissenschaftlich dominierter Forschungsgebiete anzuleiten und genuin soziologische Expertise dort anschlussfähig einzubringen. Der Inhalt Die Actor-Network Theory Bruno Latours Die Theorie von Identität und Kontrolle Harrison Whites Stories und Aktanten am Beispiel der Wissenschaft Qualitative Analyse der Netzwerkgenese einer Publikation Quantitative Untersuchung der formalen Rezeption einer Publikation Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Soziologie und Wissenschaftsforschung Netzwerkforschende und Wissensmanagerinnen und -manager Der Autor Dr. Tobias Philipp promovierte an der Universität Luzern. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der quantitativen Methoden, Netzwerkanalyse und Wissenschaftssoziologie Front Matter....Pages I-X Einleitung....Pages 11-24 Die Actor-Network Theory....Pages 25-57 Von sozialer Netzwerkanalyse zur Theorie von Identität und Kontrolle....Pages 59-83 Erklärungslogiken....Pages 85-114 Synthese einer relationalen Theoriebasis....Pages 115-140 Stories und Aktanten am Beispiel der Wissenschaft....Pages 141-176 Qualitative Anwendung - Netzwerkgenese einer Publikation....Pages 177-203 Quantitative Anwendung - Fortsetzung der Publikation über Referenz....Pages 205-261 Schlussbetrachtung - Resümee und Ausblick....Pages 263-280 Back Matter....Pages 281-307
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